Spielberichte



Wieder nur Platz 2

(Spieltag: 17.06.2017)

Am vorletzten Wochenende stand für die Ü40-Handballer der SG Westhavelland das Highlight des Jahres auf dem Plan. Man startete bei den 12. Ostdeutschen Meisterschaften. Der Titelverteidiger und diesjährige Ausrichter des TSV Rudow 1888 lud die besten ostdeutschen Altherrenmannschaften nach Berlin, um den neuen Meister zu küren. Leider stellte Mecklenburg/Vorpommern in diesem Jahr keinen Vertreter, sodass fünf Mannschaften antraten. Das waren die SG Motor Arnstadt für Thüringen, der EHV Aue für Sachsen, TUS Dieskau für Sachsen/Anhalt, die SG für Brandenburg und Rudow für Berlin. Spannende Spiele standen also auf dem Spielplan. Es wurde im Modus jeder gegen jeden bei einer Spielzeit von zweimal 15 Minuten gespielt.
Im ersten Spiel standen sich Arnstadt und Rudow gegenüber. Noch offenem Begin setzten sich die Hausherren nach und nach ab und gewannen verdient mit 17:7.
Danach spielte die SG gegen einen der Favoriten des Turniers. Die SG, mit voller Truppe angereist, war allerdings gehandicapt. Im Rückraum startete man nicht in Bestbesetzung und der ein oder andere Spieler war angeschlagen. Aue begann offensiv gegen die SG. Damit kam man nicht klar, Immer wieder verlor man die Bälle im Aufbauspiel und musste einfache Tore zulassen. Auch die Torhüter aus Sachsen waren stark und vereitelten reihenweise hochkarätige Chancen der Westhavelländer. Am Ende musste sich die SG verdient geschlagen geben und verlor das Spiel mit 9:13.
Im dritten Spiel trafen Arnstadt und Dieskau aufeinander. Die ODM-Debütanten aus Dieskau mussten sich nach großem Kampf in einem spannenden Spiel mit 11:13 geschlagen geben.
Nun kam es zu einem turniermitentscheidenden Spiel. Es trafen Rudow und Aue aufeinander. Aue, an diesem Tag richtig gut drauf, zeigte von Anfang an Klasse und dominierte das Spiel. Die Gastgeber trauten ihren Augen kaum, als sie 1:7 hinten lagen. Doch sie kämpften und gaben nicht auf. Leider nahmen an dieser Stelle die Schiedsrichter mehr Einfluss auf das Spiel, als es eigentlich notwendig ist. Reihenweise Fehlentscheidungen führten dazu, dass Aue nach souveräner Führung dieses Spiel verlor. Dieses unsportliche Verhalten war überflüssig und Aue ließ das nicht auf sich sitzen. Nach dem Spiel beendeten die Sachsen dieses Turnier und reisten ab. Somit wurden die Ergebnisse annulliert und die SG begann also wieder bei Null.
Alles also noch einmal auf Anfang im Spiel gegen Dieskau. In dieser Partie konnte die SG wieder das gewohnte Spiel aufziehen. Aus einer guten Deckung heraus konnte man einige leichte Kontertore erzielen und hatte das Spiel im Griff. Trotzdem merkte man, dass die SG an diesem Tag nicht bei 100 Prozent war. Aber man gewann dieses Spiel mit 19:13.
Danach spielten Rudow und Dieskau gegeneinander. Dieskau spielte besser als gegen die SG und machte es den Berlinern schwer. Rudow hatte am Ende die breitere Bank mit den größeren Reserven und gewann mit 14:11.
Somit war klar, das letzte Spie des Turniers sollte auch über den Ostdeutschen Meister 2017 entscheiden. Rudow und die SG, beide ungeschlagen, standen sich gegenüber und kämpften wie im letzten Jahr um den Titel. Die Hausherren waren heiß und die SG war kräftemäßig nicht in der Lage, noch eine Schippe draufzulegen. Bereits zur Halbzeit lag man mit 1:6 hinten. Rudow feierte bereits, was die SG ausnutzte und noch einmal etwas Spannung in dieses Spiel brachte. Die Westhavelländer konnten zwar verkürzen, den Sieg bekamen sie aber nicht mehr zu fassen. So musste sich die Awe-Truppe am Ende mit 9:12 geschlagen geben und sich eingestehen, dass man auf diesem Niveau nur mit 100 Prozent erfolgreich sein konnte. Glückwunsch an den alten und neuen Meister nach Rudow. Wenn man ein Turnier gewinnt, ist es verdient, egal wie es dazu gekommen ist. Die SG freut sich bereits auf das nächste Jahr und hofft, sich als Vertreter des Landes Brandenburg auch für die 13. Ostdeutschen Meisterschaften zu qualifizieren.

Für die SG spielten: Stolle und Juntke um Tor; R. Krücken, Dachwitz, Schößler, Konschak, Herrmann, Haase, Ulbricht, Zerndt, Pusch, Riedel, Hanke.




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