Spielberichte



Verdiente Niederlage im Derby

(Spieltag: 29.11.2014)

Am Samstag kam es in der Premnitzer Sporthalle zum Verbandsliga-Derby zwischen der SG Westhavelland und dem SV Blau-Weiß Wusterwitz. Vor dem Spiel übereichte Mathias Hohmann von den Stadtwerken Premnitz symbolisch ein neues Spieltrikot an Stefan Köpke. Für den kompletten Satz, bei dem die Stadtwerke Premnitz als Hauptsponsor auftreten, bedankt sich die SG Westhavelland und freut sich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.
Das Spiel gegen Wusterwitz hatte einiges in sich. Die SG und Wusterwitz kennen sich schon sehr lange und die Spiele gegeneinander waren immer intensiv. Für Peter Reckzeh, der vor der Saison von Wusterwitz zurück zur SG, kam war klar, dass die Einstellung in diesem Spiel über alles entscheiden wird. Die Mannschaft, die bereit ist, mehr zu kämpfen, würde dieses Spiel gewinnen können. Mit einem vollen Kader ging Reckzeh in dieses Spiel. Auch Wusterwitz war breit aufgestellt. Die Stimmung in der Halle war gut, alle waren gespannt, welche Mannschaft am Ende erfolgreich sein würde.
Wusterwitz begann sehr offensiv in der Deckung. Schon früh versuchte man, das SG-Spiel zu unterbrechen. Das gelang auch, sodass die SG bei ihren Angriffen lange brauchte, um zum Abschluss zu kommen. Die Anfangsphase war ausgeglichen. In der siebenten Minute stand es 3:3. Zu erkennen war, dass die Gäste gerade in der Abwehr aggressiver waren. Die SG-Spieler wirkten in manchen Situationen nicht konsequent genug. Erschwerend kam in der 15. Minute dazu, dass Erik Dohrn seine zweite 2-Minuten-Strafe erhielt. Somit musste sich Peter Reckzeh schon früh in der Partie Alternativen für die Deckung überlegen. Es war ein ausgeglichenes Spiel, in dem Wusterwitz leichte Vorteile hatte, da die SG wieder einmal zu viele Fehler machte. Im Angriff der SG fehlte zum Teil die Bewegung, um die offensive Wusterwitzer Deckung knacken zu können. Häufig versuchten Köpke und Co., mit Einzelaktionen zum Erfolg zu kommen. In den letzten Minuten der ersten Halbzeit verlor die SG etwas den Faden und gewährte den Gästen einige einfache Tore. Man hoffte eigentlich nur noch auf die Halbzeit. Gewechselt wurde beim Stand von 12:15.
Das reichte noch nicht, um hier bestehen zu können. Jeder einzelne musste noch zulegen. Das war die Forderung des Trainers in der Halbzeit.
Mit einem 3:1-Lauf startete die SG in die zweite Hälfte (15:16; 35.). Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Doch immer wieder blockierte sich die SG selbst. Technische Fehler und Fehlwürfe verhinderten einen erfreulicheren Spielverlauf aus SG-Sicht. Doch es gelang in der 40. Minute, wieder auszugleichen (19:19). Doch Wusterwitz nutzte die folgenden Angriffe, um sich wieder auf 20:23 abzusetzen. Die 46. Spielminute sorgte auf beiden Seiten für Aufregung. Eine normale Abwehraktion von Erik Dohrn brachte seinen Gegenspieler so in Rage, dass er sich zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ. Die Schiedsrichter bestraften Dohrn mit deiner dritten 2-Minuten-Strafe und den Wusterwitzer mit glatt rot. Somit durften beide nicht mehr ins Spiel eingreifen. Das Spiel blieb spannend. Wusterwitz verwaltete den kleinen Vorsprung. In der 50. Minute gab es dann den nächsten Aufreger. Trotz lange angezeigtem Zeitspiels, pfiffen die Schiedsrichter den Wusterwitzer Angriff nicht ab. Völlig übertrieben gaben sie eine 2-Minuten-Strafe gegen Köpke. Dass er damit überhaupt nicht einverstanden war, machte er deutlich und wurde ein weiteres Mal bestraft. In Summe war das dann seine dritte Zeitstrafe und auch Köpke konnte duschen gehen. Wusterwitz nutzte die Überzahl, um den Vorsprung auszubauen (23:27; 56). Reckzeh nahm seine Auszeit und wies eine offene Manndeckung an. Doch dieser Zug sollte leider nicht den erhofften Erfolg bringen. Der SG gelang nichts mehr und Wusterwitz schlug eiskalt zu. Mit einem enttäuschendem 24:32 endete dieses Spiel.
Es war insgesamt eine verdiente Niederlage für die SG, allerdings fällt sie um einige Tore zu hoch aus. Die Gäste wollten diesen Sieg mehr als die SG. „Ihnen gelang es über das gesamte Spiel, am Limit zu spielen“ so Peter Reckzeh nach der Partie. Seine Spieler behielten in den entscheidenden Situationen keinen klaren Kopf. Zum Ende wurde alles riskiert, was leider nicht funktioniert hat. Für Reckzeh ist nun wichtig, dass sich seine Mannschaft im nächsten Heimspiel nächste Woche gegen Frankfurt erfolgreich präsentiert. Damit macht man die Niederlage gegen Wusterwitz zwar nicht vergessen, kann sich aber versöhnlich in die Weihnachtspause verabschieden.

Es spielten: Pitsch, Wilke im Tor; Mieth (1), Dohrn (3), Fleischer (5), Hilgendorf (3), Beck, Zarbock, Witt, Dossow, Söchting (1), Köpke (7), Woizick (4), Peters.






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Saison: 2014/2015


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