Spielberichte



Achtbar geschlagen

(Spieltag: 01.11.2014)

Am Samstag reiste die erste Männermannschaft der SG Westhavelland zu einem der Favoriten der Verbandsliga Nord in dieser Saison. In Oranienburg traf sie auf die zweite Vertretung des OHC. Gegen den ungeschlagenen Tabellenführer trat die SG als Tabellenfünfter als Außenseiter an. Auch in diesem Spiel konnte Peter Reckzeh nicht auf alle Spieler zurückgreifen. Melzer, Söchting, Peters, Fleischer und Dossow fehlten aus verschiedenen Gründen. Dazu kam, dass die SG ohne etatmäßigen Torhüter antreten musste, denn auch Wilke und Pitsch standen nicht zur Verfügung. So wurden Pascal Parey und Rene Nicpon reaktiviert. Reckzeh forderte von seinen 12 Akteuren eine konzentrierte und kämpferische Einstellung, denn Oranienburg ist eine Mannschaft, die jeden Fehler eiskalt bestrafen kann. Ziel war es, den Gastgebern so lange wie möglich Paroli zu bieten und vielleicht an einer Überraschung zu schnuppern.
Der SG-Trainer zeigte in der Spielansprache seinen Unmut über eine ganz schlechte Erwärmung seiner Mannschaft. Mit solch einer Einstellung kann man in kein Spiel gehen. Er forderte also noch einmal den richtigen Einsatz aller Spieler. Reckzeh hatte Oranienburg vor zwei Wochen beobachtet und eine spielstarke, gut besetzte und dynamische Truppe gesehen. Es galt also alles zu geben, um hier wenigstens eine Chance zu haben.
Im Gegensatz zur Erwärmung startete die SG gut in das Spiel. Die Deckung funktionierte von Anfang an hervorragend. Pascal Parey im Tor dahinter war sofort hellwach und zeigte in vielen Situationen, dass er nichts verlernt hat. Doch auch die Gastgeber standen sehr gut in der Abwehr, sodass sich ein torarmes Spiel entwickelte. Nach 15 Minuten führte die SG mit 1:3. Die Partie war eine richtige Abwehrschlacht zwischen zwei Mannschaften auf Augenhöhe, bei der alle SG-Spieler an ihre Grenze gingen. Das Zusammenspiel Torhüter – Deckung war beeindruckend. Immer wieder gelang es, den OHC an den Rand des Zeitspiels zu bringen. Bis zur Halbzeit gingen beide Mannschaften im Gleichschritt durch dieses Spiel. Oranienburg führte mit 7:6.
Reckzeh war in der Halbzeit begeistert von dem, was er zu sehen bekam. Jeder Spieler zeigte die richtige Einstellung und den Willen, hier erfolgreich zu sein. Sicher ließ man gerade im Angriff wieder einiges liegen, aber dafür erkämpfte man sich die verlorenen Bälle in der Deckung zurück. Sollte es gelingen, hier anzuschließen, war die Überraschung möglich.
Der Start in die zweite Hälfte war wieder einmal durchwachsen. So gelang es den Gastgebern bis zur 42. Minute, einen Vier-Tore-Vorsprung herauszuspielen (14:10). Doch die SG zeigte Moral und kam zurück. Die Deckung stand weiterhin gut und man machte es Oranienburg schwer. In der 48. Minute konnte man wieder ausgleichen (15:15). Das Spiel war komplett offen. Doch es zeigte sich bis zum Ende des Spiels, warum der OHC in diesem Jahr zu den Favoriten gehört. Sie verfügen über einen sehr guten, gleichmäßig besetzten Kader. Das sollte letztendlich der Vorteil sein. Die SG-Spieler, die alle an ihre Grenze gegangen waren, verließen nach und nach die Kräfte. Das nutzten die Gastgeber und konnten bis zur 58. Minute auf 21:17 davon ziehen. Doch noch einmal gaben die Westhavelländer alles, konnten aber leider nur noch Ergebniskorrektur betreiben. Ein intensives Handballspiel endete so mit 21:19.
Die SG hat verloren. Doch obwohl man keine Punkte mit nach Hause nehmen konnte, nahm die Mannschaft einen gehörigen Schub Selbstbewusstsein mit. Auch Peter Reckzeh zeigte sich nach dem Spiel zufrieden. Er lobte die tolle Einstellung seiner Spieler. In der ersten Halbzeit zeigte seine Mannschaft die mit Abstand beste Deckungsleistung der Saison. Entscheidend für die Niederlage waren für aus seiner Sicht die durchwachsene Chancenverwertung und die Vorteile in der Spielerdecke bei Oranienburg. Für seine herausragende Leistung in der ersten Halbzeit vergab Reckzeh an Pascal Parey eine eins mit Sternchen. Auf diese Leistung will man nun aufbauen. Die Stimmung in der Mannschaft ist weiterhin sehr positiv, sodass man sich auf die nächste Herausforderung in zwei Wochen in Potsdam freut und dort an die tolle Leistung anknüpfen will.


Es spielten: Parey und Nicpon im Tor; Eckert, Puhl (1), Dohrn (3), Mieth (5), Beck, Zarbock, Witt, Fandry Köpke (3), Woizick (7).




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