Spielberichte



Das Katastrophen-Spiel der Saison ist weg

(Spieltag: 11.10.2014)

Am vergangenen Samstag führte der Spielplan der Verbandsliga Nord die erste Männermannschaft der SG Westhavelland nach Eberswalde zur zweiten Vertretung des 1.SV. Gegen diese Truppe, die punktlos am Tabellenende stand, sollten auf jeden Fall die nächsten Zähler eingefahren werden. Dazu musste sich die Mannschaft allerdings deutlich steigern und endlich die hohe Fehlerquote reduzieren. Personell sah es diesmal nicht so komfortabel aus, wie noch in den letzten Wochen. Neben Melzer, der verletzt länger ausfallen wird, fehlten Puhl, Fandry, Söchting und Dossow aus verschiedenen Gründen. Doch erfreulicher Weise konnte diese Woche ein Neuzugang vermeldet werden. Leroy Fleischer spielt ab sofort für die SG. Zuletzt war er für Brandenburg und Neuruppin aktiv und wird der SG, allerdings aufgrund seiner Arbeit zeitlich begrenzt, mit seiner Erfahrung weiterhelfen. Klar war für Reckzeh, dass seine Mannschaft nur gewinnen konnte, wenn sie konzentriert und effektiv spielt. Bei der Erwärmung erkannte der SG-Trainer, dass Eberswalde mit einer anderen Mannschaft antreten würde, als noch gegen Wusterwitz oder gegen die zweite Mannschaft der SG beim Pokal. Man durfte diesen Gegner also nicht unterschätzen. Dementsprechend verlief die Ansprache vor dem Spiel.
Wie in den letzten Wochen startete die Mannschaft nervös. Einfache Fehler prägten das SG-Spiel. Eberswalde war an diesem Tag eine Mannschaft, die das nutzen konnte. Nach 15 Minuten stand es so 4:4. Immer wieder scheiterten die Westhavelländer am gut aufgelegten Heim-Torhüter. Für Reckzeh wurde deutlich, dass Eberswalde mit dieser Mannschaft eigentlich nichts am Tabellenende zu suchen hat, was allerdings nicht die äußerst schwache Leistung seiner Spieler rechtfertigte. In der ersten Hälfte lief die SG insgesamt 28 Angriffe und konnte daraus nur acht Tore erzielen. Darüber braucht man nicht diskutieren, so gewinnt man kein Spiel. Zur Halbzeit stand es 14:8 für die Hausherren.
Reckzeh war enttäuscht über das, was seine Mannschaft abgeliefert hatte. Auch das Auftreten in den letzten Minuten bemängelte er. Seine Spieler wirkten, als ob sie bereits aufgegeben hätten. Also forderte er nochmal die richtige Einstellung von jedem Einzelnen. Man war spielerisch nicht schlechter als die Gastgeber, lediglich bei Weitem nicht so effektiv wie Eberswalde.
Die zweite Hälfte begann besser. Es gelang schnell, den Rückstand zu halbieren (15:12; 37.). Mit einer deutlich positiveren Ausstrahlung, als in der ersten Halbzeit, blieb man so im Spiel. Doch weiterhin leistete man sich zu viele Fehlwürfe. Köpke traf zwar besser und machte sieben Tore in der zweiten Hälfte, doch für den zweiten Torschützen vom Dienst Fabian Woizick sollte dieser Tag rabenschwarz bleiben. Positiv fügte sich Leroy Fleischer ins Spiel der SG ein. Als Spielmacher hatte er viele sehenswerte Aktionen. Bis zum Ende des Spiels hatte man immer noch die Chance, vielleicht noch einmal zurückzukommen, doch man scheiterte letztendlich an der eigenen Fehlerquote. Die SG konnte zwar die zweite Hälfte gewinnen, aber dafür gibt es auch beim Handball keine Punkte. So endete dieses enttäuschende Spiel mit 27:22 für die Hausherren.
Viel Zeit hat man nicht, um dieses Spiel abzuhaken. Für Peter Reckzeh war klar, das war das eine Katastrophen-Spiel, welches man jede Saison einmal hat. Es passte einfach nicht viel zusammen und das muss man schnell vergessen. Nur ein gutes Drittel der Angriffe fanden den Weg ins Tor und Eberswalde konnte diese Schwäche ausnutzen. So war dieser Sieg für die Gastgeber nicht unverdient.
Erfreut war Reckzeh über das Auftreten seiner Spieler nach dem Spiel, die gemeinsam alle schwachen Situationen auswerteten und positiv auf die nächste Begegnung gegen Hennigsdorf am kommenden Samstag schauten. Bleibt zu hoffen, dass dann der Knoten platzt.
Nach diesem Spiel steht die SG nun auf einem guten fünften Platz in der Tabelle. Klar ist, dass man nun die nächsten Punkte gegen Hennigsdorf einfahren muss, denn danach kommen die Schwergewichte der Liga aus Oranienburg und Potsdam, gegen die man sicherlich nur als Außenseiter antreten wird.

Für die SG spielten: Wilke und Pitsch im Tor; Eckert, Dohrn (2), Fleischer (2), Peters, Beck (2), Zarbock (1), Witt, Mieth (1), Köpke (12), Woizick (2).





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