Spielberichte



30 Minuten reichten zum Sieg

(Spieltag: 12.11.2011)

Am Samstag reisten die 2. Männer der HSG Westhavelland zum PHC nach Wittenberge. In der Halle am OSZ erwarteten außergewöhnlich viele Zuschauer die Partie. Während der Erwärmung beobachtete Trainer Frank Totzauer die sehr junge Mannschaft des PHC ganz genau und versuchte,Schwächen und Stärken zu erkennen. In der Kabine wurde eindringlich darauf hingewiesen, dass der Gegner nicht ins Laufen kommen durfte. Energische Arbeit in der Abwehr und nach vorn das bekannt ruhige Spiel hieß die Devise. Mit dem Willen, den nicht zu unterschätzenden Gegner auf eigenem Boden zu bezwingen, ging es aufs Parkett.
Es begann zwar mit einer 1 : 0 Führung für die Wittenberger, nur es sollte an diesem Tag der einzige positive Spielstand für die Gastgeber sein.
Was die Rathenower zu  Beginn dieser Partie boten, war schon Klasse. Kein Zentimeter in der Abwehr wurde verschenkt, es wurde zugepackt, und einer half dem anderen. Zwischen den Pfosten stand mit Thomas Rahn wieder mal ein überragender Torwart.
Genau wie es der Trainer sehen wollte ,wurden die eigenen Angriffe ruhig aufgebaut, um dann plötzlich zu explodieren und entweder durch Kombinationen oder sehr starken Einzelaktionen zum Erfolg zu kommen. Die Zuschauer trauten ihren Augen nicht, wie eine auf dem Papier sehr reife Mannschaft, der eigenen Truppe in jeder Hinsicht die Grenzen aufzeigte. Dem Hallensprecher blieb nicht anderes übrig, als immer wieder aufs Neue zu sagen : „ Die HSG baute den Vorsprung zum....aus“ So kam es, dass die Havelländer mit einem 9 Tore Vorsprung in die Halbzeit gingen. Es gab sehr zufriedene Gesichter ob der gezeigten ersten 30 Minuten. Trotzdem war man sich klar, dass die Wittenberger keine Laufkundschaft sind und ,trotz des Rückstandes , in der zweiten Hälfte um ihre Reputation ringen werden.
Es entwickelte sich nun ein Spiel mit sehr viel Brisanz. Zum einen waren die Rathenower selber daran Schuld , zum anderen zeigte sich der PHC von einer ganz anderen Seite. Während die HSG nun im Angriff etwas „schlamperte“ , agierte der Gegner jetzt bissig und konsequent. Die ersten 15 Minuten waren eher von einer Dominanz der Wittenberger geprägt, und leichte Fehler trieben Trainer Totzauer zeitweise die Zornesröte ins Gesicht. In der Auszeit machte er das  auch sehr deutlich .Zwar fingen sich die Havelländer wieder etwas, aber es war wirklich nur der schwachen Chancenverwertung der Gastgeber und dem in der zweiten Hälfte im Tor glänzenden „ Ottmar“ Lange zu verdanken, dass es nicht doch noch eng wurde mit dem Auswärtssieg. So aber wurde die Partie beim Endstand von  29 : 21 nach sehr durchwachsenen zweiten 30 Minuten abgepfiffen . Mit leuchtenden Augen verließen die Rathenower weiterhin als Tabellenführer die Halle.
Am kommenden Wochenende wird es mit Sicherheit in Pritzwalk nicht einfacher, doch die erste Halbzeit sollte Maßstab sein für das nächste Spiel.
 
Aufstellung : Rahn,Lange ; Unger ,Gröning ( 1 ) , Semmler ( 1 ) , Munk,Konschak ( 3) , Wahlsdorf ( 2 ) , Schulzki ( 2 ) , Sommer , Hammermeister ( 3 ) , Noack ( 7 ) , Andro ( 7 ) ,
Wernicke ( 3 )
 



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