Spielberichte



Toller Abschluss einer durchwachsenen Saison

(Spieltag: 19.05.2012)

Es sollte für alle noch einmal ein toller Tag zum Abschluss der Saison werden und das wurde er. Am 19. Mai trafen sich Spieler, Familienangehörige, Fans und Unterstützer der ersten Männermannschaft der HSG Westhavelland, um das Ende der Brandenburgligasaison 2011/2012 zu feiern. Dass nur ganz wenige wussten, wohin es gehen würde, sorgte schon Wochen vorher für enorme Aufregung. Matthias Haase, als „Reiseleiter“, versuchte, alle zu beruhigen, nachdem sie gegen 9:30 Uhr in den Bus gestiegen waren. Es wurde zwar noch nichts verraten, doch klar wurde, man würde einen schönen Tag verbringen. Um die Zeit im Bus zu überbrücken lies Mirko Schulz die Saison noch einmal Revü passieren und präsentierte die Statistik der vergangenen Saison.
Es war eine Saison mit Höhen und Tiefen. Nach langen Diskussionen, ob zwei oder drei Mannschaften in den Spielbetrieb gehen, startete die erste Männermannschaft der neu gegründeten HSG Westhavelland im September 2011 optimistisch in die Saison. Schließlich standen 19 Spieler und vier Offizielle zur Verfügung. Doch nach einer knappen Niederlage zum Auftakt, musste man schnell feststellen, dass es nicht ausreicht, zwei Mannschaften in einen Topf zu werfen, um jeden Gegner an die Wand zu spielen. Auch der Spielplan meinte es nicht gut mit der HSG und so verlor man nach ganz schwachen Vorstellungen auch gegen Spreewald, klar gegen Falkensee und Altlandsberg und fand sich schnell am Tabellenende wieder. Deutlich wurde, dass es nicht gelang, über sechzig Minuten den notwendigen Willen aufs Parkett zu bringen. Immer wieder schwächte man sich durch unnötige Aktionen. Doch gegen Grünheide und Wildau sollten die ersten Punkte fällig sein. Auch gegen diese Gegner auf Augenhöhe sah die HSG alles andere als gut aus. Gegen Grünheide hatte man den Sieg bereits in der Hand, ehe man sich in den Schlussminuten selbst schlug. Gegen Wildau lieferte die HSG, nicht in Bestbesetzung, eine katastrophale Leistung ab und verlor absolut verdient klar und deutlich. Die HSG war nicht nur in der Tabelle am Tiefpunkt angelangt. Es musste sich also grundlegend etwas ändern. Matthias Haase, der seine Handballschuhe eigentlich schon an den Nagel gehängt hatte, erklärte sich bereit, die Mannschaft in dieser Situation zu unterstützen. Andere Spieler verließen die Mannschaft aus verschiedenen Gründen. Nach einer Aussprache unter allen Spielern sollte also gegen Finsterwalde die Wende geschafft werden. Und das gelang. Deutlich konnte die Mannschaft aus Südbrandenburg besiegt werden. Was so ein Sieg bewirken kann zeigte sich dann im Pokalspiel gegen Falkensee. Nach der 13-Tore-Niederlage im Punktspiel konnte man auch hier gewinnen. Vor Weihnachten gelangen noch zwei Siege gegen Wusterwitz und Schlaubetal. Da konnte man mit der Niederlage bei einem der Aufstiegsaspiranten in Werder verkraften. So stand man also mit 6:14 Punkten auf Platz zehn der Tabelle. Auch das letzte Hinrundenspiel gegen Bad Liebenwerda konnte die HSG noch für sich entscheiden. Der Start in die Rückrunde verlief zwar nicht so katastrophal wie in der Hinrunde, doch Zählbares konnte man in den ersten vier Spielen nicht holen. Aber die HSG machte eines in der Rückrunde besser. Mit Ausnahme von Wusterwitz gewann die Mannschaft alle Spieler gegen Mannschaften auf Augenhöhe. Am Ende der Saison steht man mit 18:26 Punkten und 545:592 Toren auf dem sechsten Platz. Schaut man sich die Tabelle an, bemerkt man, dass es eine klare Zweiteilung in der Liga gibt. Als Sechster hat die HSG zehn Punkte Rückstand auf den Tabellenfünften. Man kann also sagen, man war von den Schlechten die beste Mannschaft und kann damit absolut zufrieden sein. Wie wurde das erreicht. Die HSG bestritt 22 Spiele. Bei allen Spielen dabei waren nur Stefan Köpke und Erik Dohrn. Im Kampf um die Torjägerkanone gab es einen Zweikampf zwischen Stefan Köpke und Jens Riedel. Diesen entschied Jens Riedel mit 128:126 Treffer für sich. Damit ist er gleichzeitig der achtbeste Schütze der Brandenburgliga. Als drittbester Werfer folgte Kevin Melzer mit 88 Toren. Bei den Bestrafungen setzte sich Erik Dohrn ganz deutlich durch, ohne unsportlich gewesen zu sein. 24 Zeitstrafen, 18 gelbe und zwei rote Karten reichten, um diese drei Kategorien zu gewinnen. Ihm folgte Kevin Melzer (19;13;1).
Nach knapp zwei Stunden kam der Bus nun in die Nähe der ersten Station. Man war in Klaistow, um im Kletterpark mal etwas ganz anderes auszuprobieren. Schon die Übergabe der Helme und des Klettergeschirrs erhöhten den Spaßfaktor. Nach einer kurzen Einweisung ging es dann auch los. Jeder kämpfte gegen die Schwerkraft und ging stellenweise an seine Grenzen. Doch alle machten auch in der luftigen Höhe von sechs Metern eine gute Figur. Besondere Freude brachten die langen Seilbahnen durch die Bäume. Schnell waren die drei Stunden um und die Kraft zum Teil raus. So ging es nach einer kurzen Stärkung am Bus weiter.
Die zweite Station war das XXL-Restaurant in Ketzin. Hier gingen dann XXL-Getränke, XXL-Gericht und XXL-Desserts über den Tisch. Wer also hier nicht satt wurde, hatte definitiv etwas falsch gemacht. Doch alle waren mit ihrer Wahl zufrieden. Aufgrund der Größe der Portionen wurde auch das Naschen beim Nachbarn geduldet. Nachdem alle gesättigt waren, wurden die beiden Fernseher angeschaltet und die Handballer schauten, was die Fußballer des FC Bayern München ablieferten. Sie spielten insofern mit, dass sie der HSG noch eine Verlängerung des eigenen Abends bescherten, denn die Abfahrt sollte direkt nach Abpfiff erfolgen. Dass die Bayern am Ende verloren, machte die meisten zwar nicht glücklich, doch mit Blick auf einen tollen Tag waren alle zufrieden.
Die erste Männermannschaft bedankt sich bei allen Familienangehörigen, Fans, Verantwortlichen, Sponsoren und Offiziellen, die in diesem Jahr im Sinne der HSG unterwegs waren. Für die Unterstützung bei der Realisierung der Abschlussfahrt gilt der Dank dem Ingenieurbüro Steinbrecher & Partner und der Havelbus Verkehrsgesellschaft.




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Saison: 2011/2012


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