Spielberichte



Selbst geschlagen

(Spieltag: 21.04.2012)

Es war das erwartet schwere Spiel, als die erste Männermannschaft der HSG Westhavelland am vergangenen Samstag beim SV Blau-Weiß Wusterwitz antreten musste. Dass Melzer, Söchting und Hilgendorf nicht dabei waren, machte die Sache nicht leichter. Dafür war Robert Prochnow nach seiner langen Verletzungspause bereit für seinen ersten Einsatz. Die HSG wollte in Wusterwitz einen ordentlichen Auftakt in die Schlussphase der Saison hinlegen, für Wusterwitz hingegen ging es fast schon um alles. Die Mannschaft befand sich bedrohlich im Abstiegskampf und das Spiel gegen die HSG war wohl bei einem knallharten Restprogramm die einfachste Aufgabe, um wichtige Punkte einzusammeln. Es war also klar, dass in einem Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe, die Mannschaft gewinnen würde, die den größeren Kampfgeist entwickeln würde.
Für die zahlreichen Zuschauer entwickelte sich kein hochwertiges, aber spannendes und umkämpftes Brandenburgligaspiel. Von Beginn an war klar, dass jede Mannschaft um jedes Tor kämpfen musste und keine Geschenke verteilt würden. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase gelang es der HSG nach 10 Minuten, eine Zwei-Tore-Führung herauszuwerfen (4:6). Diese konnte allerdings nur bis zum 6:8 in der 15. Minute verteidigt werden. Eine Phase, in der bei der HSG wenig lief (3 Fehlwürfe + 2 technische Fehler), nutzte Wusterwitz konsequent um sich mit 11:8 abzusetzen. Da die HSG wieder einmal Probleme in der Verwertung bester Tormöglichkeiten hatte, konnte Wusterwitz diesen Vorsprung bis zur Halbzeit verteidigen.
Die Forderung in der Halbzeitpause war klar. Jeder musste noch einmal zulegen und bereit sein, dahin zu gehen, wo es wehtut. Außerdem wurde die schlechte Chancenverwertung bemängelt. Sollte es in der zweiten Hälfte gelingen, weniger Fehler zu machen, sollte man wieder ins Spiel kommen.
Was die Mannschaft aus der Halbzeitpause mitgenommen hat, war alles, nur nicht das, was sie sollte. Katastrophale zehn Minuten ließen die HSG klar ins Hintertreffen geraten, sodass die Spielentscheidung fast schon gefallen sein sollte. Nur ein Tor für die HSG, sieben für Wusterwitz schraubten den Vorsprung der Gastgeber auf 21:13. Erschreckend waren die Unkonzentriertheiten, die Abschlussschwäche sowie die schwache Abwehrleistung. Die fällige Auszeit sollte die Spieler noch einmal wach rütteln. Plötzlich lief es bei der HSG wieder besser. Man ging nun wieder in die Zweikämpfe und konnte so die ein oder andere Zeitstrafe für die Gastgeber erkämpfen. Auch in der Deckung stand man nun wieder kompakter und im Zusammenspiel mit dem Torhüter vereitelte man Angriff um Angriff. In der 45. Minute waren es nur noch drei Tore (21:18). Doch weiter ging es nicht. Wieder gelangen zahlreiche einfache Tore aus besten Situationen nicht, sodass Wusterwitz den Vorsprung halten konnte. Die Gastgeber spielten ihre Angriffe ruhig aus und die HSG scheiterte an sich selbst beim Versuch, schnell abzuschließen. Am Ende gewinnt Wusterwitz dieses Spiel unter dem Jubel der heimischen Fans mit 26:21 und sichert sich so wohl den Klassenerhalt.
Die HSG hat sich selbst geschlagen. Lässt man zehn einhundertprozentige Tormöglichkeiten aus und leistet sich etliche technische Fehler, gewinnt man kein Spiel. Doch nun gilt es, sich auf die letzten beiden Spiele vorzubereiten, denn Platz sechs ist bis zum Ende der Saison immer noch erreichbar.
Es spielten: Wilke, Pitsch im Tor; Woite, Puhl, Dohrn, Nicpon, Prochnow (1), Müller, Zarbock, Haase (3), Fandry (3), Woike, Köpke (6), Riedel (8).




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