Spielberichte



Erste Halbzeit komplett verschlafen

(Spieltag: 11.02.2012)

Am vergangenen Samstag bestritt die erste Männermannschaft der HSG Westhavelland das nächste Auswärtsspiel der Saison. Das Aufeinandertreffen mit dem SSV Falkensee war bereits das dritte in dieser Saison. Das Ligahinspiel verlor die HSG klar, das Pokalspiel gewann man knapp. Aufgrund der Tabellensituation ging der SSV als Favorit ins Spiel. Hilgendorf, Fandry und Zarbock waren nicht dabei.
Für die HSG galt es, die Effektivität im Vergleich zu den letzten Spielen zu erhöhen. In der Abwehr wollte man kompakt stehen, zur Ballseite verschieben und so die starken Aussen der Gastgeber in den Griff bekommen.
Was allerdings aus der Kabine mit auf das Spielfeld genommen wurde, war alles andere, als das angestrebte Spielverhalten. Man startete mit drei vertendelten Angriffen und lief so von Anfang an einem Rückstand hinterher (3:0; 5.) Nur phasenweise stand man in der Deckung stabil und spielte im Angriff schnell und mit Druck zum Tor. Dann konnte man den Rückstand immer wieder verkürzen. Doch in der ersten Halbzeit überwogen die schwachen Phasen. Häufig reichte eine Körpertäuschung, um die HSG-Deckung zu überwinden. Auch die Auszeit in der 13. Minute beim Stand von 7:4 sollte daran nichts ändern. Viele technische Fehler und Fehlwürfe prägten wieder einmal das Angriffsspiel der HSG. Zum Ende der ersten Halbzeit konnte der SSV den Vorsprung auf sechs Tore ausbauen (16:10), die HSG konnte zwar noch einmal verkürzen, ging aber mit einem 17:12 Rückstand in die Kabine.
In der Halbzeitpause wurde das Auftreten der HSG kritisiert. Man hatte die erste Halbzeit komplett verschlafen. Doch in diesem Spiel war noch alles drin. Wenn es also gelingt, sich in der Deckung das nötige Selbstbewusstsein zu holen, wird man auch im Angriff die notwendige Sicherheit in das eigene Spiel bekommen.
Das war offensichtlich angekommen, denn gerade in der Deckung stand man dem Gegner nun wie ausgewechselt gegenüber. Falkensee wurde in fast jedem Angriff an den Rand des Zeitspiels getrieben. Im Gegensatz zu Hälfte eins gewährte man den Gastgebern nur schlechte Wurfsituationen und Sebastian Pitsch im Tor bedankte sich bei seiner Deckung und konnte einige dieser Würfe entschärfen. Im Angriff gelang es nun immer wieder, leichte Tore zu werfen. Für diesen Aufwand belohnte sich die Mannschaft in der 48. Minute selbst, als man nach einem 3:8 Lauf in der zweiten Hälfte zum 20:20 ausgleichen konnte. Man war also wieder zurück im Spiel, doch in den folgenden Minuten bewies diue HSG, dass man das aufwendig Erreichte innerhalb weniger Momente wieder einreissen kann. Fünf Fehlwürfe und ein technischer Fehler waren die Ausbeute der folgenden fünf Minuten. Die Gastgeber nutzen jeden Fehler konsequent und stellten den Fünf-Tore-Vorsprung wieder her (25:20; 53.). Das sollte die Entscheidung sein. Man versuchte noch einmal alles, aber es gelang nichts mehr. Nach 60 Minuten pfiffen die schwachen, aber selbstbewussten Schiedsrichter das Spiel beim Stand von 30:25 ab.
Wieder verlor die HSG Westhavelland ein Spiel gegen eine Mannschaft aus dem oberen Tabellendrittel. Allerdings wieder nicht, weil man schlechter Handball gespielt hat, sondern wie gegen Rangsdorf und Spreewald, weil man zu viele Fehler gemacht hat. Gegen Falkensee hat man die gesamte erste Halbzeit komplett verschlafen. Nach einer starken Aufholjagd gelang es nicht, die Spannung aufrecht zu erhalten und wird dafür bestraft. Man hat nun wieder zwei Wochen Zeit, darüber nachzudenken, ehe man in Premnitz gegen einen der Aufstiegsaspiranten aus Altlandsberg antreten muss.

Es spielten: Pitsch, Wilke im Tor; Woite, Puhl, Dohrn (5), Melzer (3), Müller, Söchting, Haase (3), Woike, Köpke (3), Riedel (11)



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Saison: 2011/2012


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