Spielberichte



Mangelhafte Chancenverwertung

(Spieltag: 24.09.2011)

Am Samstag präsentierte sich die HSG Westhavelland zum ersten Mal dem Rathenower Publikum. Vor 160 Zuschauern traf man in der Havellandhalle auf den Ostsee-Spree-Liga-Absteiger vom HC Spreewald. Nach der guten Leistung und der knappen Niederlage in Rangsdorf wollte man nun die ersten Punkte der Saison einfahren. Pascal Fandry und Thomas Müller standen nicht zur Verfügung, dafür waren Tobias Hilgendorf und Enrico Puhl wieder im Kader. So konnte Mirko Schulz wieder auf 14 Spieler zurückgreifen. Es war klar, dass es der Mannschaft gelingen musste, den Gegner von Anfang an unter Druck zu setzen und ihm das eigene Spiel aufzuzwingen. Schafft es die HSG, in der Deckung kompakt zu stehen und die Räume eng zu machen, sollte einem Erfolg nichts entgegen stehen.
Dementsprechend begann die HSG. In einem Spiel, das mit hohem Tempo geführt wurde konnte die HSG in der Anfangsphase ständig vorlegen. Im Angriff erspielte man sich über sehenswerte Kombinationen sehr gute Wurfmöglichkeiten, die man konsequent nutzte. Lediglich das Rückzugsverhalten war mangelhaft, sodass es den Gästen häufig gelang, einfache Tore über die zweite Welle bzw. schnelle Mitte zu erzielen. So stand es nach 11 Minuten 8:7. Bis zur 16. Minute verbesserte die HSG auch das Abwehrverhalten und setzte sich eindrucksvoll ab. Mit dem schnellen Spiel der HSG schien der HC Spreewald etwas überfordert und konnte selbst im Angriff keine Akzente setzen. Getrieben von Riedel, Köpke und Melzer schraubte die HSG den Spielstand auf 12:7. Die folgende Auszeit des Gästetrainers sollte einen Bruch in das Spiel der Havelländer bringen. Dazu kamen kraftbedingte Auswechslungen und zwei Unterzahlsituationen. Zu überhastet wurden die Angriffe nun vorgetragen und zum Teil unvorbereitet abgeschlossen. So konnte die HSG in den folgenden 13 Minuten kein Tor erzielen, obwohl die Situationen dafür vorhanden waren. Bis zur Halbzeit drehte der HC Spreewald mit einem starken Torwart im Rücken das Spiel und führte 13:15.
Mit diesem Spielverlauf konnte man nicht einverstanden sein. Schulz forderte von seinen Spielern, wieder Konzentration und Konsequenz in die eigenen Aktionen zu bringen. Man musste an die ersten 20 Minuten des Spiels anknüpfen, in denen man den Gegner klar im Griff hatte und den Spielstand entsprechend gestaltete. Desweiteren musste die Wurfausbeute unbedingt verbessert werden. Zur Halbzeit standen bereits 11 Fehlwürfe zu Buche.
Mit klaren Vorgaben und dem festen Willen, das Spiel wieder an sich zu reißen startete die HSG in die zweite Halbzeit und glich nach 35 Minuten zum 16:16 aus. Doch das brachte nicht die nötige Sicherheit in die eigenen Aktionen zurück. Minutenlang gelang es der Mannschaft nicht, ein Tor zu erzielen. Der HC Spreewald machte es nur teilweise besser, sodass man in der 43. Minute bei einem Spielstand von 16:20 immer noch in Schlagdistanz war. In der Auszeit wurden die Probleme noch einmal aufgezeigt, doch es gelang den Spielern nicht, die mangelhafte Chancenverwertung abzulegen. Auf ebenfalls 11 Fehlwürfe brachte es die Mannschaft in Hälfte zwei. Das kann keine Mannschaft kompensieren. Dass man bis fünf Minuten vor Schluss (23:26) immer noch die Möglichkeit hatte, wieder ins Spiel zurück zu kommen, war der ebenfalls nicht optimalen Wurfausbeute der Gäste zu verdanken. Doch an diesem Tag konnte die HSG daraus kein Kapital schlagen und verlor am Ende mit 23:28.
Nach diesem Spiel steht die Mannschaft nun unter Druck, denn mit zwei verlorenen Spielen findet man sich am Tabellenende wieder. Doch man hat die Möglichkeit, in einem weiteren Heimspiel (1.10. in Premnitz) gegen Falkensee einen kompletten Fehlstart in die Saison zu vermeiden. Aus dem Spiel gegen den HC Spreewald muss die Mannschaft die überzeugenden ersten 20 Minuten mitnehmen, in denen es gelang, spielerisch und kämpferisch zu überzeugen und dementsprechend verdient, klar in Führung zu liegen. Diese Leistung gilt es zu wiederholen und über 60 Minuten abzurufen.
Es spielten: Pitsch, Wilke im Tor; Woite, Puhl, Dohrn, Melzer (5), Hilgendorf (1), Söchting, Hupka (1), Schmidt, Woike (1), Köpke (6), Riedel (9), Zarbock




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