Spielberichte



Gutes Spiel mit unglücklichem Ausgang

(Spieltag: 12.03.2011)

Am vergangenen Wochenende trat die erste Männermannschaft der HSG Rathenow/Milow nach einer zweiwöchigen Pause zu ihrem nächsten Heimspiel an. Zu Gast war der Tabellendritte des HV Grün-Weiß Werder. Am Samstagvormittag sah es noch so aus, dass man keine schlagkräftige Mannschaft zusammen bekommt. Zarbock und Prochnow fehlen seit Wochen, Riedel musste das nächste Spiel absagen, Haase konnte krankheitsbedingt nicht spielen, auch Beck und Andert standen nicht zur Verfügung und Köpke ging angeschlagen ins Spiel. Doch nach und nach entspannte sich die Situation, denn mit Hammermeister und Wernicke sagten erfahrene Spieler zu, die Mannschaft zu unterstützen. So standen zu Spielbeginn 14 Spieler auf dem Zettel.
Es war klar, dass man nur eine Chance haben sollte, wenn es gelingt, den spielstarken Gegner in der Defensive einzuengen. Aus dem Hinspiel kannte man noch die starke zweite Welle, die unterbrochen werden musste, um keine leichten Tore zuzulassen. Die eigenen Angriffe sollten geduldig aber zielgerichtet und konsequent gespielt werden. Wichtig war eine bessere Chancenverwertung als noch vor zwei Wochen in Lübbenau.
In der Anfangsphase ging die HSG zwar 1:0 in Führung, lief dann aber einem Rückstand hinterher. Allerdings war man immer auf Tuchfühlung. Es gelang nicht, die angesprochenen Tempogegenstöße zu unterbinden. So gewährte man den Gästen in der ersten Halbzeit viele leichte Tore. Die HSG selbst musste um jedes Tor kämpfen, nutzte aber die Chancen weitgehend. In der 13. Minute stand so ein 8:9 Rückstand auf der Anzeigetafel. Doch dann gab es wieder eine Phase, in der die HSG in ein Loch fiel. Sechs von neun Angriffen konnten innerhalb von zehn Minuten nicht erfolgreich abgeschlossen werden und ließen Werder auf 11:17 enteilen. In der Auszeit versuchte Schulz auf seine Spieler einzuwirken, was offensichtlich gelang. Mit einer starken kämpferischen Leistung gelang es gerade in der Deckung das Spiel der Gäste zu unterbrechen. Im Angriff nutzte man die sich bietenden Chancen und konnte den Rückstand bis zur Halbzeit auf 16:19 reduzieren.
Hier war noch nichts verloren. Abgesehen von einer kleinen Schwächephase war man im Spiel. Gelang es, den Gegner in den Positionsangriff zu zwingen, war man gleichwertig. Der Unterschied war die konsequent gespielte zweite Welle, mit der Werder viele leichte Tore erzielen konnte. Das war also die klare Aufgabe für die zweite Halbzeit. Die Gegenstöße der Gäste mussten unterbunden werden und die eigenen Angriffe sollten weiterhin erfolgreich abgeschlossen werden.
In der Anfangsphase der zweiten Halbzeit wogte ein gutes Brandenburgligaspiel hin und her, ohne dass eine Mannschaft die Entscheidung herbeiführen konnte. Der HSG gelang es besser, die leichten Tore der Gäste zu verhindern, konnte daraus aber kein Kapital schlagen. Bis zur 43. Minute änderte sich so am HSG-Rückstand (25:28) nichts. In seiner Auszeit forderte Schulz, jetzt noch einmal eine Schippe draufzulegen, um den entscheidenden Tick besser zu sein als der Gegner. Das kam an, die HSG erhöhte noch einmal die Schlagzahl. Von den Zuschauern getrieben gelang es, den Rückstand zu verringern. So war das Spiel in der 54. Minute wieder offen (29:29). Doch es gelang nicht, selbst in Führung zu gehen. In einer kampfbetonten Schlussphase entschied letztendlich die glücklichere Mannschaft das Spiel für sich. So unterlag die HSG nach einem guten Spiel am Ende mit 31:33.
Nach einer tollen Mannschaftsleistung mit einer hervorragenden Einstellung von der ersten bis zur letzten Minute gelang es nicht, Punkte einzufahren. Doch dieses Spiel muss in den Köpfen bleiben, denn sollte man diese Leistung in den kommenden Spielen wieder abrufen, sind die nächsten Punkte greifbar. Aus einer geschlossenen Mannschaft muss man lediglich Kevin Melzer herausheben, dem bei 17 Versuchen 15 Tore gelangen. Das nächste Spiel am 26.3. ist dann eine Partie, die gewonnen werden muss. Dann reist man nach Wusterwitz und muss dort die Punkte einfahren. Mit einer ähnlichen Leistung sollte das auf jeden Fall im Bereich des Möglichen sein.
Es spielten: Pitsch, Parey im Tor; Woite (2), Puhl (2), Melzer (15), Bork, Müller (2), Hammermeister (2), Wernicke, Werner (2), Söchting (2), Laak (1), Köpke (3)




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