Spielberichte



Keine Konstanz gefunden

(Spieltag: 19.02.2011)

Am vergangenen Samstag wollte die erste Männermannschaft der HSG Rathenow/Milow ihre Mittelfeldposition in der Brandenburgliga festigen. Dazu reiste der Tabellennachbar von Lok Rangsdorf in die Rathenower Havellandhalle. Mit ihrer Konterstärke, die aus einer offensiven Deckung resultiert, konnten sie die HSG in den vergangenen Partien meist deutlich besiegen. Neben Sven Hammermeister, Robert Prochnow und Daniel Zarbock meldete sich kurzfristig auch noch Matthias Haase krankheitsbedingt ab. Dafür stand erstmals Kevin Melzer im HSG-Kader. So war man guter Dinge, denn man hatte sich gut auf dieses Spiel vorbereitet.
Mirko Schulz forderte neben der gewohnt massiven Deckungsleistung ein bewegliches Angriffsspiel. Gelingt es, nicht statisch zu agieren, kann man auch gegen eine offensive Deckung bestehen. Wichtig sollte auch die Fehlerquote werden. Die Gäste sind dafür bekannt, Fehler des Gegners sofort per Tempogegenstoß zu bestrafen. Notwendig war also die richtige Einstellung gepaart mit einem hohen Maß an Konzentration.
Die HSG kam gut ins Spiel. Schnell führte man 3:1, konnte diese Führung aber nicht behaupten. In der siebenten Minute erzielten die Gäste ihren fünften Treffer in Folge und setzten sich ihrerseits auf 3:6 ab. Bereits hier war zu erkennen, dass Lok Rangsdorf den Erfolg meist über die Außenpositionen bzw. über Konter suchte. Eine Umstellung in der Deckung brachte wieder die notwendige Aggressivität. Immer wieder gelang es nun, den Spielfluss des Gegners zu unterbrechen. So hatte es auch Pascal Parey im Tor leichter, sich auf die Würfe einzustellen. Folge waren der Ausgleich (6:6; 12.) und die Führung in der 16. Minute (8:6; 15.) Doch wieder gelang es nicht, diesen Lauf aufrecht zu halten. Technische Fehler und Fehlwürfe ließen nun wieder die Gäste Oberwasser bekommen. Sie konnten in einem Spiel, in dem es hin und her ging, wieder selbst in Führung gehen (9:11; 24.) Diese Führung konnten sie verteidigen und so ging die HSG mit einem 11:13 Rückstand in die Halbzeit.
Man spielte zu unkonstant, so könnte man die erste Halbzeit zusammenfassen. In den Phasen, in denen sich die Spieler auch ohne Ball bewegt haben, konnte man das Spiel an sich reißen. War das nicht der Fall, machte man Fehler, die Rangsdorf konsequent bestrafte. Trotzdem sollte in diesem Spiel alles möglich sein, wenn es gelingt, den Gegner unter Druck zu setzen, indem sich alle Spieler aktiv ins Spiel einbringen.
Die zweite Halbzeit begann wieder völlig ausgeglichen. Gelang es, die Gäste in den Positionsangriff zu zwingen, waren Vorteile für die HSG zu erkennen. Doch immer wieder schaffte es die HSG im Angriff nicht, fehlerfrei zu spielen. Technische Unzulänglichkeiten nutzte die Lok-Sieben zu einfachen Toren. Folge war der 17:20 Rückstand in der 41. Minute. Per Siebenmeter erhöhte sich dieser Rückstand dann sogar auf vier Tore. In der Auszeit versuchte Schulz, seine Mannschaft noch einmal auf Kurs zu bringen. Doch die schwindenden Kräfte und die damit verbundenen Wechsel ließen in dieser Phase keine Aufholjagd zu. So blieb der Rückstand bis zur 51. Minute konstant (23:27). Mit zwei Kontern, die wieder auf HSG-Fehler folgten setzten sich die Gäste sogar auf 23:29 ab. Doch die HSG-Sieben zeigte Moral. Bis zum Ende kämpfte man und kam auch noch einmal heran. Doch die Zeit sollte nicht reichen, um das Spiel noch einmal zu drehen. So endete die Partie am Ende unglücklich für die HSG mit 29:31.
Nach dem Spiel muss man sich vorwerfen lassen, dieses Spiel ohne Konstanz gespielt zu haben. Setzte man die Vorgaben um, bewegte sich auch ohne Ball und machte keine Fehler, war man dem Gegner überlegen. Doch immer wieder kam es zu Situationen, in denen man unkonzentriert spielt und ließ so Konter des Gegners zu. Weiterhin standen 14, zum Teil klare, nicht verwertete Chancen zu Buche.
Dieses Spiel hätte man nicht verlieren dürfen, gerade beim Blick auf die Tabelle. Man steht zwar weiterhin auf Platz sieben der Tabelle, doch hinter der HSG wird es wieder enger. Außerdem reist man in der kommenden Woche zum Tabellenzweiten nach Lübbenau, wo die Aufgabe wesentlich schwerer wird.
Es spielten: Parey, Pitsch im Tor; Woite (6); Puhl, Bork, Melzer (9), Müller (5), Andert, Werner, Laak, Köpke (9)




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