Spielberichte



Zwei wichtige Punkte zum Rückrundenauftakt

(Spieltag: 15.01.2011)

Am Samstag begann für die erste Männermannschaft der HSG Rathenow/Milow die Rückrunde in der Brandenburgliga. Nach einer durchwachsenen Hinrunde ist klar, dass man gerade in den ersten drei Spielen, in denen es gegen direkte Tabellennachbarn geht, mit voller Konzentration spielen muss, um wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg einzusammeln. Dementsprechend hoch motiviert reiste die Mannschaft am Samstag zum HSV Wildau, der einen Platz vor der HSG überwinterte. Mirko Schulz konnte auf einen vollen Kader zurückgreifen, lediglich Hammermeister und Beck standen nicht zur Verfügung.
Durch das Hinspiel und aus den Spielberichten der Wildauer wusste man, dass diese junge Mannschaft permanent versuchen wird, ihre wurfgewaltigen Rückraumspieler in Szene zu setzen. Also forderte Mirko Schulz von seinen Spielern Variationen im Deckungsverbund, der mal offensiv, mal defensiv und mal mit einer Manndeckung agieren sollte. Im Angriff sollte man sich auf das Kombinationsspiel konzentrieren und die sich bietenden Möglichkeiten konsequent nutzen.
Doch die HSG kam nicht optimal ins Spiel. Immer wieder konnte man die erwarteten Wechsel der Gastgeber beobachten, die häufig erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Im Angriff spielte man nicht wie gefordert und nutzte selbst klarste Chancen zum Teil nicht. Konsequenz war ein 5:3 Rückstand in der siebenten Minute. Doch weiter ließ man den Gegner nicht davonziehen und glich in der 11. Minute zum 6:6 aus, allerdings ohne zu überzeugen. Zu erkennen war aber, dass die Vorgeben für die Deckungsarbeit nach und nach besser umgesetzt wurden und die Wildauer damit Probleme bekamen. Mit großem Kraftaufwand brachte man den Gegner immer wieder an den Rand des Zeitspiels und die eher harmlosen Würfe landeten häufig beim Torhüter oder neben dem Tor. Doch die HSG vermochte es nicht, daraus Kapital zu schlagen. Eine mäßige Angriffsleistung mit zehn Fehlwürfen (darunter drei Siebenmeter) und fünf technischen Fehlern führten zu einem Rückstand zur Halbzeit von 10:9.
Klar war, dass man dank einer starken Deckung in den letzten 15 Minuten der ersten Halbzeit eigentlich überlegen war. Doch durch eine alles andere als gute Angriffsleistung lag man hier nicht in Führung. Also forderte Mirko Schulz neben derselben Einstellung in der Abwehr jetzt auch noch Konzentration im Abschluss. Gelingt es, hier effektiver zu spielen, steht dem Sieg nichts im Weg.
In den ersten Minuten der zweiten Halbzeit sahen die mitgereisten HSG-Fans ein Spiel, in dem es keiner Mannschaft gelang, sich abzusetzen. Folglich stand es nach 38 Minuten 13:13. Doch jetzt stand der HSG-Deckungsblock wieder wie gefordert. Angriff um Angriff konnte man den Gastgebern abnehmen und durch einfache Kontertore endlich einen Vorsprung herauswerfen (13:17; 45.). Wildau gelang es nicht, sich auf die aggressive und variable Deckung der HSG einzustellen. Immer wieder verpufften ihre dynamischen Wechsel zu weit weg vom Tor, sodass sie ihre Rückraumspieler in eher schlechte Wurfpositionen brachten. Doch sie gaben sich nicht auf. Ab und zu konnten sie Lücken nutzen, die dem Kräfteverschleiß der HSG-Spieler geschuldet waren. Aber mittlerweile konnten Haase und Co. auch ihre Angriffe konsequent verwerten. Ein kurzes Aufbäumen in der 22. Minute (19:21) wurde im Keim erstickt. Gegen eine offensive Manndeckung spielte man mit Routine und stellte die Vier-Tore-Führung wieder her und gewann am Ende verdient mit 21:25.
Die Freude bei der Mannschaft und den mitgereisten Zuschauern war dementsprechend. In einem sicherlich nicht hochwertigen Brandenburgligaspiel gewann die Mannschaft mit dem größeren Siegeswillen. Grundstein für diesen wichtigen Sieg war eine beeindruckende Deckungsleistung und eine Steigerung im Angriff in der zweiten Halbzeit. Mirko Schulz war mit dem Spiel seiner Mannschaft im Großen und Ganzen zufrieden. Nun zählt es, diese Einstellung und Leistungsbereitschaft in das nächste Heimspiel am kommenden Samstag gegen Oranienburg zu ziehen. Fader Beigeschmack eines gelungenen HSG-Nachmittags war der angekündigte, unbegründete Widerspruch des HSV Wildau. Grundlage soll eine Videoanalyse sein, die wohl nicht ausschlaggebend für eine Punkteaberkennung sein wird. Von daher ließ man sich die Laune nicht vermiesen und feierte zwei wichtige Punkte zum Rückrundenauftakt.
Es spielten: Parey, Pitsch im Tor; Woite (1), Puhl (1), Bork, Andert, Prochnow, Müller (2), Haase (4), Werner, Köpke (5), Riedel (10), Laak (2)




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