Spielberichte



Klare Niederlage nach unglücklichem Spielverlauf

(Spieltag: 06.11.2010)

Am Samstag reiste die HSG Rathenow/Milow nach Werder, um das nächste Auswärtsspiel in der Brandenburgliga zu bestreiten. Dort wollte man an die gute Leistung der vergangenen Woche anknüpfen, wo man am Ende knapp gegen Lübbenau verlor. Auch Werder zählt zu den Aufstiegsaspiranten der Brandenburgliga. Dabei konnte Mirko Schulz auf eine volle Truppe zurückgreifen. Lediglich Daniel Zarbock, Christoph Laak und Ralf Hanke standen nicht zur Verfügung.
Vor dem Spiel war klar, worauf es im ankommen würde. Im Angriff musste man variabel spielen und das Spiel breit machen, um die Größenvorteile des Gastgebers zu entkräften. In der Abwehr sollte das Spiel von Werder früh unterbrochen werden, um keinen Spielfluss zustande kommen zu lassen.
Die HSG konnte den ersten Torerfolg verbuchen, ehe es das erste Mal aufregend wurde. In der Abwehr stießen Enrico Puhl und sein Gegenspieler unglücklich zusammen, sodass sich Puhl am Knie verletzte und nicht mehr weiter spielen konnte. Es entwickelte sich ein Spiel, in dem es keiner Mannschaft gelang, sich abzusetzen. Die Führung wechselte hin und her, doch mehr als zwei Tore Vorsprung konnte keine Mannschaft herauswerfen. Auf HSG-Seite wurden verschiedene Angriffsvarianten ausprobiert, ohne sich Vorteile zu verschaffen. In der Deckung machte man es dem Gegner wieder zum Teil zu einfach, sodass Werder zu einfachen Toren kam, während man für jeden Treffer hart arbeiten musste. So ging es beim Stand von 15:13 für die Gastgeber in die Kabine.
In der Halbzeit forderte Mirko Schulz weiterhin die richtige Einstellung. Die Schwächen in der Abwehr sollten abgelegt werden und die Torhüter sollten sich steigern. Im Angriff forderte er das variable Spiel mit dem man in der ersten Halbzeit erfolgreich war.
Doch man kam schlecht in die zweite Halbzeit. Schnell konnte sich Werder auf 19:14 absetzen. Dann gab es einen weiteren Aufreger. Eine normale Abwehraktion von Jens Riedel wurde in der 35. Minute durch die zum Teil überforderten Schiedsrichter als überharter Angriff von hinten im Sprung gewertet, sodass ihrer Meinung nach eine rote Karte gerechtfertigt war. Das stellte natürlich eine erhebliche Schwächung des Angriffsspiels der HSG dar. Doch man konnte mithalten, ohne den Rückstand zu reduzieren. So stand es in der 41. Minute 23:18 für Werder. Jetzt hatten die Schiedsrichter ihren nächsten Auftritt. Sven Hammermeister wurde nach einer Rangelei mit Rot bestraft, wahrscheinlich zu Recht, doch mit etwas Fingerspitzengefühl werden beide Spieler oder keiner disqualifiziert. Spätestens jetzt sollte die Entscheidung gefallen sein. Die Gastgeber spielten ihr Spiel runter und die HSG hatte Schwierigkeiten, sich Chancen zu erarbeiten. Doch man gab nicht auf, konnte aber nicht mehr viel entgegensetzen. Bis zum Ende des Spiels konnte Werder den Vorsprung auf 33:23 ausbauen und feierte dieses Ergebnis entsprechend.
Nach dem Spiel war Mirko Schulz natürlich nicht zufrieden, mit dem Ergebnis. Doch 30 Minuten war es ein offenes Spiel, in dem deutlich wurde, dass man den Ausfall von etatmäßigen Stammspielern im Moment nicht kompensieren kann. Jetzt gilt es, nach drei Niederlagen in Folge, in der nächsten Woche wieder etwas Zählbares zu erkämpfen. Dazu reist mit Wusterwitz der Tabellenletzte in die Havellandhalle.
Es spielten: Parey, Pitsch im Tor; Woite (4), Puhl, Hammermeister (1), Bork, Prochnow, Müller (1), Haase (3), Werner, Beck, Andert (3), Köpke (6), Riedel (5)




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