Spielberichte



Nur eine Halbzeit Handball gespielt

(Spieltag: 09.10.2010)

Am Samstag kam es in der Brandenburgliga zum Aufeinandertreffen zweier alter Bekannter. Die HSG Rathenow/Milow trat beim SV Lok Rangsdorf an. Diese Mannschaft ist in der vergangenen Saison gemeinsam mit der HSG aus der Oberliga Berlin-Brandenburg abgestiegen. Da verlor die HSG beide Spiele und wollte sich dafür natürlich revanchieren. Man reiste mit einem vollen Kader nach Rangsdorf. Lediglich Christoph Laak, David Bork und Jan Unger waren nicht dabei. Dafür war Sven Hammermeister wieder im Kader.
Mirko Schulz warnte seine Spieler vor den verschiedenen Deckungsvarianten, die die Rangsdorfer in den ersten Spielen der Saison angeboten haben. Deshalb forderte er, Bewegung in das eigene Spiel zu bringen, um sich so Torchancen zu erarbeiten. Außerdem musste alles getan werden, um den Gegner in den Positionsangriff zu bekommen, denn das Konterspiel der Rangsdorfer zählt zu den Besten der Liga.
Man startete recht gut ins Spiel. Die ersten zehn Minuten waren völlig ausgeglichen. Aus einer sicheren Deckung heraus spielte die HSG auch im Angriff solide. Keine Mannschaft konnte sich absetzen und so stand es nach zehn Minuten 4:4. Wie schon im vergangenen Jahr in Rangsdorf rutschte die Mannschaft dann in eine Phase, in der absolut gar nichts mehr funktionierte. Bis zur Halbzeit warf man noch zwei Tore. Dem gegenüber standen 11 technische Fehler, die es dem Gegner ermöglichten, leichte Kontertore zu erzielen. Da halfen keine Auszeit und keine Umstellung des Spielsystems. Die HSG ergab sich der Situation. So ging es beim Stand von 17:6 in die Kabine.
Damit konnte man natürlich nicht zufrieden sein. So appellierte Schulz an die Ehre aller Spieler und forderte eine grundlegende Änderung der Einstellung. Außerdem erinnerte er noch einmal an die Vorgaben, die bis jetzt nicht eingehalten wurden. Es fehlte Bewegung im Spiel, Zug zum Tor war kaum zu erkennen und das Rückzugverhalten war nicht vorhanden. Sollte es gelingen, das abzustellen, sollte wenigstens noch eine Schadensbegrenzung möglich sein.
Aber der Knoten sollte noch nicht platzen. Man spielte und spielte, ohne Handball zu spielen. Folge war ein 14-Tore-Rückstand in der 35. Minute (22:8). Ein Debakel kündigte sich an. Erst als das Deckungssystem umgestellt wurde und zwei Rangsdorfer in Manndeckung genommen wurden, änderte sich das. Auf einmal bewegte man sich auch im Angriff, sodass man Tor um Tor aufholen konnte. Sicher spielte Rangsdorf jetzt nicht mehr bei 100 Prozent, doch sie hätten diesen Vorsprung sicher gern nach Hause gebracht. Doch die HSG zeigte Charakter und spielte eine fast fehlerfreie zweite Halbzeit, die man am Ende sogar mit vier Toren Vorsprung gewonnen hat. Man konnte Rangsdorf zwar nicht mehr gefährlich werden, konnte aber das Endergebnis von 33:26 gerade noch akzeptabel gestalten.
Für Schulz war klar, dass man dieses Spiel aufgrund zu vieler technischer Fehler in der ersten Halbzeit verloren hat. Mit der zweiten Halbzeit war er zufrieden, denn hier wurden die Vorgaben umgesetzt und man war damit erfolgreich. Letztendlich kann man in Rangsdorf verlieren, die Frage ist nur wie.
Jetzt hat man zwei spielfreie Wochenenden. Diese Zeit wird die Mannschaft nutzen, um weiter an Sicherheit im Spielaufbau zu gewinnen. Am 30.10. spielt die HSG wieder zu Hause. Gegner ist dann ein weiterer BB-Liga-Absteiger aus Lübbenau.
Es spielten: Pitsch, Parey im Tor; Woite (1), Puhl, Andert (1), Prochnow, Müller (3), Haase (3), Werner, Zarbock, Hammermeister (1), Köpke (6), Riedel (11), Beck




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