Spielberichte



Souveräner Heimsieg (1.M)

(Spieltag: 02.10.2010)

Am Samstag bestritt die erste Männermannschaft der HSG Rathenow/Milow das zweite Heimspiel der Saison. Allerdings spielte man nicht wie gewohnt in der Havellandhalle, sondern musste nach Premnitz ausweichen. Doch auch zahlreiche Zuschauer fanden den Weg dahin und unterstützten ihre Mannschaft lautstark. Bis auf Christoph Laak standen alle Spieler zur Verfügung, sodass auf allen Positionen Wechselmöglichkeiten vorhanden waren. Zu Gast war der Aufsteiger aus Falkensee, der mit zwei Niederlagen sicher nicht wie erhofft in die Saison gestartet war.
Mirko Schulz warnte seine Mannschaft vor einem Gegner, der versuchen wird, seine größenmäßig überlegenen Rückraumspieler in Szene zu setzen. Deshalb forderte er, den Spielfluss ständig zu unterbrechen. Eine solide Deckungsarbeit verbunden mit der richtigen Einstellung sollte nötig sein, um die nächsten Punkte einzufahren.
Von der ersten Minute an gelang es der HSG diese Vorgaben umzusetzen. Im Angriff wurden die Chancen genutzt und in der Deckung wurde der Spielfluss der Gäste permanent gestört, sodass diese Probleme hatten, sich Chancen zu erarbeiten. Nach vier Minuten stand es 3:1. Zwei vergebene HSG Angriffe führten noch einmal zum Unentschieden (3:3; 6.), doch das sollte das letzte des Spiels bleiben. Über eine sichere Deckung konnte sich die HSG Tor um Tor absetzen. Über sehenswerte Spielzüge, individuelle Einzelleistungen oder einfache Konter konnte man schon in dieser frühen Phase des Spiels zeigen, dass man die beiden Punkte unbedingt zu Hause behalten will. So stand es nach 20 Minuten völlig verdient 13:6 für die Hausherren. Der Gästetrainer reagierte und versuchte mit Hilfe seiner Auszeit die Situation zu ändern. Mirko Schulz hingegen forderte von seinen Spielern, genau so weiterzuspielen. Und es ging so weiter. Nach Belieben konnte man in der Abwehr die Angriffe abwehren, um im Angriff erfolgreich zu sein. Höhepunkt war sicherlich das 18:8 in der 27. Minute. Dieser Zehn-Tore-Vorsprung konnte zwar nicht mit in die Halbzeit genommen werden, doch unter Beifall der Zuschauer ging man mit 20:12 in die Kabine.
Dort war die Stimmung entsprechend gut. Schulz hatte nichts zu bemängeln. Allerdings erwartete er eine Reaktion des Gegners. Trotzdem forderte er, den Spielfaden wieder aufzugreifen und an die erste Halbzeit anzuknüpfen. Entscheidend sollte sein, ob alle Spieler die Einstellung und die Motivation der ersten Halbzeit aufrecht erhalten können.
Die Mannschaft kam gut in die zweite Halbzeit. Auf Tore der Falkenseer antwortete man mit eigenen Treffern. Bis zur 35. Minute hielt der Vorsprung von acht Toren. In dieser Phase hatte der Trainer begonnen, seinen Stammspielern Auszeiten zu geben und den jungen Spielern Spielzeit. Jeder der auf dem Spielfeld stand konnte das Geforderte umsetzen und fügte sich nahtlos ins HSG-Spiel ein. Die HSG führte ständig mit sechs bis sieben Toren. Trotzdem gelang es den Gästen, sich noch einmal ins Spiel zu kämpfen und verkürzte auf 31:27. Deshalb nahm Mirko Schulz in der 51. Minute seine Auszeit, um seine Mannschaft noch einmal auf Kurs zu bringen. Der Stamm-Sechser wurde wieder aufs Feld geschickt und konnte den alten Vorsprung wiederherstellen (34:27; 55.). Jetzt konnten also wieder alle Spieler aufs Feld geschickt werden und machten ihre Sache gut. Unter dem Jubel der Zuschauer gelang es der HSG, dieses Spiel klar mit 38:31 zu gewinnen.
Nach dem Spiel war Mirko Schulz absolut zufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft. Jeder Spieler, der aufs Feld geschickt wurde, konnte mit der richtigen Einstellung seinen Teil zum Sieg beitragen. Fast alle Spieler konnten sich in die Torschützenliste eintragen. Viel wichtiger war allerdings, dass trotz der Wechsel kein gravierender Abbruch im Spiel der HSG zu erkennen war. Das letzte Aufbäumen der Gäste konnte abgeblockt werden und so ist der Sieg auch in dieser Höhe absolut verdient. Schlüssel des Erfolgs war die starke Deckungsleistung der HSG, die den Spielfluss des Gegners ständig unterbrach.
Am kommenden Samstag kommt es zum Duell zweier BB-Liga-Absteiger. Die HSG fährt nach Rangsdorf und will versuchen, die herbe Schlappe des letzten Jahres vergessen zu machen.
Es spielten: Parey, Pitsch im Tor; Woite (3), Puhl (1), Andert (1), Bork, Prochnow (2), Müller (4), Haase (5), Werner (3), Zarbock (1), Köpke (7), Riedel (11)




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