Spielberichte



Unglückliche Niederlage beim OHC

(Spieltag: 25.09.2010)

Am Samstag bestritten die Handballer der HSG Rathenow/Milow ihr erstes Auswärtsspiel der Saison in der Brandenburgliga. Gegner war die zweite Mannschaft Oranienburger HC. Dazu stand Mirko Schulz mit 14 Spielern ein voller Kader zur Verfügung. Lediglich Enrico Puhl, Christoph Laak und David Bork waren aus verschiedenen Gründen nicht dabei. So wie die HSG hat auch der OHC in diesem Jahr viele Veränderungen am Kader vorgenommen. Zu einigen erfahrenen Spielern gesellen sich jetzt junge, gut ausgebildete Spieler, die sich sicherlich für die erste Mannschaft empfehlen wollen.
Für die HSG war klar, dass man dieses Spiel nicht mit dem der vergangenen Woche gegen Wildau vergleichen kann, doch man war hochmotiviert, dem Gegner Paroli zu bieten und vielleicht mit einer Überraschung nach Hause zu fahren. Schulz forderte von seinen Spielern, ein konzentriertes, sicheres Spiel aufzubauen und durch eine Mischung aus Kombinationsspiel und Einzelaktionen den Deckungsriegel des Gegners zu knacken.
Doch es kam alles anders als erwartet. Oranienburg verzichtete auf den 6:0-Deckungsblock und nahm Jens Riedel von der ersten Minute an in Manndeckung. Doch durch ständige Positionswechsel der HSG-Spieler konnte man die Wirkung dieser taktischen Maßnahme verpuffen lassen und hatte den OHC in den ersten Minuten voll im Griff. Bereits in der achten Minute, beim Stand von 2:6, reagierte der Heimtrainer und nahm seine Auszeit. Mirko Schulz hatte nichts zu bemängeln und forderte, so weiter zu spielen. Doch der OHC kam jetzt besser ins Spiel und es entwickelte sich ein Spiel zweier Mannschaften, die auf Augenhöhe agierten. Bis zur 20. Minute konnte die HSG die Führung verteidigen. Dann glichen die Gastgeber zum 7:7 aus. Doch bis zur Halbzeit konnte die HSG wieder in Führung gehen und so wurden beim Stand von 11:12 die Seiten gewechselt.
Im Großen und Ganzen war der Trainer mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden und forderte, da anzuschließen, denn an diesem Tag war ein HSG-Sieg im Bereich des Möglichen. Zu bemängeln hatte er lediglich einige Situationen im Angriff, als zu früh und unvorbereitet der Abschluss gesucht wurde. Dazu kamen zwei Siebenmeter, die ungenutzt blieben. Die Deckungsarbeit konnte bis auf wenige Situationen gelobt werden.
Bis zur 36. Minute war das Spiel völlig ausgeglichen. Die HSG konnte die Führung verteidigen. In der 37. Minute erzielte Matthias Haase in Unterzahl den Treffer zum 13:16. Doch wieder gelang es nicht, diesen Vorsprung zu halten oder sogar auszubauen. In der 42. Minute waren die Gastgeber wieder dran (17:18). Kämpferisch war von beiden Mannschaften eine starke Leistung zu sehen. Die mitgereisten HSG-Fans motivierten ihre Mannschaft, der es wieder gelang, einen Drei-Tore-Vorsprung herauszuwerfen (18:21; 35.). Doch das vierte Tor wollte einfach nicht fallen. Dann hätte man das Spiel sicherlich frühzeitig für sich entscheiden können. Doch so kamen die Gastgeber wieder zurück und gingen in der der 52. Minute erstmals in Führung (24:23). In dieser Phase vergab die HSG weitere Angriffe und lag plötzlich mit drei Toren hinten (27:24; 55.) In seiner Auszeit versuchte Mirko Schulz, seine Spieler noch einmal auf den Rest des Spiels zu erinnern. Man war gerade dabei, das alles kaputt zu machen. Die Spieler verstanden die Ansage und legten noch einmal zu. In einer hektischen Schlussphase mit vielen Freiwürfen, Zeitspiel und Fehlwürfen des OHC kam die HSG Tor um Tor wieder heran. Man hatte sogar kurz vor Schluss per Konter die Möglichkeit auszugleichen, konnte die Chance aber nicht nutzen. So gelang dem OHC aufgrund des Spielverlaufs ein sicherlich schmeichelhafter Sieg mit 27:26. Ein Unentschieden wäre sicherlich ein gerechtes Ergebnis gewesen.
Nach dem Spiel war die Mannschaft enttäuscht, denn hier war mehr drin. Mirko Schulz war aber mit dem Spiel seiner Mannschaft zufrieden, denn es ist gelungen, die Fehlerquote der Vorbereitung entscheidend zu reduzieren, sodass es möglich war, das Spiel über weite Strecken zu bestimmen. Sicherlich war auch er enttäuscht, doch auf diese Leistung lässt sich aufbauen. Zu bemängeln hatte er drei verworfene Siebenmeter und den ein oder anderen unvorbereitet abgeschlossenen Angriff.
Bereits nächste Woche hat die Mannschaft die Möglichkeit, diese Leistung zu bestätigen. Dann stellt sich mit Falkensee der zweite Aufsteiger bei der HSG vor.
Es spielten: Pitsch, Parey, Hanke im Tor; Woite, Unger, Andert, Beck, Prochnow, Müller (6), Haase (8), Werner, Zarbock (2), Köpke (5), Riedel (5)




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