Spielberichte



Mehr Tiefen als Höhen im Pokal (Pokal)

(Spieltag: 11.09.2010)

Am Samstag war es soweit. Mit dem Pokalspiel bei Blau-Weiß Wusterwitz begann für die Handballer der HSG Rathenow/Milow die neue Saison. Doch wie in jedem Jahr hatte der Pokal nicht den Stellenwert, den die kommenden Ligaspiele einnehmen werden. Trotzdem wollte man ein gutes Spiel machen und den ehemaligen Trainer Peter Reckzeh bei seinem ersten Auftritt als Wusterwitzer Verantwortlicher ein wenig ärgern. Mit Stefan Köpke, Ralf Hanke, Daniel Zarbock, David Bork und Jan Unger fehlten einige Spieler, dafür erklärten sich Christian Wernicke und Sven Hammermeister aus der zweiten Mannschaft bereit, zu unterstützen.
Vor dem Spiel forderte Mirko Schulz, das umzusetzen, was in den letzten Wochen immer wieder angesprochen wurde. Er forderte mannschaftliche Geschlossenheit, Sicherheit im Spielaufbau und Beweglichkeit von seinen Spielern. Man sollte dieses Spiel als weiteres Testspiel nutzen, um für die kommenden Aufgaben gerüstet zu sein.
Dementsprechend startete man in dieses Spiel. Die ersten Aktionen gehörten der HSG und man führte nach vier Minuten 0:2. In der Abwehr spielte man mit einer Manndeckung gegen den wohl gefährlichsten Wusterwitzer Torsten Pfeil. Trotzdem sollten ihm in diesem Spiel 13 Tore gelingen, sodass man an dieser Deckungsvariante noch arbeiten muss. Auch Wusterwitz war mittlerweile im Spiel und glich in der 10. Minute zum 4:4 aus. In Unterzahl gelang es der HSG, den Zwei-Tore-Vorsprung wiederherzustellen (13.). Bis dahin verlief alles so, wie man es sich vorgestellt hatte. Doch es folgten 10 Minuten, in denen gar nichts mehr funktionierte. Fehlabspiele, Schrittfehler und vergebene Chancen prägten in dieser Phase das HSG-Spiel. Als Wusterwitz in der 21. Minute mit 7:6 in Führung ging, nahm Mirko Schulz seine Auszeit. Er forderte mehr Konzentration seiner Spieler, um das Spiel wieder in den Griff zu bekommen. Doch die Wirkung dieser Auszeit verpuffte, sodass man bis zur Halbzeit den Spielfluss der Anfangsphase nicht mehr aufbauen konnte. Zu allem Überfluss ließ sich Matthias Haase in der letzten Minute zu einem unnötigen Foul hinreißen, welches durch die Schiedsrichter mit Rot bestraft wurde. Die Seiten wurden beim Stand von 11:7 gewechselt.
Also galt es, in der Halbzeit das HSG-Spiel neu zu ordnen. Aufgrund fehlender Alternativen auf der Rückraum-Mitte-Positionen sollte nun versucht werden, mit zwei Kreisspielern wieder ins Spiel zu kommen. Schulz forderte von seinen Spielern, nochmal an die Anfangsphase anzuknüpfen, in der man, aufgrund einer niedrigen Fehlerquote, im Spiel war.
Offensichtlich haben die HSG-Spieler die Ansage begriffen und konnten den Rückstand verringern. So stand es nach 34 Minuten nur noch 12:10 für Wusterwitz. Doch die Gastgeber kamen wieder besser ins Spiel. Bei der HSG war klar das Fehlen von Matthias Haase zu erkennen. Das Spiel stockte mehr und mehr, sodass man in der 45. Minute mit 20:12 hinten lag. Doch man kann den HSG-Spielern nicht absprechen, gekämpft zu haben. Bis zu 54. Minute halbierte man den Rückstand wieder (22:18). Wäre das Spiel jetzt zu Ende gewesen, wäre man mit dem Ergebnis aufgrund der Umstände sicher nicht unzufrieden gewesen. Doch es gab noch einmal eine Phase, die die fehlende Konstanz im Spiel der HSG darstellt. In den letzen fünf Minuten wurden sieben Angriffe leichtfertig vergeben, sodass Wusterwitz zu leichten Konterangriffen kam. Pascal Parey im Tor der HSG konnte zwei dieser Angriffe mit sehr guten Paraden vereiteln. Die anderen fünf Angriffe nutzten die Gastgeber zu sicheren Toren und gewannen damit das Spiel mit 27:18.
Als Fazit stellte Mirko Schulz fest, dass es im Moment nicht möglich ist, das Fehlen von Stammspielern zu kompensieren. Sven Hammermeister war zwar ein gleichwertiger Ersatz für Stefan Köpke, doch Matthias Haase konnte nach seiner roten Karte nicht ersetzt werden. Trotzdem gilt es, dieses Spiel abzuhaken und sich voll auf die kommende Woche zu konzentrieren. Dort gibt es gegen den HSV Wildau die ersten Punkte zu gewinnen. Diese sollen natürlich, wenn möglich, in Rathenow bleiben.
Es spielten: Pitsch, Parey im Tor, Puhl (3), Andert, Beck, Prochnow (2), Müller, Haase (1), Werner, Hammermeister (1), Laak, Wernicke (2), Riedel (9)




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