Spielberichte



Schlechtes Spiel zum Abschluss

(Spieltag: 08.05.2010)

Zum letzten Spiel einer langen und schweren Saison in der Oberliga Berlin/Brandenburg mussten die Handballer der HSG Rathenow/Milow am Samstag gegen die SG OSC Schöneberg/Friedenau antreten. Nach guten Leistungen in den letzten Spielen wollte die Reckzeh-Truppe zu Hause noch einmal einen Sieg einfahren. Dafür standen noch einmal Christian Zerndt und Sven Riedel im Kader, während Matthias Haase verletzungsbedingt nicht spielen konnte. Vor dem Spiel verabschiedete sich die Mannschaft von ihrem langjährigen Trainer Peter Reckzeh, der dem Verein in der kommenden Saison nicht mehr zur Verfügung stehen wird.
Das letzte Spiel der Saison vor heimischem Publikum sollte für jeden Spieler Motivation genug sein. Trotzdem forderte Peter Reckzeh von seinen Spielern vollen Einsatz, denn man wollte sich für die Niederlage in Berlin revanchieren. Auch die Deckungsleistung sollte besser werden, als in den vergangenen Spielen.
Doch von Anfang an konnte man sehen, dass die Mannschaft Probleme hatte, ins Spiel zu kommen. Aber die Berliner konnten daraus kein Kapital schlagen, so dass das Spiel völlig ausgeglichen verlief (6:6; 10.). Vor allem in der Abwehr konnte sich die HSG nicht auf das Angriffsspiel der Gäste einstellen. So gelangen ihnen viele einfache Tore. Die eigenen Angriffe wurden einerseits zu hektisch abgeschlossen, andererseits mussten Einzelaktionen den Erfolg bringen. Trotzdem blieb man auf Augenhöhe und konnte durch bessere fünf Minuten am Ende der ersten Halbzeit sogar noch mit einem 15:14 in die Kabine gehen.
Die Halbzeitansprache von Peter Reckzeh brachte es auf den Punkt. Mit solch einer schwachen Deckungsleistung können keine Spiele gewonnen werden. Im Angriff wurden die Außenspieler zu wenig ins Spiel mit einbezogen, so dass es dem Berliner Deckungsblock zu einfach gemacht wurde. Also forderte Reckzeh eine deutlich bessere Abwehrarbeit sowie das Nutzen der individuellen Vorteile im Angriff.
Dass die HSG nicht den besten Tag erwischt hatte wurde in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit deutlich. Erst konnte man einen 2-Tore-Vorsprung herauswerfen (16:14), ehe Schöneberg diesen innerhalb von zehn Minuten in einen 2-Tore-Rückstand umwandelte (17:19; 40.). Bis zur 50. Minute lief das Spiel so vor sich hin, ehe sich die HSG noch einmal besann, dass man das Spiel noch gewinnen kann. Man konnte den Rückstand wieder verkürzen und in der 53. Minute wieder zum 24:24 ausgleichen. Jetzt war wieder alles drin. Schöneberg legte vor, die HSG glich aus. In der 57. Minute gab es dann die spielentscheidende Situation. Als bei einem Angriff von Stefan Köpke unberechtigt auf Stürmerfoul entschieden wurde und Schöneberg durch einen Konter mit 25:26 in Führung ging, erzählte Köpke den sonst soliden Schiedsrichtern, was er davon hielt. Dafür wurde er mit einer 2-Minuten-Strafe belegt. Auch Wolfgang Nicpon war nicht einverstanden und so bekam die HSG noch eine Strafe. Also spielte die Mannschaft mit vier Spielern gegen sechs. Eine Minute später hatte auch Jens Riedel noch das ein oder andere Wort für die Schiris übrig, so dass auch er noch bestraft wurde. Schöneberg nutzte die zahlenmäßige Überlegenheit und konnte das Spiel mit 25:28 gewinnen. Die Spieler waren enttäuscht, bedankten sich aber trotzdem bei den Zuschauern für die tolle Unterstützung in der gesamten Saison. Leider war man oft nicht in der Lage, sie dafür zu belohnen.
So hatte sich Peter Reckzeh seinen letzten Einsatz bei der HSG sicher nicht vorgestellt. In einem schlechten Spiel seiner Mannschaft hatte man bis zum Ende die Chance, trotzdem zu gewinnen. Durch unnötige Undiszipliniertheiten hat man diese Chance vergeben. Trotzdem lobte er seine Mannschaft, die trotz der vielen Enttäuschungen nicht auseinandergefallen ist. Für alle Beteiligten war die Saison in der Oberliga Berlin/Brandenburg sicherlich nicht die beste, trotzdem hat sich die Mannschaft wesentlich weiterentwickelt. Peter Reckzeh wünscht dem Verein für die Zukunft alles Gute und weiterhin sportlichen Erfolg. Bei der anschließenden Saisonabschlussfeier ließen Spieler und Fans die abgelaufene Saison noch einmal Revue passieren. Auch hier war man sich einig, dass man nicht enttäuscht sein muss. Man hat viele gute Spiele gesehen, vor allem den Top-Mannschaften der Liga konnte man zu Hause Paroli bieten. Jetzt gilt es, die Strukturen für die kommende Saison in der Brandenburgliga zu schaffen. Die Mannschaft wünscht allen eine schöne Sommerpause. Die HSG bedankt sich für die Unterstützung bei der Saisonabschlussfeier beim Ingenieurbüro Steinbrecher und Partner, bei Getränke Mitzkat, beim Getränkemarkt „Zum Curland“ und bei der Sport Bar Rathenow.
Es spielten: Parey, Pitsch, Hanke im Tor; Woite (5), Puhl (2), Schulz (2), Konschak, Prochnow, Müller, S.Riedel (1), Zerndt (5), Laak, Köpke (3), J.Riedel (7)




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Saison: 2009/2010


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