Spielberichte



Am Ende nicht belohnt

(Spieltag: 01.05.2010)

…wurden die Handballer der HSG Rathenow/Milow am Samstag bei ihrer letzten Auswärtsfahrt nach Lübbenau. Wie in jedem Jahr ist diese Fahrt immer etwas Besonderes und so waren in diesem Jahr ca. 60 Spieler und Fans auf dem Weg in den Spreewald. Christoph Laak meldete sich nach seiner Verletzung wieder einsatzbereit und Sven Riedel unterstützte die Mannschaft abermals. Robert Prochnow konnte verletzungsbedingt nicht spielen.
Peter Reckzeh ermahnte seine Spieler, dass sie das Spiel in der vergangenen Woche gegen Eberswalde nicht wiederholen sollten. Denn dort hat man sich mit einer schlechten Deckungsleistung vor allem in der ersten Halbzeit um den Erfolg gebracht. Er erwartete ein Spiel zweier Mannschaften, die auf Augenhöhe spielen. Gelingt es seiner Mannschaft, geschlossen aufzutreten, sollte auch in Lübbenau alles möglich sein.
Lübbenau überraschte die HSG von Beginn an mit einer Manndeckung gegen Jens Riedel. Damit war klar, dass der Mannschaft einige Optionen im Angriffspiel nicht zur Verfügung stehen. Die HSG brauchte einige Minuten, um mit der Situation klar zu kommen. Lübbenau suchte das Spiel über ihre Rückraumspieler und war in der Anfangsphase damit erfolgreich. So führten sie in den ersten zehn Minuten stets mit zwei Toren (6:4; 10.). Es gelang den HSG-Spielern nicht, den Spielfluss der TSG zu unterbrechen. Allmählich fanden die HSG –Spieler aber ins Spiel. So konnten sie in der 19. Minute erstmals ausgleichen (10:10). Bis zum Ende der ersten Halbzeit konnte sich keine Mannschaft absetzen und so wurden beim Stand von 16:15 für Lübbenau die Seiten gewechselt. Wehrmutstropfen war die zweite Zeitstrafe gegen Matthias Haase, die Peter Reckzeh zu Umstellungen in der Abwehr zwangen.
In der Halbzeit wurde die Deckungsarbeit besprochen, die zum Teil nicht so aussah, wie es sich der Trainer vorgestellt hatte. Der Spielfluss der Gastgeber wurde nicht unterbrochen und so waren sie meist über den Rückraum erfolgreich. Aufgrund der Manndeckung gegen Jens Riedel sollte versucht werden, ihn ins Spiel zu bringen.
Den besseren Start hatten wieder die Lübbenauer. Schnell konnten sie sich mit 18:15 absetzen. Doch die HSG-Spieler kämpften sich wieder heran. Meist war es Stefan Köpke, der mit seinem Zug zum Tor erfolgreich war. So war das Spiel in der 41. Minute wieder ausgeglichen (22:22). Doch durch einige hundertprozentige Chancen, die nicht genutzt werden konnten, gelang es nicht, sich abzusetzen. So lebte dieses Spiel weiterhin von der Spannung und dem Kampf zweier gleichwertiger Mannschaften. Während die Gastgeber häufig über ihren Rückraum erfolgreich waren, waren es bei der HSG Einzelaktionen, die zu Toren führten. In der 51. Minute ging Lübbenau wieder mit zwei Toren in Führung 28:26. Dann wurde es hektisch. Mit ihrer unsicheren Art waren die Schiedsrichter daran nicht unschuldig. Nach zwei harten Fouls gegen Jens Riedel, die nicht entsprechend bestraft wurden, ließ dieser sich zu einer Unsportlichkeit hinreißen und wurde dafür zu Recht mit der roten Karte bestraft. Trotzdem kam die HSG noch einmal in Schlagdistanz. In seiner Auszeit kurz vor Schluss, entschied Peter Reckzeh, den Torhüter durch einen zusätzlichen Feldspieler zu ersetzen. Das brachte Erfolg, denn zehn Sekunden vor Ende wurde der freigespielte Matthias Haase gefoult, so dass sein Gegenspieler die rote Karte erhielt und die HSG mit einem Siebenmeter die Chance zum Ausgleich bekam. Leider konnte der an diesem Tag treffsichere Stefan Köpke den Ball nicht im Tor unterbringen, so dass die HSG mit 33:32 unterlegen war.
Trotzdem waren die mitgereisten Fans mit dem Spiel ihrer Mannschaft zufrieden, wenn auch das verdiente Unentschieden nicht zustande kam. Auch Peter Reckzeh war mit der Leistung seiner Mannschaft im Großen und Ganzen zufrieden. Man hat sich in einem Duell zweier gleichwertiger Mannschaften mit der richtigen Einstellung präsentiert. Nutzt man Mitte der zweiten Halbzeit seine Möglichkeiten, hätte man das Spiel an sich reißen können. Ralf Hanke präsentierte sich in der zweiten Halbzeit als Rückhalt seiner Mannschaft. Die Moral der Mannschaft stimmt und so hofft Reckzeh auf eine Trotzreaktion am kommenden Samstag gegen Schöneberg.
Da die letzte Auswärtsfahrt immer etwas Besonderes ist, ging die Fahrt nicht sofort zurück. Man grillte gemütlich mit den mitgereisten Fans und diskutierte über fast jede Spielsituation. Für die Versorgung mit Brötchen bedankt sie die HSG bei der Bäckerei Wernsdorf in Premnitz.
Es spielten: Parey, Pitsch, Hanke im Tor; Woite (1), Puhl (1), Schulz (3), Müller (1), Haase (6), S. Riedel (3), Laak (1), Köpke (12), J. Riedel (4)




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