Spielberichte



Den Favoriten gefordert

(Spieltag: 24.04.2010)

Am Samstag trafen die Handballer der HSG Rathenow/Milow im vorletzten Heimspiel auf den 1. SV Eberswalde. Diese Mannschaft, die man aus vielen Spielen in der Brandenburgliga kennt, ging nach einer ganz starken Saison als klarer Favorit ins Spiel, denn schließlich steht sie momentan auf dem zweiten Tabellenplatz und hat sich damit bereits für die neue Ostsee-Spree-Liga qualifiziert. Auch die HSG konnte befreit aufspielen, denn durch zwei Siege in Folge hat sich die Tabellensituation etwas verbessert. Trotzdem war man gewillt, gerade vor heimischem Publikum, vielleicht mal einen „Großen“ der Liga ins Wanken zu bringen. Dafür konnte Peter Reckzeh auf eine volle Truppe zurückgreifen. Während Laak und Prochnow verletzungsbedingt fehlten, erklärten sich Sven Riedel und Christian Zerndt abermals bereit, mitzuwirken.
Reckzeh forderte vor dem Spiel die gleiche Einstellung, wie in den vergangenen zwei Wochen. Von Anfang an sollte seine Mannschaft versuchen, das Angriffspiel der Eberswalder zu stören. Im Angriff sollte man geduldig auf die Chancen warten, um sie dann konsequent zu nutzen.
Doch gerade in der Anfangsphase hatten die HSG-Spieler Probleme, die Vorgaben des Trainers umzusetzen. In der Deckung viel zu passiv und im Angriff fehlerbehaftet trat die Mannschaft in den ersten fünf Minuten auf. Folglich lag man 2:5 zurück. Das war für Peter Reckzeh Grund genug, um schon früh seine Auszeit zu nehmen, um seine Spieler noch einmal an die Vorgaben zu erinnern. Doch die HSG fand nicht die richtige Einstellung gegen die Gäste. Durch zum Teil körperloses Deckungsspiel kamen die Eberswalder zu klarsten Einwurfmöglichkeiten, die sie zum großen Teil nutzten. Im Angriff tat sich die HSG mit dem massiven Deckungsblock schwer, so dass der Rückstand stetig stieg (7:11; 16. / 9:14; 22.) Bis zur Halbzeit sollte sich an diesem Bild nichts ändern, und so ging es mit einem 13:19 Rückstand in die Kabine.
Mit dem Spiel seiner Mannschaft war Peter Reckzeh alles andere als zufrieden. Das, was man sich vorgenommen hatte, wurde nicht umgesetzt. Aber dass im Handball auch sechs Tore Rückstand aufzuholen sind, war für ihn klar. Also forderte er noch einmal die richtige Einstellung von seinen Spielern.
Offensichtlich hatte seine Mannschaft jetzt verstanden, worum es ging. In der Deckung wurde besser gearbeitet, so entstanden jetzt auch Möglichkeiten über Konter. Allerdings konnte der Rückstand vorerst nicht verringert werden (18:24; 38.). Doch in der Folgezeit konnte auch daran gearbeitet werden. Bis zur 43. Minute war man etwas überlegen und konnte den Anschluss herstellen (23:25). Doch in ihrer erhabenen Art und Weise griffen jetzt die Schiedsrichter ins Spielgeschehen ein und stellten völlig übertrieben zwei HSG-Spieler vom Feld. Doch Eberswalde konnte diesen Vorteil nicht nutzen und so blieb die HSG auf Schlagdistanz. In der 53. Minute waren es immer noch zwei Tore Rückstand, ehe die HSG durch zwei nicht verwertete Angriffe die Gäste auf die Siegerstraße schickte. Am Ende verlor man dieses Spiel mit 29:32. Bedenkt man, dass die HSG eine eher schlechte erste Halbzeit gespielt hat, muss man feststellen, dass mit Sicherheit mehr drin gewesen war.
So sah es auch Peter Reckzeh nach dem Spiel. Seine Mannschaft hatte zwei Gesichter gezeigt. In der ersten Halbzeit konnte man aufgrund der fehlenden Einstellung nicht das umsetzen, was man sich vorgenommen hatte. So verlor man dieses Spiel ganz klar aufgrund der durchwachsenen ersten Halbzeit. In der zweiten Halbzeit war man dem Gast ebenbürtig. Positiv für ihn war, dass die Mannschaft nicht aufgegeben hat und in der zweiten Halbzeit dem klaren Favoriten Paroli geboten hat. Am Ende war der Unterschied, den die Tabelle darstellt, nicht zu erkennen.
Am kommenden Samstag hat die HSG wieder die Möglichkeit, sich gegen den Tabellennachbarn aus Lübbenau in der Tabelle zu verbessern.
Es spielten: Parey, Pitsch, Hanke im Tor; Woite (1), Puhl (2), Schulz, Konschak, Müller (4), S. Riedel (2), Haase (4), Zerndt (1), Köpke (7), J. Riedel (8)




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