Spielberichte



Zwei Punkte aus Berlin entführt

(Spieltag: 18.04.2010)

Am vergangenen Sonntag reiste die HSG Rathenow/Milow als Tabellenvorletzter zum Letzten SG Narva Berlin. Nach der guten Leistung und dem Sieg in der Vorwoche wollte man auf jeden Fall nachlegen und dem Ziel nicht Letzter zu werden einen entscheidenden Schritt näher kommen. Christian Zerndt erklärte sich bereit, die Mannschaft zu unterstützen, während Robert Prochnow und Christoph Laak verletzungsbedingt nur auf der Tribüne Platz nahmen.
Eigentlich wollte Peter Reckzeh vor dem Spiel gar nichts sagen, denn jeder müsste wissen, um was es geht. Doch er erinnerte noch einmal an die tolle Leistung gegen Rudow, als man mit 110% Einstellung und Siegeswillen zwei wichtige Punkte holte. Wenn man diese Leistung noch einmal abrufen kann und aus einer sicheren Deckung heraus das Spiel machen kann, kann man auch mal auswärts gewinnen.
Von Beginn an war zu erkennen, dass die HSG-Spieler verstanden haben, worum es ging. Aggressiv in der Deckung konnten die ersten Angriffe der Gastgeber abgewehrt und in Tore umgewandelt werden. In der dritten Minute gab es Aufregung auf Seiten der HSG. Matthias Haase lag blutend auf dem Parkett. In einer unglücklichen Abwehraktion wurde er von seinem Gegenspieler am Kopf getroffen und erlitt eine Platzwunde. Das Spiel war für ihn beendet. Doch die HSG steckte den Verlust des wohl besten Deckungsspielers weg und hielt an der Spielweise fest. Immer wieder gelang es, das Kombinationsspiel der Berliner zu unterbrechen und das Zeitspiel zu erzwingen. Im Angriff spielte man geduldig und nutzte die sich bietenden Chancen. So stand es nach 15 Minuten 6:9. Die Umstellung auf Manndeckung des gefährlichsten Narva-Spielers erschwerte das Angriffspiel der Gastgeber weiter. Bis zum Ender der Halbzeit hielt die HSG den Gegner auf Distanz und ging mit 13:16 in die Kabine.
Peter Reckzeh war absolut zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Er hatte die gleiche Einstellung wie im Spiel zuvor bei jedem seiner Spieler gesehen. Von den Torhütern forderte er für die zweite Halbzeit noch eine Steigerung. Er hoffte, dass es zu keiner Schwächephase kommt, denn dann kann man die zwei Punkte sicher mit nach Hause nehmen.
Und die HSG machte da weiter, wo sie in der ersten Halbzeit aufgehört hatte. Gegen den sich gut verschiebenden Deckungsriegel der HSG fanden die Berliner nur selten ein Mittel. Folglich konnten sich die Havelländer Tor um Tor absetzen und führte in der 42. Minute 18:24. Einige vergebene Chancen führten dazu, dass man den Vorsprung nicht weiter ausbauen konnte. Bis zur 51. Minute konnte Narva das aber nicht nutzen und so blieb es bei einem sicheren HSG-Vorsprung (23:28). Eine Umstellung der Berliner auf eine offensivere Deckung brachte die HSG allerdings in Bedrängnis. Plötzlich war der Spielfluss abgerissen. Narva konnte meist über Konter einfache Tore erzielen, während sich die Reckzeh-Truppe schwer tat. Bis zur 56. Minute kamen die Berliner wieder ins Spiel und es stand nur noch 28:29. Peter Reckzeh nahm seine Auszeit und fand offensichtlich die richtigen Worte. Jens Riedel brachte den Ball im Tor unter. 2 Minuten waren noch zu spielen. Die Deckungsformation stand und der letzte Narva-Wurf in der 59.Minute wurde durch Pascal Parey entschärft. Das Spiel endete 28:30.
Die Freude war riesig bei der Mannschaft und den mitgereisten Fans. Der erste Auswärtssieg konnte gefeiert werden und man konnte sich auf den 12. Tabellenplatz verbessern. Auch Peter Reckzeh war die Freude anzusehen. Seine Mannschaft hatte genau das umgesetzt, was er vorgegeben hatte. Dass seine Spieler den Verlust von Matthias Haase weggesteckt haben war entscheidend für diesen Sieg. Die Torhüter konnten sich in der zweiten Halbzeit steigern und waren der nötige Rückhalt. Für ihn war der Sieg nie gefährdet und absolut verdient. Durch zwei Spiele in Folge, in denen seine Mannschaft für eine Top-Leistung belohnt wurde, kann man nun völlig befreit in das nächste Heimspiel kommenden Samstag gegen Eberswalde gehen. Dabei hofft er auf eine volle Halle, die die Mannschaft dabei unterstützt, dem Favoriten aus Eberswalde Paroli zu bieten.
Es spielten: Parey, Pitsch, Hanke im Tor; Woite, Puhl (4), Schulz (3), Konschak (2), Müller (2), Haase, Zerndt (2), Köpke (4), Riedel (13/5)




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