Spielberichte



Mit Personalsorgen nach Berlin

(Spieltag: 20.03.2010)

Am Samstag bestritten die Handballer der HSG Rathenow/Milow ein schweres Auswärtsspiel bei der SG TMBW Berlin. Schwer nicht nur deshalb, weil man das Hinspiel klar verloren hatte, sondern auch, weil die Personalsituation der HSG im Moment angespannt ist. Neben Jens Riedel, der immer noch verletzt ist, fehlten Pascal Parey und Enrico Puhl arbeitsbedingt. Rene Nicpon wurde als zusätzlicher Spieler aufgestellt, um die Mannschaft zu unterstützen. Vor dem Spiel erinnerte Peter Reckzeh seine Spieler daran, dass mit der richtigen Einstellung alles möglich ist. Wenn es gelingt, das schnelle Spiel der Berliner zu unterbrechen und selbst geduldig spielt und die klaren Chancen nutzt, könnte man das Spiel erfolgreich bestreiten.
Schnell war zu erkennen, dass der TMBW versuchte, über eine massive Deckung die Chancen der HSG weitgehend zunichte zu machen. Wenn sich HSG-Spieler aber bewegten und über schöne Wechselkombinationen das Spiel aufbauten, bekamen sie ihre Chancen, die sie auch nutzten. So entwickelte sich ein Spiel, in dem die Havelländer auf Augenhöhe spielten (4:5; 10.). Erst ab der 20. Minute gelang es den Gastgebern, sich etwas abzusetzen. Grund dafür waren einige technische Fehler, die der HSG unterliefen. Doch man ging mit einem akzeptablen Ergebnis von 10:13 in die Halbzeit.
Gerade die technischen Fehler in der Schlussphase der ersten Halbzeit kritisierte Peter Reckzeh in der Kabine. Außerdem forderte er noch den letzten Tick Einstellung von seinen Spielern. Die Berliner waren in der ersten Halbzeit keineswegs besser und deshalb war man sich sicher, dass das Spiel noch nicht entschieden ist.
Doch leider war es gleich die Anfangsphase der zweiten Halbzeit, die nicht nach dem Geschmack des Trainers und der mitgereisten Fans war. Mehrere vergebene Angriffe führten bis zur 40. Minute zu einem 7-Tore-Rückstand (13:20). Während die Berliner munter durch wechselten, gab es auf der HSG-Bank gerade für die Aufbaupositionen kaum Alternativen. Der Kräfteverschleiß wurde jetzt deutlich. Dazu kam, dass sich Robert Prochnow verletzte und nicht mehr spielen konnte. Trotzdem kämpfte man bis zum Ende. Zu bemängeln sind lediglich einige „lässig“ verworfene Siebenmeter. Über die Zwischenstände 14:22, 17:25 und 20:27 verlor die HSG am Ende klar mit 21:31.
Nach einer vernünftigen ersten Halbzeit war Peter Reckzeh am Ende doch enttäuscht über das klare Ergebnis. Grund dafür waren fehlende Wechselmöglichkeiten, die seinen Spielern Ruhephasen bieten. Seine Spieler haben zwar gekämpft, sind aber nicht über sich hinausgewachsen. Mit einer vollen Truppe wäre gegen einen TMBW, der sicherlich nicht die beste Leistung gezeigt hatte, mehr drin gewesen. So gilt es, in den kommenden drei Wochen, in denen die HSG keine Spiele bestreiten wird, neue Kraft zu tanken, um dann am 10.04. im Heimspiel gegen Rudow wieder mit voller Truppe volle Leistung zu zeigen.
Es spielten: Pitsch, Hanke im Tor; Woite, Schulz (2), Konschak (1), Prochnow (1), Müller (1), Haase (6), Nicpon, Laak (2), Köpke (8)




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