Spielberichte



Selbst geschlagen

(Spieltag: 13.03.2010)

Am vergangenen Samstag bestritten die Handballer der HSG Rathenow/Milow ihr nächstes Spiel vor heimischer Kulisse. Gegner war diesmal die Mannschaft des HC Spreewald. Wieder einmal war die Halle gut gefüllt und die Stimmung dementsprechend.
In Hinblick auf das Hinspiel, welches klar verloren wurde, forderte Peter Reckzeh von seinen Spielern, geduldig zu spielen und die körperlich massive Abwehrreihe der Gäste in Bewegung zu bringen, um Lücken zu reißen. Leider musste die Mannschaft dabei wieder auf Jens Riedel verzichten, der noch an einer Rückenverletzung laboriert. In der Deckung sollte das Augenmerk auf den starken Rückraum des HC gelegt werden. Gelingt es, den Spielfluss früh zu unterbrechen, kommen die Halbspieler nicht ins Spiel. Peter Reckzeh erinnerte seine Spieler, dass man ohne Druck aufspielen kann, denn man konnte nur gewinnen.
Die erste Halbzeit gestaltete sich völlig ausgeglichen. Die HSG-Sieben stand gut in der Deckung. Wenn mal ein Gästespieler frei zum Wurf kam, war es ein sehr gut aufgelegter Pascal Parey im Tor, der hundertprozentige Torchancen vereitelte. Im Angriff spielte die Mannschaft, wie gefordert, geduldig und nutzte den Großteil der Chancen. Bereits in der 12. Minute beim Stand von 6:5 war zu erkennen, dass sich die Gäste das anders vorgestellt hatten. Der Trainer nahm seine Auszeit und versuchte seine Mannschaft neu einzustellen. Doch die HSG hielt dagegen. Eine konzentrierte Deckungsarbeit machte es den Gästen schwer. In der 20. Minute konnte die HSG mit 8:6 in Führung gehen. Auch die Schiedsrichter machten in dieser Phase durch kuriose Entscheidungen auf sich aufmerksam. Leider schwächte sich die HSG bis zu Schluss durch zwei Undiszipliniertheiten, sodass der HC Spreewald bis zur Halbzeit mit 9:10 in Führung gehen konnte.
In der Halbzeit hatte Peter Reckzeh nicht viel zu bemängeln. Seine Mannschaft hat das geforderte weitgehend umgesetzt. Leider wurden zwei Siebenmeter und drei klare Möglichkeiten vergeben, sodass man sich nicht absetzen konnte. Er forderte, sich auf das Spiel und nicht auf die Schiedsrichter zu konzentrieren. Pascal Parey wurde für seine überragende Leistung gelobt. Für die zweite Halbzeit erwartete Reckzeh das gleiche Bild, solange es gelingt, die gezeigte Leistung fortzuführen.
Bis zum 11:12 in der 35. Minute lief alles wie erhofft. Doch dann konnten sich die Gäste erstmals entscheidend absetzen. Durch sieben vergebene HSG-Angriffe, darunter drei Siebenmeter, konnte der HC das Ergebnis auf 12:17 in der 45. Minute hochschrauben. Nicht unbeteiligt waren auch wieder die Berliner Schiedsrichter. Die Entscheidung war gefallen. Die Kraft bei der HSG ließ zusehends nach, während die Gäste ihre Wechselmöglichkeiten voll ausschöpften und häufig über Gegenstöße zu leichten Toren kamen. Die HSG gab zwar nicht auf, konnte aber auch keine Akzente mehr setzen. Bis zum Ende des Spiels erhöhten die Spreewälder das Ergebnis auf 20:29 und gehen im Endeffekt verdient als Sieger vom Parkett.
Nach dem Spiel war man sich einig, dass man dieses Spiel im Angriff verloren hatte. Sechs vergebene Siebenmeter und zahlreiche vergebene klare Torchancen sind in der Abwehr nicht zu kompensieren. Peter Reckzeh zeigte sich enttäuscht, war aber mit einer sehr guten ersten Halbzeit zufrieden. Für ihn ist das Ergebnis klar zu hoch ausgefallen, war man doch über weite Strecken des Spiels ebenbürtig. Letztendlich hat man sich durch eine ganz schlechte Torausbeute vor allem in der zweiten Hälfte selbst geschlagen. Doch auch die Schiedsrichter, die zum wiederholten Mal keine Oberligataugliche Leistung gezeigt hatten, trugen ihren Teil zu der Niederlage bei. An vielen Fehlentscheidungen haben sich seine Spieler aufgerieben und dadurch die Konzentration für das Spiel verloren.
Nun gilt es, die zweite Hälfte dieses Spiels zu vergessen, um nächste Woche mit neuer Motivation beim TMBW Berlin anzutreten.
Es spielten: Pitsch, Parey, Hanke im Tor; Woite (2), Puhl, Schulz (2), Konschak (2), Prochnow, Müller (1), Haase (2), Laack, Köpke (5)




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