Spielberichte



Keine Überraschung beim Spitzenreiter (1.Männer)

(Spieltag: 07.02.2010)

Am Sonntag traten die Männer der HSG Rathenow/Milow beim aktuellen Tabellenführer der Oberliga Berlin/Brandenburg, dem HC Neuruppin, an. Die Mannschaft um Peter Reckzeh fuhr mit einem Funken Hoffnung nach Neuruppin, schließlich waren die letzten HSG – Spiele ordentlich und der HC hatte seinerseits personelle Probleme. Also wollte man alles geben, um vielleicht eine Überraschung herbeizuführen. Ralf Woite, Robert Prochnow und Franz Neumann fehlten verletzungsbedingt. Dafür war wieder Sven Riedel dabei. Vor dem Spiel forderte Reckzeh, mit der gleichen Einstellung wie in der letzten Woche aufzutreten. Nur so kann man gegen eine Spitzentruppe der Liga mithalten. Wichtig war seiner Meinung, dass man die Angriffe konzentriert ausspielt und Fehler vermeidet, denn diese werden von Neuruppin durch einfache Kontertore konsequent bestraft.
Das wurde von seiner Mannschaft in den Anfangsminuten gut umgesetzt. Man spielte die Angriffe aus und nutzte die sich bietenden Möglichkeiten. So konnte der HC seine gefährlichen Konter nicht setzten und wurde in den Positionsangriff gezwungen. Allerdings führten Abstimmungsprobleme in der Deckung dazu, dass die Neuruppiner immer wieder einfache Tore erzielen konnten. Ab der zehnten Minute konnte sich der Gastgeber sogar auf 11:6 absetzen. Doch die HSG konnte antworten und so stand es nach 20 Minuten 13:11. Was dann passierte ist nicht nachzuvollziehen. Die Havelländer verloren völlig den Faden. Es gelang gar nichts mehr. Reihenweise einfache technische Fehler gaben dem HC die Möglichkeit, sich innerhalb kürzester Zeit klar abzusetzen. So führte ein 1:8 Lauf aus HSG – Sicht zum Halbzeitstand von 21:14.
Das Peter Reckzeh damit nicht zufrieden war, gab er seinen Spielern in der Halbzeit zu verstehen. Man hatte gut mitgehalten und alles innerhalb von fünf ganz schwachen Minuten wieder zunichte gemacht. Neben dieser Schwächephase der Spieler kritisierte er ebenfalls die Torhüter, die nicht der gewohnte Rückhalt der Mannschaft waren. Doch er war zuversichtlich, dass man noch nicht chancenlos war. Er forderte Aggressivität in der Deckung und einen konzentrierten Spielaufbau um wieder ins Spiel zu kommen.
Doch gleich die ersten Minuten zeigten, dass das Spiel bereits entschieden war. Die HSG vergab drei Angriffe, der HC traf. Folge war ein 27:16 Rückstand in der 36. Minute. Es konnte also nur noch darum gehen, nicht komplett unterzugehen. Es ist der Mannschaft zugute zu halten, dass sie sich bis zum Ende des Spiels nicht hängen ließ und weiterhin versuchte, im Spiel zu bleiben. Dabei kam der HSG entgegen, dass Neuruppin jetzt einen Gang zurück schaltete und auch der zweiten Reihe Spielzeit bot. So konnte die HSG den Rückstand bis zum Ende des Spiels auf zehn Tore begrenzen und verlor verdient mit 41:31.
Zufrieden war man damit natürlich nicht. Schließlich hatte man 20 Minuten mithalten können. Doch durch eine sehr hohe Fehlerquote hat man sich selbst aus dem Spiel genommen. Über diese einfachen Fehler ärgerte sich Peter Reckzeh, denn schließlich kannten seine Spieler die Konterstärke des HC Neuruppin. Mit den ersten Minuten des Spiels war er durchaus einverstanden. Jetzt hat die Mannschaft zwei Wochen Zeit, dieses Spiel aus den Köpfen zu bekommen und sich auf das Spiel gegen Rotation Prenzlauer Berg am 20.02. vorzubereiten.
Es spielten: Parey, Pitsch, Hanke im Tor; Puhl (1), Schulz (4), Konschak (1), Müller, S.Riedel (2), Haase (7), Laak (2), Köpke (4), J.Riedel (10)




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