Spielberichte



45 Minuten Paroli geboten (1.Männer)

(Spieltag: 30.01.2010)

Am Samstag spielten die Handballer der HSG Rathenow/Milow vor heimischem Publikum gegen den Ludwigsfelder HC. Dass das eine Spitzenmannschaft ist, wird nicht nur beim Blick auf die Tabelle deutlich. Im Hinspiel kamen die HSG-Spieler regelrecht unter die Räder und verloren klar. Franz Neumann und Robert Prochnow konnten nicht spielen, dafür war Sven Riedel dabei.
Christian Zerndt, der Peter Reckzeh an der Seitenlinie vertrat, war also gefordert, seine Mannschaft entsprechend einzustellen. Ihm war klar, dass ein sehr schweres Spiel auf die Mannschaft zukommt. Aber er forderte, alles zu geben, um den eigenen Zuschauern eine ordentliche Leistung zu bieten. Dabei sollten klare Angriffe geduldig ausgespielt werden und leichte Tore des Gegners durch eine massive Deckung verhindert werden.
Die HSG startete gut in die Partie. Ein doppelter Deckung-Angriff-Wechsel sollte den Spielern die Möglichkeit bieten, die Kräfte einzuteilen. In der Anfangsphase war kein Klassenunterschied zu erkennen. Die HSG versuchte sich über Kombinationen Chancen zu erarbeiten, was häufig gelang. Die Gäste nutzten ihre individuellen Vorteile und setzen sich meist in eins gegen eins Situationen erfolgreich durch. Nach zehn Minuten stand es 5:4 für die HSG. Es war zu erkennen, dass die von Christian Zerndt gewählte Taktik aufging. Der sonst so häufig zu beobachtende Einbruch Mitte der Halbzeit blieb aus. Nach 17 Minuten führte man, begünstigt durch Überzahlsituationen, sogar mit drei Toren (9:6). In seiner Auszeit fand der Gästetrainer offensichtlich die richtigen Worte, denn seine Mannschaft drehte das Spiel binnen weniger Minuten wieder. Bis zur Halbzeit war das Spiel absolut offen. Der LHC ging mit einem Tor Vorsprung (13:14) in die Pause.
Dass die Leistung der ersten Halbzeit super war, war man sich in der Kabine einig. Aber Christian Zerndt warnte die Spieler, dass hohe Tempo des LHC nicht mitzugehen. Man sollte der Linie der ersten Halbzeit treu bleiben. Das hatte sich bewährt. Mit der Deckung war Zerndt bis auf kleine Aussetzer zufrieden.
Bis zur 35. Minute setzte sich das Spiel der ersten Halbzeit fort, ehe sich die Ludwigsfelder mit einem kleinen Zwischenspurt auf 17:21 in der 40. Minute absetzen konnten. Doch die HSG ließ sich davon nicht beeindrucken und konnte sich zurückkämpfen. In der 45. Minute war man wieder dran (20:21). Die zahlreichen Zuschauer waren begeistert und forderten mehr. Doch jetzt war der Kräfteverschleiß der HSG-ler deutlich zu erkennen. Dazu kam, dass sich Ralf Woite verletzte und so im Deckungszentrum fehlte. Vier zum Teil klare Chancen in Folge konnten nicht verwertet werden, sodass der LHC auf 20:26 davonzog (50.) In seiner Auszeit forderte Zerndt seine Spieler noch einmal auf, die Kräfte zu bündeln und das konzentrierte Spiel zu suchen. Doch leider war die Entscheidung gefallen. Es gelang nicht mehr, den Rückstand zu verkürzen und den Gegner in Gefahr zu bringen. So verliert die HSG am Ende mit 25:31.
Trotzdem war Christian Zerndt absolut zufrieden, mit dem, was er gesehen hatte. In einem super Spiel mit einer kämpferischen Einstellung war man dem LHC über weite Strecken ebenbürtig. In der wohl besten ersten Halbzeit der Saison zeigten die Spieler, was mit der richtigen Einstellung im Handball möglich ist. Nicht zufrieden war Zerndt mit der Torausbeute. Nutzt man die klaren Chancen, gestaltet man das Spiel bis zum Ende offen und kann möglicherweise sogar die Überraschung schaffen. Doch ganz klar ist, wenn die Kraft nachlässt, lässt auch die Abgeklärtheit nach. Das nutzt eine Truppe, wie der LHC, eiskalt aus.
Jetzt gilt es, auf diese Leistung aufzubauen. Am kommenden Sonntag tritt die Mannschaft in Neuruppin an. Vielleicht gelingt es auch dort, den Spitzenreiter unter Druck zu setzen.
Für die HSG spielten: Parey, Pitsch im Tor; Woite(1), Puhl(1), Schulz(2), Konschak(1), Müller, S.Riedel(5), Haase(4), Laak(1), Köpke(3), J.Riedel(7)




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