Spielberichte



Punkteteilung im Kellerduell (1.Männer)

(Spieltag: 28.11.2009)

Am Samstag spielten die Männer der HSG Rathenow/Milow gegen die SG Narva Berlin. Tabellenletzter gegen Vorletzter hieß es laut Tabelle. Betrachtet man das Spiel muss man sagen, es entwickelte sich ein typisches Kellerduell mit vielen Unkonzentriertheiten und Fehlern. Am Ende gelang es keiner Mannschaft, sich durchzusetzen, so dass beim Endstand 27:27 die Punkte geteilt wurden.
Dabei hatte sich die HSG so viel vorgenommen. Man wollte unbedingt an die gute Leistung der vergangenen Woche anknüpfen und die Punkte in Rathenow behalten. Es kam vor allem wieder auf eine solide Deckungsleistung an. Da die Gäste nur mit zehn Mann angereist waren, wollte man sie mit schnellem Spiel fordern. Peter Reckzeh erwartete eine hundertprozentige Einstellung seiner Spieler.
Doch die HSG kam schlecht ins Spiel. Erst in der achten Minute gelang den Spielern der erste Treffer. Zum Teil klarste Torchancen wurden vergeben. Glücklicherweise sah es bei den Gästen nicht viel besser aus, so dass es nur 1:2 stand. Es war deutlich zu merken, dass die zwei Punkte aus diesem „Kellerduell“ eine immense Bedeutung für beide Mannschaften hatten. Narva konnte damit allerdings etwas besser umgehen und setzte sich häufig durch Einzelaktionen gegen die HSG-Abwehr durch. Die Abschlussschwäche der HSG-Spieler führte in der 18. Minute zum Spielstand 6:9. Folgerichtig nahm Peter Reckzeh seine Auszeit und erinnerte seine Spieler noch einmal an das, was man sich vorgenommen hatte. Das zeigte Wirkung und durch zwei Konter konnte man den Rückstand wieder verkürzen (9:10). Das Spiel blieb eng und ging mit einem Rückstand (11:13) in die Halbzeit.
In der Pause kritisierte Reckzeh die Einstellung seiner Spieler. Es gelang nur phasenweise, das Vorgenommene umzusetzen. Man stand nicht gut in der Deckung, ließ klare Torchancen aus, so läuft man einem Rückstand hinterher. Er forderte eine deutliche Leistungssteigerung, um das Spiel in den Griff zu bekommen.
Die ersten sechs Minuten der zweiten Halbzeit setzten die Spieler genau das Angesprochene um und gingen mit 14:13 in Führung. Der Gegner stellte seine Deckung um und versuchte mit einer offensiven Abwehr den Spielfluss der HSG zu stören. Das Spiel war völlig ausgeglichen. Erst ab der 47. Minute (17:17) konnten sich die Berliner wieder absetzen. Durch vier HSG-Angriffe ohne Tor stand es plötzlich 18:22. Zu allem Überfluss kassierte die HSG in dieser Phase noch 2 Zwei-Minuten-Strafen. Doch glücklicherweise kam man mit dieser Situation besser zurecht, als der Gegner und konnte zwei Tore erzielen (20:22). Bis dahin hätte man über die Schiedsrichter nicht sprechen müssen, doch plötzlich verlor das junge Duo völlig den Faden. Bis zum Ende gab es viele fragwürdige Entscheidungen, die nach dem Spiel sicherlich durch die anwesenden Schiedsrichterbeobachter angesprochen wurden. Von einem guten Handballspiel konnte man schon lange nicht mehr sprechen. Dieses Duell lebte von seiner Spannung. In der 59. Minute stand es 27:27. Auszeit HSG. Der letzte Angriff wurde durchgesprochen. Doch man konnte ihn nicht im Tor unterbringen. Zu allem Überfluss bekamen die Gäste mit dem Abpfiff noch einen umstrittenen Siebenmeter zugesprochen. Doch Pascal Parey kann parieren und so wenigstens einen Punkt retten.
Für Peter Reckzeh war es das erwartet schwere Spiel, was letztlich mit einem Punktverlust für die HSG endet. Die Spieler haben es sich selbst schwer gemacht. Das HSG-Spiel wirkte über weite Strecken verkrampft und war geprägt von Fehlern in der Abwehr sowie Schwächen im Abschluss. Das, was man sich vorgenommen hatte, konnte man nur selten umsetzen. Allerdings konnte die Mannschaft gerade beim Vier-Tore-Rückstand das Ruder nochmal umreißen, um wenigstens einen Punkt zu erzielen.
Die HSG bedankt sich nach diesem letzten Heimspiel des Jahres bei der tollen Unterstützung der zahlreichen Zuschauer und freut sich auf ein Wiedersehen in der Havellandhalle am 30. Januar. Am kommenden Wochenende spielt die Mannschaft in Eberswalde.

Es spielten: Parey, Hanke im Tor; Woite, Puhl, Schulz, Konschak (1), Prochnow (2), S.Riedel (5), Haase (5), Neumann, Laak, Köpke (8), J. Riedel (5)




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