Spielberichte



Es ist vollbracht (1.Männer)

(Spieltag: 21.11.2009)

Am Samstag spielten die Männer der HSG Rathenow/Milow in der Havellandhalle gegen die TSG Lübbenau. Wie im Vorfeld des Spiels angekündigt, war die Mannschaft heiß auf die ersten zwei Punkte in der Oberliga. Vor knapp 300 Zuschauern stand eine volle HSG – Mannschaft auf dem Parkett. Abermals unterstützte Sven Riedel die Truppe. Jeder, der spielte legte die geforderte Einstellung an den Tag und brachte seinen Beitrag zum viel umjubelten Sieg.
Beim Blick auf die Tabelle war klar, dass mit Lübbenau eine Mannschaft nach Rathenow kommt, mit der man auf Augenhöhe ist. Also forderte Peter Reckzeh seine Spieler auf, gegen solche Mannschaft endlich die notwendige Leistung zu zeigen. Diesmal sollte es keine Ausrede geben, zwei Punkte waren Pflicht.
In den ersten Minuten des Spiels konnten die Vorgaben ohne Abstriche umgesetzt werden. In der Abwehr ließ man nichts zu, die eigenen Angriffe konnten erfolgreich abgeschlossen werden. So stand es nach 5 Minuten 4:0. Im Spiel der Spreewälder war zu erkennen, dass vom Mittelmann sehr viel Gefahr ausgeht. Also musste man ihn in den Griff bekommen, um erfolgreich zu sein. Bis zur 20. Minute konnte die HSG den Vorsprung bei 4 bis 5 Toren halten (11:6). Bis zur Halbzeit verkürzte Lübbenau zwar noch einmal (16:13), jedoch hatte man das Gefühl, das die HSG alles im Griff hatte. Wer allerdings das Spiel vergangene Woche in Rudow im Kopf hatte, hoffte, dass die Mannschaft diesmal bis zum Ende durchhält.
Peter Reckzeh war mit der Einstellung seiner Mannschaft sehr zufrieden. Man hat das umgesetzt, was gefordert war. Allerdings vermisste er das schnelle Umkehrspiel seiner Mannschaft. Also forderte er, aus einer sicheren Deckung heraus, wenn möglich die zweite Welle zu spielen, denn einfache Tore sparen einfach Kraft.
Bis zur 38. Minute spielte man so wie in der ersten Halbzeit. Man hielt den Gegner auf Distanz (20:15). Doch es folgten fünf Minuten, in denen nichts gelingen sollte. Einer 2-Minutenstrafe folgten vier technische Fehler und Tore des Gegners. So stand es plötzlich nur noch 20:18 und alle Beteiligten erinnerten sich an vergangene Woche, wo das Spiel ähnlich verlief. Aber es gelang, trotz einer Manndeckung gegen Jens Riedel wieder zum eigenen Spiel zu finden. Wieder war zu sehen, dass man effektiver ist, wenn man geduldig spielt und auf die sich bietenden Möglichkeiten wartet. So konnte man sich bis zur 50. Minute wieder auf 26:21 absetzen. Die HSG-Spieler ließen jetzt nichts mehr anbrennen und konnten diesen Vorsprung bis zum Ende halten und gewannen verdient mit 32:27. Es war vollbracht. Bejubelt von den Fans konnte man die ersten Punkte ausgelassen feiern.
Für Peter Reckzeh war das ein Sieg der Moral. Nach neun erfolglosen Spielen zeigt die Mannschaft noch immer Geschlossenheit. Man hat sich von Spiel zu Spiel verbessert, konnte das allerdings nicht in Zählbares umsetzen. Auch die Zuschauer kommen immer noch in die Havellandhalle und unterstützen die Mannschaft lautstark, was nicht selbstverständlich ist. Doch diesmal hat es geklappt und man hat das so wichtige Erfolgserlebnis. Besonders freute ihn der erfolgreiche Einsatz von Franz Neumann, der zeigte, dass er bereit ist, Spielanteile zu übernehmen. In der kommenden Woche im Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten Narva Berlin hat man jetzt die Möglichkeit, mit einem Sieg die Rote Laterne abzugeben. Das sollte Motivation genug sein, um wieder solch eine Leistung abzurufen.
Es spielten: Hanke, Parey im Tor; Woite (1), Puhl, Schulz (1), Konschak, Prochnow, Müller, S. Riedel, Haase (9), Neumann (1), Laak, Köpke (9), J. Riedel (11)




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