Spielberichte



HSG mit zwei Gesichtern (1.Männer)

(Spieltag: 08.11.2009)

Am vergangenen Wochenende trat die HSG Rathenow/Milow zu ungewohnter Zeit am Sonntag 15:00 Uhr an. Trotzdem fanden viele Zuschauer den Weg in die Havellandhalle und verließen diese am Ende enttäuscht. Grund dafür war eine katastrophale zweite Halbzeit der HSG im Spiel gegen die SG TMBW Berlin. Dabei waren die Voraussetzungen gegenüber dem Spiel beim HC Spreewald gut. Peter Reckzeh konnte auf eine volle Mannschaft zurückgreifen. Lediglich Bielicke, Puhl und Wittschorek fehlten, dafür erklärte sich Sven Riedel bereit, die Mannschaft in der aktuellen Situation zu unterstützen.
Der Trainer forderte von seinen Spielern, sich die Motivation aus den guten Spielen, wie zuletzt gegen Brandenburg, zu ziehen. Man wollte geduldig spielen und auf die Chance zum Torwurf warten. Gegen einen unbekannten Gegner, der im Mittelfeld der Tabelle wiederzufinden ist, sollten 110% Einsatz nötig sein, um mithalten zu können.
Das Spiel begann entsprechend der Vorgaben des Trainers. Man spielte seine Angriffe in Ruhe aus und war auch meist erfolgreich. Auch der Gegner nutzte seine Chancen, so dass es nach sieben Minuten 4:4 stand. Dann rutschte die HSG-Truppe in ein kleines Tief, in der man dem Gegner leichte Tore durch Tempogegenstöße gewährte. So musste man nach 16 Minuten einem 5:10 Rückstand hinterherlaufen. In der fälligen Auszeit ermahnte Peter Reckzeh seine Spieler, das umzusetzen, was man sich vorgenommen hatte. Und das klappte. Tor um Tor kämpfte man sich wieder heran. Schwächen im Abschluss konnten durch Stärken in der Abwehr kompensiert werden. Parey stellte dabei einen sicheren Rückhalt im Tor der HSG dar. So gelang es, zur Freude der zahlreichen Zuschauer, das Spiel bis zur Halbzeit auszugleichen (16:16).
Entsprechend euphorisch verlief die Halbzeit. Nicht umsonst konnte man sich für dieses Spiel Chancen ausrechnen. Nach schwächeren zehn Minuten war man plötzlich ebenbürtig. Für Reckzeh war das der Beweis, dass man mit entsprechendem Einsatz viel erreichen kann. Dazu kam, dass Pascal Parey im Tor der HSG wieder einen super Tag erwischt hatte und einen entscheidenden Beitrag zu diesem Halbzeitergebnis leistete. Also sollte man genau so weiterspielen und geduldig auf die sich bietenden Chancen warten, um dann zuzuschlagen.
Was die Spieler an dieser Halbzeitansprache nicht verstanden haben, werden sie in der Spielanalyse sicherlich ausdiskutieren. Vom relativ guten Spiel der ersten Halbzeit war nichts mehr zu sehen. Überhastet abgeschlossene Angriffe, technische Fehler und Nachlässigkeiten in der Abwehr prägten das Spiel der HSG. Schnell konnten die Gäste ihren Vorsprung wieder ausbauen. Selbst die Auszeit vom Trainer in der 39. Minute konnte das Ruder nicht mehr herumreißen. Zu statisch, zu harmlos, mit zu vielen Fehlern agierten die HSG-Spieler. Das erlaubte dem Gegner immer wieder, über Konter zu leichten Toren zu kommen. So musste man sich am Ende klar mit 24:38 geschlagen geben.
Nach dem Spiel fiel es Peter Reckzeh sichtlich schwer, ein Resümee zu ziehen. Schließlich hatte er zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten seiner Mannschaft gesehen. Mit der ersten Halbzeit konnte er noch zufrieden sein, doch über die zweite Hälfte wird zu reden sein. Hier wurde nichts von dem umgesetzt, was man sich vorgenommen hatte. Nur noch Einzelaktionen prägten das Spiel der HSG. Die zuvor viel gelobte mannschaftliche Geschlossenheit war in dieser Halbzeit auf der Strecke geblieben. So sahen es nach dem Spiel auch die Zuschauer, die die Strukturlosigkeit in der zweiten Halbzeit kritisierten.
Nun liegt es bei der Mannschaft, dieses Spiel abzuhaken und eine Reaktion zu zeigen. Nächste Woche kommt es zum Duell mit einer Mannschaft, die sich auch im unteren Tabellendrittel wiederfindet. am Samstag reist man nach Berlin zum TSV Rudow.
Es spielten: Pietsch, Parey, Hanke im Tor; Woite (1), Schulz (1), Konschak, Prochnow, Müller, S.Riedel (3), Haase (5), Neumann, Laak, Köpke (7), J. Riedel (7)




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Saison: 2009/2010


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