Spielberichte



Knappe Niederlage im Derby (1.Männer)

(Spieltag: 24.10.2009)

Am Samstag kam es in der Handballoberliga Berlin/Brandenburg zum Havelland-Derby. Die HSG Rathenow/Milow trat beim SV 63 Brandenburg West an. Beim Blick auf die Tabelle musste man eigentlich von einer klaren Angelegenheit ausgehen, schließlich reiste der punktlose Tabellenletzte zum ungeschlagenen Tabellenführer. Da sich Stefan Köpke am Donnerstag beim Training auch noch verletzte, konnte es für die HSG-Männer nur noch darum gehen, nicht abgeschossen zu werden. Doch dank der richtigen Einstellung entwickelte sich ein tolles, zu jeder Zeit spannendes Handballspiel, dass die HSG am Ende knapp mit 27:29 verlor.
Peter Reckzeh forderte vor dem Spiel eine hundertprozentige Einstellung seiner Spieler. Mit Geduld sollten die eigenen Angriffe ausgespielt werden und in der Abwehr wollte man die schnellen Konter der Brandenburger unterbinden, um es ihnen im Positionsangriff so schwer wie möglich zu machen.
Unterstützt von den zahlreichen HSG-Fans begannen die Gäste dementsprechend. Genau das, was der Trainer gefordert hatte konnte umgesetzt werden und so führte man nach zehn Minuten mit 2:5. Damit hatten die Brandenburger nicht gerechnet, so dass der Heimtrainer Peter Höhne bereits in dieser Phase die Auszeit nehmen musste. Reckzeh forderte seine Spieler auf, genau so weiterzuspielen. Doch Brandenburg kam besser ins Spiel. In der 15. Minuten hatten sie das Spiel übernommen und gingen 7:6 in Führung. Das Spiel war nun völlig offen. Es war nicht zu erkennen, wer hier der Erste und wer der Letzte der Liga ist. Bis zur Halbzeit änderte sich daran nichts mehr, so wurden beim Stand von 12:14 die Seiten gewechselt.
In der Halbzeit zeigte sich Peter Reckzeh zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Es war gelungen, das Konterspiel der Gastgeber weitgehend zu unterbinden, die eigenen Angriffe geduldig auszuspielen und so immer in Schlagdistanz zu bleiben. Er forderte seine Spieler auf, genau da anzuknüpfen.
Und das taten die HSG´ler. Nach einem kleinen Loch in den ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit (17:13) konnte man sich bis zur 40. Minute wieder heran kämpfen (18:18). Die mitgereisten Fans standen jetzt Kopf und die erfolgsverwöhnten Brandenburger Zuschauer befürchteten Schlimmeres. Aber es gelang der HSG nicht, selbst in Führung zu gehen. Bis zur 49. Minute konnte sich keine Mannschaft absetzen (22:21). Erst eine Manndeckung gegen Jens Riedel brachte Sand ins Getriebe der HSG. So konnte sich Brandenburg mit 28:23 klar in Führung gehen. Das sollte letztendlich die Entscheidung sein, doch es wurde nochmal eng. Die HSG-Spieler bündelten noch einmal alle Kräfte und konnten bis zum Schluss auf 29:27 verkürzen.
Die HSG-Fans bejubelten ihre Mannschaft, schließlich hatten sie ein tolles Spiel gesehen. Man war dem Ligaprimus ein gleichwertiger Gegner, am Ende fehlte das Quäntchen Glück. Peter Reckzeh war absolut zufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft. Bedenkt man, wie schlecht die Vorzeichen nach Köpkes Verletzung standen, hat man sich toll aus der Affäre gezogen. Von der ersten bis zur letzten Minute stimmte die Einstellung der HSG-Spieler. Leider steht man immer noch ohne Punkt am Ende der Tabelle, doch das war ein Spiel für die Moral. Darauf muss die Mannschaft aufbauen, denn die Aufgaben werden nicht leichter.
In der kommenden Woche spielt man beim HC Spreewald. Dort wird mit Sicherheit die gleiche Leistung nötig sein, um nicht unterzugehen.
Es spielten: Pitsch, Parey, Hanke im Tor; Woite (2),Puhl (1), Schulz (2), Prochnow, Müller (1), Haase (5), Neumann, Laak (3), Riedel (13)




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