Spielberichte



Unnötige Niederlage (1.Männer)

(Spieltag: 10.10.2009)

Die Fahrt nach Berlin zur SG Rotation Prenzlauer Berg hatten sich die Spieler und die Anhänger der HSG Rathenow/Milow sicher anders vorgestellt. Gegen den zweiten Aufsteiger in die Oberliga Berlin/Brandenburg sollte die ersten Punkte eingefahren werden. Doch leider wurde daraus nichts.
Vor dem Spiel forderte Peter Reckzeh die Einstellung, die seine Spieler gegen Neuruppin an den Tag gelegt haben, doch davon waren die meisten weit entfernt.
Dabei begann alles recht gut. Schnell ging die Mannschaft mit 0:2 in Führung. In der Deckung konnte man mehrere Angriffe abwehren, aber es gelang nicht, die Führung auszubauen. So glichen die Gastgeber nach sechs Minuten zum 2:2 aus. Nun entwickelte sich ein Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften, bei dem sich niemand absetzen konnte. Allerdings war das Spiel beider Mannschaften geprägt von Fehlwürfen und leichten Fehlern. Über die Spielstände 5:5, 8:8 und 10:10 stand es nach 24 Minuten 12:12. Dann nutzten die Gastgeber zwei vergebene HSG – Angriffe, um sich mit zwei Toren abzusetzen. Diesen Rückstand konnten die Havelländer bis zur Halbzeit nicht mehr aufholen und so wurden beim Stand von 17:15 für Rotation die Seiten gewechselt.
Peter Reckzeh kritisierte in der Halbzeit die schlechte Chancenverwertung seiner Mannschaft. Klare Tormöglichkeiten wurden vergeben, Angriffe wurden zu früh abgeschlossen und Bewegung ohne Ball war so gut wie nicht vorhanden. Mit der Deckung vor allem mit der Torhüterleistung war er im Großen und Ganzen zufrieden. Er forderte seine Spieler auf, die angesprochenen Punkte zu verbessern.
Entsprechend kam die Mannschaft aus der Kabine und konnte das Spiel bis zur 35. Minute wieder ausgleichen (18:18). Doch dann verfielen die HSGler wieder in den alten Trott. Teils behäbig, teils überhastet wurden einige Angriffe vorgetragen. Der Gegner nutzte jede vergebene Möglichkeit, um im Tempogegenstoß einfache Tore zu werfen. Pascal Parey im Tor war es zu verdanken, dass das Spiel nicht schon in dieser Phase entschieden wurde. So konnten sich die Berliner wieder mit zwei Toren absetzen. Bis zur 55. Minute gelang es aber auch dem Gastgeber nicht, das Spiel richtig an sich zu reißen. Verwarf Rotation, gelang es der HSG ebenfalls nicht, den Ball im Tor unterzubringen. So stand es 28:26 für Rotation (55.). Die HSG versuchte noch einmal, das Spiel zu drehen und riskierte noch mehr. Doch es gelang nicht. Im Gegenteil. Die Gastgeber nutzten die Fehler und konnten sich innerhalb von drei Minuten durch einfache Konter auf 31:26 absetzen. Das sollte die Entscheidung sein. Am Ende siegte die SG Rotation Prenzlauer Berg mit 33:27. Eine unnötige Niederlage, die letztendlich auch noch einige Tore zu hoch ausgefallen ist, wenn man den Spielverlauf betrachtet.
Nach dem Spiel war Peter Reckzeh enttäuscht von der Leistung seiner Spieler. Schließlich hatte er mit einem Punktgewinn seiner Mannschaft geliebäugelt. Lediglich Pascal Parey und Stefan Köpke haben Normalform gezeigt. Alle anderen Spieler sind zum Teil weit unter ihren Möglichkeiten geblieben. Die Berliner waren auf keinen Fall besser, doch die HSG hat sie mit ihren Fehlern ins Spiel gebracht. Reckzeh hofft, dass seine Spieler jetzt den Kopf nicht in den Sand stecken, um nächste Woche hochmotiviert die Mannschaft von Lok Rangsdorf in der Havellandhalle zu empfangen.
Es spielten: Parey, Pitsch, Hanke im Tor; Woite, Puhl, Schulz (3), Konschak (1), Prochnow (1), Müller, Haase (3), Neumann, Laak (3), Riedel (7), Köpke (9)


Aus Sicht des Gegners:

Fehlwurffestival

Am letzten Sonnabend gaben sich die Meister der Länder Berlin und Brandenburg im Velodrom die Ehre.
Eine wieder mal gut gefüllte Seelenbinderhalle erwartete die Akteure im Kampf um lebenswichtige Punkte für den Klassenerhalt. Die 20-30 Brandenburger Fans mit Kuhglocken und diversen anderen Geräten ausgerüstet, fanden auf der Tribüne in unseren Trommlern ihren Meister. So ähnlich hart, aber fair lief es auch auf dem Spielfeld ab.
Eins war klar, die HSG musste ja schon fast dieses Spiel gewinnen, um einen fatalen Fehlstart in die Saison zu vermeiden. So druckvoll und entschlossen ist der Gast in der Anfangsphase auch tatsächlich aufgetreten. Sie fanden immer wieder den Weg durch unsere Deckung, entweder über Außen, oder durch Würfe des sehr gut aufgelegten Stefen Köpke (9 Tore), den wir erst zum Schluss durch eine Manndeckung neutralisieren konnten.
Wir konnten also zunächst unser Vorhaben, die Startphase des Spiels zu dominieren, nicht umsetzen. Der erste Treffer für Rotation fiel in der 5. Minute. Zum Glück stand erst ein mageres 1:2 zu diesem Zeitpunkt auf der Anzeigetafel.
Rathenow behauptete die knappe Führung bis Mitte der ersten Halbzeit. Doch bereits jetzt war es klar, dass unser Gegner absolut am Limit spielt.
Nach dem erneuten Ausgleich zum 12:12 übernahm unser Team die Führung mit 13:12 und gab diese auch nicht mehr ab.
Doch ganz so simpel ist es nicht gewesen. Immer wieder zwang uns die gegnerische Deckung zu leichten Fehlern, immer wieder scheiterten wir freistehend am starken Sebastian Pitsch im Gehäuse von Milow.
So konnte unser Kontrahent den Abstand bis zur 50. Minute bei 2 Toren halten und
wir konnten froh sein, bei diesem Fehlwurffestival die HSG Rathenow/Milow als Gegner gehabt zu haben. Es ist schon fast unangenehm, trotzdem noch mit 6 Toren gewonnen zu haben. Endergebnis: 33:27. Wir müssen verstehen, was auf uns die nächsten Wochen zukommt. Sicher haben wir uns die Punkte, die wir eingeplant haben, auch gesichert. Doch mit Spreewald und TMBW kommen demnächst ähnliche Kaliber, die wir bereits an den ersten beiden Spieltagen kennenlernen durften. Wie die Spiele ausgingen, weiß doch jeder…

Deuble (TW), Friedrich (TW), Schopf 2, Plegge, Viola 1, Georgi 5, Kaluza 4, Mayer 7, Erdmann 3, Biebrich, Mühlenberg, Kurth 3, Wernhammer 3, Grunow 5



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Saison: 2009/2010


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