Spielberichte



Bejubelt wie die Sieger

(Spieltag: 26.09.2009)

Nach der Stimmung in der Halle zu urteilen, hätte man denken können, die HSG – Männer hatten ihren ersten Sieg in der Oberliga Berlin/Brandenburg eingefahren. Doch das war nicht so. Eigentlich hatte man gegen den HC Neuruppin klar verloren. Doch die Zuschauer honorierten 60 Minuten Kampf und Einsatz ihrer Mannschaft. Schließlich konnte man einem Gegner, der gespickt war mit zum Teil international erfahrenen Spielern, phasenweise das Wasser reichen.
Die Vorzeichen für dieses Spiel standen nicht gut für die HSG – Männer um Peter Reckzeh. Mit Riedel, Bielicke und Wittschorek standen drei Spieler nicht zur Verfügung. Und dann kam mit Neuruppin eine Mannschaft in die Havellandhalle, die noch am Mittwoch knapp gegen den Bundesligisten SC Magdeburg im DHB – Pokal verloren hatte. Reckzeh appellierte an seine Spieler, dass es notwendig ist, mit der richtigen Einstellung ins Spiel zu gehen, um nicht „abgeschossen“ zu werden. Gelingt es der Mannschaft, geduldiger zu spielen, als in Ludwigsfelde, würde das nicht passieren.
Doch nach der Anfangsphase hätte man erwarten können, dass dies ein einseitiges Spiel werden würde. Die ersten fünf Minuten verliefen nicht im Sinne des Trainers. Fehlwürfe und technische Fehler ließen die Gäste mit 1:5 enteilen. Doch die HSG – Spieler machten das, was der Trainer gefordert hatte. Sie spielten die Angriffe konsequent aus und waren oft am Rande des Zeitspiels trotzdem erfolgreich. So war man nach 15 Minuten wieder dran und verkürzte auf 10:11. Dass mit solch einem Spielverlauf keiner der zahlreichen Zuschauer gerechnet hatte, war an der Lautstärke in der Halle zu erkennen. Jeder Treffer wurde gefeiert, während die mitgereisten Neuruppiner Anhänger immer ruhiger wurden. Leider ging es so nicht weiter. Wurfpech (3x Pfosten) ließen Neuruppin wieder davonziehen. Nach 25 Minuten führten sie wieder klar mit 20:13. Doch man gab sich nicht geschlagen. Bis zur Halbzeit konnte man sich wieder heran kämpfen und ging mit einem 18:21 Rückstand in die Kabine.
Peter Reckzeh lobte seine Spieler in der Halbzeit. genau das, was er erhofft hatte, war eingetreten. Gegen einen individuell hochklassigen Gegner war man nicht untergegangen und war stellenweise auf Augenhöhe. Nur durch das starke Konterspiel der Neuruppiner führten sie zur Halbzeit. Er forderte seine Mannschaft auf genau so weiter zu spielen.
Bis zur 37. Minute gelang das auch. Neuruppin führte mit 22:26. In den nächsten sechs Minuten hätte Reckzeh die ein oder andere Wechselmöglichkeit für die Aufbaupositionen gebraucht. Doch er hatte sie nicht. Fünf vergebene Angriffe in Folge brachten in der 45. Minute einen Acht – Tore – Rückstand (25:33). Trotzdem wurde auf dem Parkett und auf der Tribüne weitergekämpft. Jedes Tor wurde bejubelt. Doch die Spieler mussten ihrem starken Einsatz Tribut zollen. Ein erneuter Versuch, das Ergebnis freundlicher zu gestalten, schlug fehl. So verlor man am Ende klar mit 34:46. Doch wie schon angesprochen, wurde diese Niederlage wie ein Sieg gefeiert. Allen war klar, dass man sich gegen einen Titelaspiranten der Liga gut verkauft hat. Mit dieser Einstellung holt die HSG ihre Punkte, das ist sicher. Wehrmutstropfen für den HC Neuruppin war die schwere Verletzung von Krystoph Gorniak. Die HSG wünscht ihm gute Besserung.
Nach dem Spiel lobte Peter Reckzeh die mannschaftliche Geschlossenheit seiner Truppe. Bei jedem, den er einwechselte, stimmte die Einstellung von Anfang bis Ende. Leider fehlten ihm die Optionen für die Rückraumpositionen, um das Spiel gegen eine Mannschaft mit starken Einzelspielern bestehen zu können. Für die Zuschauer war das ein schönes, schnelles Spiel, in dem die HSG – Spieler mit erhobenem Haupt vom Parkett gehen konnten. Gelingt es der Mannschaft, diese Leistung auch in den folgenden Spielen abzurufen, sollten bald die ersten Punkte auf dem HSG – Konto sein.
Das nächste Spiel findet am 10.10. bei Rotation Prenzlauer Berg statt.
Es spielten: Pitsch, Parey, Hanke im Tor; Woite, Puhl (2), Schulz (6), Konschak (1) Prochnow (1), Müller (1), Haase (8), Neumann, Laak (5), Köpke (10)




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