Spielberichte



Überraschung blieb aus

(Spieltag: 12.09.2009)

Den Einstand in die Oberliga Berlin/Brandenburg hatten sich die Handballer der HSG Rathenow/Milow sicher anders vorgestellt. Doch nach dem Spiel gegen die zweite Vertretung des VFL Potsdam muss man sich eingestehen, dass man verdient verloren hat. Die junge, spielstarke Truppe aus Potsdam war der HSG in vielen Bereichen überlegen und gewinnt das Auftaktspiel in Rathenow mit 36:27.
Peter Reckzeh hoffte vor dem Spiel auf eine geschlossene Mannschaftsleistung. Schließlich war das die Stärke der HSG in der vergangenen Saison. Er warnte seine Spieler auch vor dem höheren Niveau in der Oberliga. Mit Potsdam stellte sich außerdem eine Zweitligareserve in der Havellandhalle vor. Das bedeutet, gut ausgebildete, junge Spieler, die sich für die erste Mannschaft empfehlen wollen stehen der HSG – Sieben gegenüber. Reckzeh forderte eine hundertprozentige Einstellung vor allem in der Deckung, denn da sollte der Grundstein für das HSG – Spiel gelegt werden.
Es begann alles recht gut. Den besseren Start hatten die HSG – Spieler. Durch Jens Riedel, Matthias Haase und Ralf Woite führte man nach 4 Minuten 3:0. Doch dann fanden die Potsdamer ins Spiel und zeigten ihrem Gegner ein ums andere Mal die Grenzen auf. Immer wieder nutzten sie ihre individuellen Stärken und bestraften jeden Fehler der Heimmannschaft konsequent. Folge war ein 4:7 Rückstand in der zehnten Minute. Es war zu erkennen, dass die Mannschaft an diesem Tag Probleme im Abschluss hatte. Allein neun Angriffe wurden in der ersten Halbzeit aus zum Teil guten Positionen nicht genutzt. In der Abwehr gelang es den HSG – Spielern nicht, Lücken zu vermeiden, so dass die Potsdamer bis zur Halbzeit eine 15:19 Führung herauswerfen konnten.
In der Halbzeitpause bemängelte Peter Reckzeh genau diese Punkte. Dass man mithalten kann, zeigten die letzten Minuten der ersten Halbzeit, in denen der Rückstand konstant gehalten werden konnte. Er forderte seine Spieler auf, bis zum Ende zu kämpfen und sich nicht aufzugeben. Dann hat man vielleicht die Chance, das Spiel noch einmal offen zu gestalten.
Doch gleich in den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit wurde die Chance vergeben. Sechs vergebene Angriffe nutzten die Potsdamer, um die Führung auf 19:28 auszubauen. Das sollte die Entscheidung sein. Davon konnte sich die HSG nicht mehr erholen. Aber, wie vom Trainer gefordert, gaben die Spieler nicht auf, und ließen den Rückstand bis zum Ende des Spiels nicht weiter wachsen. Das wurde von den heimischen Zuschauern honoriert, die ihre Mannschaft bis zum Ende des Spiels anfeuerten. Eine Angriffseffektivität von 50% sowie Schwächen in der Abwehr verhinderten ein besseres Ergebnis für die HSG. Schließlich endete das Spiel 27:36 aus HSG – Sicht.
Das dieses Ergebnis eine herbe Schlappe für die HSG Rathenow/Milow ist, ist klar, doch man muss davon ausgehen, dass der Vorjahresvierte aus Potsdam auch in diesem Jahr oben mitspielen wird. Für Peter Reckzeh war es das erwartet schwere Spiel. „Die jungen, individuell stärkeren VFL - Spieler sind ihrer Favoritenrolle mehr als gerecht geworden. Meine Abwehr in Verbindung mit den Torhütern fand keine Mittel, um die technisch starken Spieler halten zu können.“ Positiv war für ihn, dass seine Mannschaft auch bei diesem hohen Rückstand nicht aufgegeben hat. In den kommenden Trainingseinheiten wird verstärkt am Deckungsverhalten gearbeitet werden müssen, denn auch die nächsten Spiele in Ludwigsfelde und zu Hause gegen Neuruppin werden nicht leichter werden.
Es spielten: Pitsch, Parey, Hanke im Tor; Woite(1); Puhl; Schulz(3); Konschak; Prochnow(1); Haase(8); Neumann; Bielicke(3); Laak; Köpke(6); Riedel(5)



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