Spielberichte



Dämpfer zum richtigen Zeitpunkt?

(Spieltag: 21.02.2009)

Am Samstag reiste die erste Männermannschaft nach Ahrensdorf, um gegen die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst anzutreten. Nach drei Wochen spielfreier Zeit war unklar, wie die Mannschaft diese Zeit überstanden hat. Mannschaftlich geschlossen trat die HSG auf. Leider diesmal im negativen Sinne. Dieses Spiel war mit den vergangenen nicht zu vergleichen und so verlor man am Ende klar mit 21:28.
Peter Reckzeh war sich vor dem Spiel sicher, dass es, wie immer gegen Schenkenhorst, kein leichtes Spiel werden würde. Im letzten Jahr verlor man hier sogar die Meisterschaft. Aber er hoffte, dass seine Mannschaft an die letzten Spiele anknüpfen kann und den komfortablen Vorsprung in der Brandenburgliga – Tabelle verteidigen kann. Bis auf Pascal Parey und Franz Neumann waren alle Spieler dabei und konnten ins Spielgeschehen eingreifen.
Man wollte, wie immer, schnell, konzentriert und druckvoll spielen. Doch bereits in der Anfangsphase des Spiels war ersichtlich, dass die Mannschaft an diesem Tag alles andere als gut drauf war. In der ersten Halbzeit konnten lediglich 9 von 25 Angriffen genutzt werden. Das ist natürlich zu wenig. Es wurde zu wenig Druck auf die Gastgeber ausgeübt. Kombinationen liefen nicht flüssig und klarste Torchancen wurden nicht genutzt. So führten die Gastgeber in der 12. Minute mit 7:3. Das Spiel sah häufig so aus, dass die Rathenower in der gut stehenden Schenkenhorster Abwehr hängen blieben und diese per Konter zu leichten Toren kamen. In der 17. Minute beim Stand von 10:4 reagierte Peter Reckzeh und erinnerte seine Mannschaft in der Auszeit an das, was man sich vorgenommen hatte. Ohne spielerisch zu überzeugen konnte man den Rückstand bis zur Halbzeit wieder reduzieren und so wurden beim Stand von 13:9 die Seiten gewechselt.
Reckzeh kritisierte in der Halbzeit die fehlende Einstellung seiner Spieler. Doch er war sich sicher, dass man dieses Spiel noch gewinnen kann, wenn man die Leistung abruft, die möglich ist. Er erwartete von allen Spielern eine deutliche Leistungssteigerung.
Man hätte denken können, die Halbzeitansprache hat gewirkt. Die HSG – Spieler konnten mit zwei Toren in Folge den Rückstand auf 11:13 reduzieren. Doch dieses Strohfeuer erlosch ganz schnell. Die Gastgeber fanden sich und stellten den alten Abstand wieder her. So plätscherte das Spiel auf niedrigem Niveau dahin. Auch die Schiedsrichter schienen sich diesem Niveau anzupassen. Einige kuriose und unverständliche Entscheidungen führten dazu, dass die HSG mehrmals nur mit vier Spielern auf dem Parkett stand. Doch das soll nicht der Grund für die Niederlage sein. Wenn man in 49 Angriffen nur 21 Tore wirft, ist das zu wenig. Über die Spielstände 18:14, 22:18 und 25:20 endete das Spiel mit 21:28.
Nach dem Spiel waren sich alle Spieler einig, das dieses Spiel nichts mit dem zu tun hat, was man in der Lage ist zu leisten. So was darf nicht nochmal passieren. Peter Reckzeh war mit seiner Mannschaft absolut unzufrieden. Man hat klare Chancen ausgelassen. Ein Spielfluss war nicht zu erkennen. 9:2 Zeitstrafen kommen da natürlich erschwerend dazu. Trotzdem erwartet er von seiner Mannschaft eine Reaktion. Dieses Spiel muss raus aus den Köpfen. In der nächsten Woche im Spiel gegen Oranienburg hat man die Möglichkeit sich zu rehabilitieren.
Der mitgereiste Frank Ochsenfeld sah das Spiel so: „Es war das erwartet schwere Spiel. Bei der HSG lief nicht viel zusammen, trotzdem hatte man lange die Chance, das Spiel auch für sich zu entscheiden. Letztlich sind alle Spieler unter ihren Möglichkeiten geblieben.“
Am kommenden Samstag hat die HSG die Möglichkeit zu beweisen, dass dieses Spiel nur ein Ausrutscher war. Dazu kommt der Tabellendritte aus Oranienburg vielleicht gerade recht.
Für die HSG spielten: Pitsch, Hanke, Rahn im Tor; Woite (2), Puhl, Schulz (1), Konschak (1), Prochnow, Haase (4), Zerndt (3), Nicpon, Köpke (4), Riedel (6)



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