Spielberichte



„Auswärtssieg Auswärtssieg…“

(Spieltag: 13.12.2008)

…schallte es nach dem Spiel aus der Kabine der HSG Rathenow/Milow. Man hatte den Bann gebrochen und endlich einen Sieg beim HC Bad Liebenwerda errungen. Ist man abergläubisch könnte man sagen, dieser Sieg war klar, schließlich ist man mit einem neuen Bus gefahren, hatte eine andere Kabine, als die Jahre zuvor und die mitgereisten Fans haben sich diesmal woanders hingesetzt. Aber auch spielerisch war das die beste Leistung, die man seit Jahren beim HC Bad Liebenwerda abgeliefert hat.
Peter Reckzeh hoffte vor der Partie, dass seine Mannschaft das schlechte Spiel der letzten Woche abhaken kann und mit einer kämpferischen Einstellung den jungen quirligen HC – Spielern gegenübertritt. Dabei war ihm klar, dass die Deckung das A und O sein wird. Es musste der Abwehr gelingen, das Angriffspiel der Gastgeber zu unterbrechen. Im Angriff forderte er konzentrierte Angriffe, in denen die Spieler ihre individuelle Stärke nutzen sollten.
Vor gut 350 Zuschauern entwickelte sich von Anfang an ein gutes, spannendes Brandenburgligaspiel, in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Die HSG – Spieler standen kompakt in der Abwehr, doch es gelang den Gastgebern immer wieder, doch noch den Kreisspieler freizuspielen und so erfolgreich zu sein. Im Angriff spielte die Mannschaft geduldig und wartete auf den richtigen Moment, in die sich bietenden Lücken zu stoßen. So wechselte die Führung bis zur 18. Minute ständig und es stand 8:8. Dann gab es auf Rathenower Seite drei Angriffe, die nach technischen Fehlern nicht genutzt wurden. Der HC traf weiter und ging in der 22.Minute mit 11:8 in Führung. Peter Reckzeh zog sofort die grüne Karte und ermahnte seine Männer, konzentriert weitezuspielen. Bis zur Halbzeit gelang es der HSG nicht mehr, den Abstand zu verkürzen und so ging man mit einem 15:12 Rückstand in die Kabine.
Trainer Reckzeh war im Großen und Ganzen zufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit, allerdings wurden zu viele leichte Fehler gemacht. In der zweiten Halbzeit sollte der Druck nochmal verstärkt werden. Wenn es jedem Spieler gelingt 5% mehr zu geben, sollte ein Sieg möglich sein.
Offensichtlich haben alle Spieler diese Ansprache verstanden und setzten das Geforderte in den ersten 4 Minuten der zweiten Halbzeit mustergültig um. Pascal Parey im Tor und Tore von Christian Zerndt, Jens Riedel und Matthias Haase brachten die HSG mit 15:16 in Führung. In einer sicheren Deckung gelang es immer wieder, die Angriffe des HC zu unterbinden. Die eigenen Angriffe konnten sicher verwandelt werden, so dass man sich bis zu 15. Minute mit 20:23 absetzen konnte. Dann wieder eine ähnliche Phase wie in der ersten Halbzeit. Man leistete sich Fehlwürfe und Fehlabspiele und brachte die Heimmannschaft wieder ins Spiel. Schnell konnten sie sich wieder heran kämpfen. Für die Fans entwickelte sich eine Phase, die an Spannung kaum zu übertreffen war. Rathenow legte ein Tor vor, Bad Liebenwerda glich aus. Rathenow traf nicht, Bad Liebenwerda auch nicht. So stand es nach 27 Minuten 27:27. Den nächsten Angriff konnte man nicht im Tor unterbringen, aber auch die Gastgeber scheiterten im Gegenzug. Peter Reckzeh nahm nochmal die Auszeit. Es war noch eine Minute zu spielen. Es war klar, dass man noch ein Tor braucht, zumal man die Zeit wahrscheinlich nicht runter spielen kann. 25 Sekunden vor dem Ende traf Mirko Schulz zum 27:28. Die Gastgeber entschieden in ihrer Auszeit, den Torwart gegen einen weiteren Feldspieler zu ersetzen. Doch es nützte nichts. 10 Sekunden vor dem Abpfiff kamen sie zwar zum Torwurf, doch Pascal Parey im Rathenower Tor hielt den Ball. So gewann die HSG Rathenow/Milow knapp mit 27:28. Bei allen Beteiligten war die Freude riesig, schließlich war das der erste Sieg in Bad Liebenwerda überhaupt. Außerdem überwintert man auf dem zweiten Tabellenplatz punktgleich mit Grünheide.
Peter Reckzeh war nach dem Spiel stolz auf seine Truppe. „Alles was in der Halbzeit besprochen wurde, wurde konsequent umgesetzt. Alle Spieler haben immer den Kopf oben behalten und haben am Ende knapp aber verdient gewonnen.“
Ein mitgereister Fan: „Es war endlich mal ran hier zu gewinnen!! Durch die richtige Einstellung, vor allem in der zweiten Halbzeit, gewinnen wir ein spannendes tolles Spiel. Die Mannschaft hat unheimlich gekämpft und am Ende verdient gewonnen.“
Am kommenden Wochenende tritt die erste Männermannschaft im HVB – Pokal in der Havellandhalle gegen den VFL Potsdam II an. Anwurf ist 17:00 Uhr.
Für die HSG spielten: Parey, Rahn im Tor; Woite(2), Puhl(1), Schulz(5), Prochnow(1), Haase(6), Neumann, Zerndt(6), Köpke(3), Riedel(4)



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