Aktuelles


Erfolgreiche Saison der HSG Westhavelland

09.07.13 19:05 Uhr
Wieder ist eine Handball-Saison zu Ende. Und die abgelaufene war aufregend aber auch besonders erfolgreich für die Handballer der HSG Westhavelland. An den Start ging die Spielgemeinschaft, bestehend aus den Handballern des HSV Rathenow, des TSV Chemie Premnitz und des TSV Germania Milow mit sechs Mannschaften im Spielbetrieb und diversen Freizeitmannschaften. Dabei meldete man insgesamt zwei Männermannschaften und vier Jugendmannschaften in den verschiedenen Spielklassen. Weiterhin war die HSG an den verschiedenen Grundschulen der Region mit Kooperationen im Kinderbereich aktiv.

Auch die Verantwortlichen der HSG zeigen sich mit dem Abschneiden der HSG Westhavelland zufrieden. Alle aktiven Mitglieder der Vereinsführung haben eine tolle Arbeit abgeliefert und haben sich so erfolgreich und zielführend für den Erhalt des Handballsports im Westhavelland engagiert. Wie immer kann man eine Saison mit vielen Mannschaften nicht ohne ehrenamtliche Sportfreunde bestreiten. So gilt besonderer Dank den Mannschaftsverantwortlichen, Schiedsrichtern, Kampfrichtern, Wischern, Kassierern und allen, die sich in irgend einer Form eingebracht haben. Wie in den Jahren zuvor führte man eine Reihe traditioneller Veranstaltungen wie das Neujahrswürfeln, den Handballtag oder den Kempa-Junior-Cup durch.
Dass die HSG seit dem 30.06.2013 nicht mehr in dieser Form besteht, ist zwar unschön, ändert aber nichts an der Bereitschaft des HSV Rathenow und des TSV Chemie Premnitz, den Handballsport im Westhavelland weiter voran zu treiben. Der TSV Germania Milow entschied mit seiner Kündigung des Vertrages, in Zukunft wieder eigene Wege zu gehen. Zum 01.07. wurde aus der HSG die SG Westhavelland.

Die erste Männermannschaft präsentierte sich mit einem komplett neuen Gesicht. Nachdem viele Akteure, die in der Brandenburgliga aktiv waren, die Spielgemeinschaft verließen bzw. sich aus dem Spielbetrieb zurückzogen, trafen die Verantwortlichen die Entscheidung, nicht für die Brandenburgliga zu melden. Dies bedeutete, dass man automatisch zwei Ligen herab gestuft wird. Also wurde eine „neue“ HSG Westhavelland unter der Leitung von Stefan Köpke für die Landesliga Nord/West gemeldet. Nach einer kurzen Selbstfindungsphase konnte man beweisen, dass man mehr Potential hat, als in der Landesliga notwendig ist. Souverän kam man durch die Saison und leistete sich nur kleine Ausrutscher. Mit 29:7 Punkten und 509:385 Toren konnte man bereits drei Spieltage vor Ende der Saison die Meisterschaft feiern. Damit war es amtlich, die HSG-Männer steigen in die Verbandsliga auf. Deutlich wurde in dieser Spielzeit, dass alle Beteiligten verstanden haben, dass Handball ein Mannschaftssport ist. Häufig waren mannschaftliche Geschlossenheit und der Einsatz für den Mitspieler der Schlüssel zum Erfolg. Bester Torschütze der HSG wurde Stefan Köpke mit 128 Toren, gefolgt von Kevin Melzer (74) und Pascal Fandry (70). Die Brechstange für die meisten Strafen erhielt wie in den vergangenen Jahren Eric Dohrn.

Auch in der zweiten Männermannschaft war ein deutlicher Umbruch zu beobachten. Viele gestandene Spieler dieser Mannschaft zogen sich aus verschiedenen Gründen zurück und wechselten in die verschiedenen Freizeitmannschaften. Personell stand man also vor massiven Problemen. Dass es bei der männlichen Jugend A ebenfalls einen Spielermangel gab, der dazu führte, dass die Mannschaft nach nur einem Spiel wieder zurückgezogen wurde, nutzten die Verantwortlichen kurzer Hand im Sinne des Vereins und der Spieler. Die männliche Jugend A spielte zusammen mit den Männern der zweiten Mannschaft unter der Leitung von Peter Awe und Günther Krücken in der Kreisunion Nord/West. Da niemand das Potential und das Leistungsvermögen einschätzen konnte, ging es in erster Linie um die Bildung einer schlagkräftigen Truppe. Dass dies gelungen ist, beweist das Ergebnis der Saison. Als Kreismeister und Vizepokalsieger können alle Beteiligten stolz auf das Erreichte sein.

Die männliche Jugend B/C, trainiert von Christian Zerndt, ging in dieser Saison mit 13 Spielern an den Start. Ziel der Mannschaft, die aus Jungs der Jahrgänge 1996 – 1999 besteht, war Platz drei bis fünf. Mit Platz vier wurde dieses Ziel erfüllt. Dabei erreichte die Mannschaft 11:13 Punkte bei 234:243 Toren. Aufgrund des im Vergleich zu anderen Mannschaften jungen Durchschnittsalters verbunden mit körperlichen Defiziten war Christian Zerndt mit der Leistung seiner Spieler in dieser Saison zufrieden und sieht sie auf dem richtigen Weg. Wichtig wird es sein, die Begeisterung für den Handballsport aufrecht zu erhalten. Die besten Torschützen waren Moritz Schönemann (59) vor Julius Konschak (44) und Eric-Morten Dangszat (26). In der kommenden Saison wird das Hauptaugenmerk auf der Deckungsarbeit und dem Rückzugsverhalten liegen. Dass die Jungs seit Kurzem gemeinsam mit den dritten Männern trainieren, ist mit Sicherheit förderlich, denn in einigen Jahren sollen diese Spieler in den Männerbereich integriert werden.

Die männliche Jugend D/E hat ebenfalls eine sehr gute Saison gespielt. Die Mannschaftsverantwortliche Lisa Deike konnten sich immer wieder über hochmotivierte Kinder freuen. Auch war ständig eine Weiterentwicklung zu erkennen. Dass es am Ende der Saison nur für wenige Punkte gereicht hat, ist zweitrangig. Leider bleibt die Mannschaft altersbedingt nicht so bestehen. Deshalb werden wieder Kinder gesucht, die Lust haben, Handball zu spielen.
Die Saisonabschlussfeier, bei der in Zabakuck die Zelte aufgeschlagen wurden, war ein war ein voller Erfolg. Alle hatten viel Spaß. Der Dank geht hier noch einmal an die Eltern, die dabei waren.



Von unglaublichen Stromschnellen und unüberwindbaren Höhen – Saisonabschluss der dritten Männermannschaft

29.05.13 20:07 Uhr
Am vergangenen Wochenende absolvierten die dritten Männer der HSG Westhavelland ihre Saisonabschlussfahrt. Welche Saison könnte man sich mit Blick auf den fehlenden Spielbetrieb fragen. Die Mannschaft besteht zum großen Teil aus ehemaligen Spielern der ersten Männermannschaft und so ist es üblich, am Ende eines Jahres etwas gemeinsam zu unternehmen. Die dritte Männermannschaft, die sich eigentlich nur im Trainingsbetrieb befindet, hat in diesem Jahr lediglich die Vorrunde des Pokal-Final-Fours gespielt und dieses Turnier gewonnen. Dass die Finalrunde ebenfalls am vergangenen Wochenende stattfand, war zwar ärgerlich, hielt aber niemanden davon ab, die Reise ins Österreichische Flachau anzutreten. 15 Mann starteten Donnerstag Nacht, um drei tolle Tage zu erleben. Dass das Wetter alles andere als gut war, war sicher Besorgnis erregend, zumal die geplanten Aktivitäten an der frischen Luft bzw. im Wasser stattfinden sollten.
Nach einigen Stunden Fahrt und einem ordentlichen Frühstück ging es am Freitag Mittag auch schon los. Ausgestattet mit Neoprenanzügen und Helmen ging es auf die Riverdance-Tour mit Raftingbooten. Eine gute Stunde ging es die Salzach hinab. Dabei wurden unglaubliche Stromschnellen, Walzen und Schwälle überwunden. Temperaturen knapp über Null Grad und Dauerregen wurden ausgeblendet, denn alle gingen an ihre Grenzen und hatten Spaß dabei. Dass die HSG-Männer für die Rettung eines Kälbchens indirekt mitverantwortlich waren, konnte man sogar am Samstag der Flachauer Lokalpresse entnehmen (http://www.salzburg24.at/kalb-lebend-aus-salzach-geborgen/3584363). Die wohlverdiente heiße Dusche in Verbindung mit dem ein oder anderen Saunagang waren ein guter Ausgleich zu der körperlichen Anstrengung. Mit einem gemütlichen Grillabend endete der Freitag.
Auch am Samstag stand körperliche Betätigung im Mittelpunkt. Wieder ging es im Neoprenanzug ins kalte Nass. Beim Canyoning durch eine Schlucht ging es um Schwimmen durch eiskaltes Wasser, Klettern, todesmutige Sprünge aber auch um Abseilen aus „unmenschlichen Höhen“ (subjektive Einschätzung zweier Teilnehmer). Dabei bewies der eine mehr, der andere weniger Mut, Höhen bis zu acht Metern zu überwinden. Nach 90 Minuten hatten es alle geschafft. Eine Tour, die Begeisterung brachte, aber auch körperlich anspruchsvoll war, war zu Ende.
Ein Highlight sah die Reise noch vor. Das lange erwartete Champions-League-Finale am Samstag Abend war natürlich auch bei den Handballern ein großes Thema. Sie verbunden dieses Spiel mit einem Tippspiel, in dem der Fußballsachverstand der Teilnehmer geprüft werden sollte. So ist es kaum verwunderlich, dass Karsten Gäde als ehemaliger Fußballer alle anderen hinter sich ließ und einen exklusiven Preis für dieses Tippspiel abräumte. Vielleicht war es aber auch einfach nur Glück. Dass für die Mehrheit der Teilnehmer das Ergebnis des Fußballspiels enttäuschend war, war mit Blick auf die Erlebnisse in Flachau schnell vergessen.
Die dritte Männermannschaft bedankt sich bei Steinbrecher und Partner, Sven Hammermeister, Sport Heinrich und bei der HSG Westhavelland für die Unterstützung für diese Reise. Ein großer Dank gilt Matthias Haase, der die komplette Planung und Organisation für eine tolle Reise nach Flachau übernommen hat.



Handball für Jung und Alt

29.05.13 18:23 Uhr
Am Samstag lädt die HSG Westhavelland wieder einmal alle ab 12 Jahren ein, die einmal Lust haben Handball zu spielen. Der traditionelle Handballtag findet in der Rathenower Havellandhalle statt und wird allen Beteiligten wieder viel Spaß bereiten. Wie in den vergangenen Jahren werden vor Beginn eines Turniers Mannschaften zusammen gelost, die dann den Sieger im Modus jeder gegen jeden ausspielen werden. Dabei steht für alle Beteiligten der Spaß im Vordergrund. Trotzdem werden sich sicher spannende und interessante Partien entwickeln. Jeder, der gern mitspielen möchte, muss sich bis 13:00 Uhr in die Teilnehmerliste eintragen. Das erste Spiel beginnt dann gegen 13:30 Uhr. Im Anschluss wird man in gemütlicher Runde den Abend ausklingen lassen.



17. KEMPA-JUNIOR-CAMP des SCM 2013 in Königslutter

28.05.13 13:32 Uhr
Turnier der 10 KEMPA Stützpunkte Handball vom 26.05.2013

Zum 17. gemeinsamen KEMPA-Juniorcamp des SC Magdeburg, organisiert vom Ex- Nationalspieler der DDR Ingolf Wiegert und der JSG Warberg/Lelm, trafen sich die jüngsten Handballer (Jahrgänge 2002 und jünger) in diesem Jahr am Sonntag, dem 26. Mai 2013 in Königslutter. Unterstütz von vielen Eltern und natürlich auch von Verantwortlichen ging die Reise pünktlich um 7.00 Uhr los. Eingeladen waren wie immer alle Mannschaften der 10 Stützpunkte des Junior Camps. Zugesagt hatten zum Schluss nur 6 Mannschaften, die auch alle pünktlich in Königslutter anreisten. Somit war dem Veranstalter eine Sorge genommen, denn der Spielplan konnte, so wie rechtzeitig an alle Beteiligten verschickt, auch bei behalten werden. Erschienen waren die HSG Westhavelland, der HC Halle, die HSG Osterburg, der SV Langenweddingen, Thale und natürlich der Veranstalter JSG Warberg/Lelm. Bei einer Spielzeit von einmal 17 Minuten spielte jeder gegen jeden. Unter der Leitung der Trainer Heiko Doßke und Mandy Ganzer wurde guter Handball unserer Jüngsten geboten. Man wusste sich von Spiel zu Spiel zu steigern. In Anbetracht der Tatsache, dass dieses Team erst insgesamt fünf Mal gemeinsam trainieren konnte, kam so einiges Gelernte zurück auf die Platte. Die Mannschaft wurde aus den AG`s der Grundschulen Premnitz, Rathenow und Milow gebildet.
Für das Team der Handballer der HSG ging es gleich zu Beginn gegen den Turniersieger des Turniers, JSG Warberg/Lelm. Dieses Spiel wurde mit 7:10 Toren verloren. Außer einer guten Torwartleistung war hier nichts Positives zu vermelden. Auch das zweite Spiel gegen Halle ging mit 10: 19 Toren verloren. Immer wieder versuchte man, durch weite Abwürfe Konterchancen heraus zu holen. Leider kam aber von 10 Pässen nur einer an. Auch die Abwehrarbeit ließ zu wünschen übrig. Im Spiel Nr. drei gegen die HSG Osterburg wollte man nun zeigen, dass auch im Westhavelland Handball gespielt werden kann! Doch das ging total daneben, denn Osterburg ließ unseren Mädchen und Jungs nicht den Hauch einer Chance und war unserem Team haushoch überlegen(9:4). Nun war es an der Zeit, in den verbleibenden zwei Spielen noch etwas zu reißen, um nicht Letzter zu werden. Nach einer gründlichen Auswertung der vergangenen Spiele wusste sich das Team um Mandy Ganzer und Heiko Doßke doch erheblich zu steigern. So gewann man gegen Thale mit 12:4 Toren. Endlich kamen die immer wieder gespielten langen Pässe bei Johannes Peters an, die er dann auch in Tore verwandelte. Im letzten Spiel unserer Mannschaft ging es gegen Langenweddingen. Das Team konnte nahtlos an das vergangene Spiel anknüpfen, obwohl es eine Zitterpartie bis hin zum Ende war. Trotz vieler Schwächen entschied die HSG das Spiel mit 9:5 Toren für sich.
Zum Schluss konnte durch die beiden Siege immerhin der 4. Platz belegt werden. Sieger mit 10:0 Punkten wurde der Gastgeber JSG Warberg/Lelm vor HC Einheit Halle. Mitgebracht hatte Ingolf Wiegert den Spieler des SCM Philipp Weber(R. R. l.). Dieser verteilte auch reichlich Autogramme auf Bälle u.ä., musste aber rechtzeitig wieder abreisen, um zum Punktspiel am Abend in Magdeburg zu sein. Freudig nahmen die „kleinen“ Handballer die von den „Großen“ -Ingolf Wiegert- überreichten Pokale und Urkunden entgegen. Jeder Spieler bekam wie immer eine Kleinigkeit überreicht. Als bester Torhüter wurde der Rathenower Abbas Mohamed ausgezeichnet. Die Torschützen- Krone ging an den Premnitzer Johannes Peters. Er erzielte 29 Tore.
Wir wollen allen Kindern bis zu den Ferien und natürlich auch danach dienstags ab 16.30 Uhr in Premnitz und donnerstags ab 16.00 Uhr in Rathenow die Möglichkeit bieten, am Training teilzunehmen. Es ist der Wunsch der Kinder und der Eltern, als Mannschaft zusammen zu bleiben.
Ein Dank geht an die fleißigen AG Leiter Lorenz, Ganzer, Doßke, Herrmann und Frigge, sowie an all unsere Sponsoren, die ein solches Erlebnis möglich machen.
Im Dezember 2013können wir Ingolf Wiegert dann wieder in Premnitz begrüßen.
In der Kempa- Mannschaft des Jahrgangs 2002 und jünger spielten die Kinder:
Abbas Mohamed und Paul Birt im Tor, Jenny Hotz, Amosa Begmurad, Amada Diwo(9), Johannes Peters(29/1), Bruno Wiener(1), Hussain Jahiri(5), Lukas Hesse, Jonas Tews, Nick Dienebier, Henrick Stieler, Maximilian Ganzer,
Dieter Lang



Gratulation zur Meisterschaft

22.05.13 20:57 Uhr




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