Aktuelles


Auf in die neue Saison

11.09.13 08:55 Uhr
Für die Männer der neu gegründeten SG Westhavelland beginnt am Wochenende endlich wieder die Saison. Nach dem Ausscheiden des TSV Germania Milow aus der HSG wollen nun die Handballer des HSV Rathenow und des TSV Chemie Premnitz das Westhavelland auf Landesebene vertreten. Nach einer ausgiebigen Vorbereitung starten an diesem Wochenende die erste und die zweite Männermannschaft mit Auswärtsspielen. Weiterhin werden eine männliche Jugend A/B sowie eine männliche Jugend D/E im Ligabetrieb stehen. Dazu kommen verschiedene Freizeitmannschaften im Frauen- und Männerbereich sowie Kooperationen in Form von Arbeitsgemeinschaften an verschiedenen Schulen.
Nach dem souveränen Aufstieg in der letzten Saison startet die 1. Männermannschaft nun in der Verbandsliga Nord. Personell hat sich nicht viel getan. Daniel Zarbock kommt nach einem Jahr Auszeit wieder zurück in die Mannschaft. René Nicpon, der die letzten Spiele der letzten Saison bestritten hat, hat sich nun in die dritte Männermannschaft verabschiedet. Nach einer ordentlichen Vorbereitung sind alle hoch motiviert, auch in dieser Saison eine gute Leistung anzubieten. Am Samstag trifft die Mannschaft nun auf den SV Motor Hennigsdorf. Dieser Gegner beendete die vergangene Saison in der Verbandsliga im Mittelfeld. Erheblich geschwächt wird die SG die Reise antreten. Gleich fünf Spieler stehen im ersten Spiel nicht zur Verfügung. Hilgendorf, Söchting, Dossow, Munk und Puhl werden aus verschiedenen Gründen nicht dabei sein. So bilden lediglich sieben Spieler und zwei Torhüter den Kader des Wochenendes. Köpke hofft, dass es eher ein Vorteil als ein Nachteil für die SG ist, dass sich beide Mannschaften nicht kennen. Man wird sich auf das eigene Spiel konzentrieren und alles daran setzen, gut in die neue Saison zu starten. Anwurf in Hennigsdorf ist um 16:00 Uhr.
Für die zweite Männermannschaft wird es nach der Kreismeisterschaft im letzten Jahr darum gehen, sich neu zu finden. Es gab wieder einige personelle Veränderungen, die nun kompensiert werden müssen. Ziel wird es also wieder sein, ein gutes Mittel zwischen alt-erfahren und jung-dynamisch zu finden. Am Sonntag trifft die Awe/Krücken – Truppe auf Union Neuruppin. Diese Mannschaft beendete die letzte Saison auf dem vierten Tabellenplatz. Anwurf in Neuruppin ist um 16:00 Uhr.



Auch das 19. Westhavelland Turnier war wieder ein voller Erfolg!

01.09.13 17:38 Uhr
Dieses Mal unter dem Namen der neugegründeten SG Westhavelland, und wie immer super organisiert, fand turnusmäßig zum Dachsbergfest der Stadt Premnitz das Turnier für Handballmannschaften in der Premnitzer Sporthalle statt. Ihre Teilnahme hatten die Mannschaften aus Wünsdorf, Kaldenkirchen, Wusterwitz, Neuruppin und zweimal die SG Westhavelland zugesagt. In der Eröffnungsrede durch den Leiter der SG Westhavelland Uwe Philipp hieß es leider, dass die Mannschaft des HC Neuruppin II nicht angereist war. Es musste also schnellstens ein neuer Spielplan her. Dieser wurde kurzfristig vom Turnierleiter H.J. Welzer erstellt.
Somit spielte bei nur 5 Mannschaften jeder gegen jeden.
Im ersten Spiel musste die SG II gegen Wusterwitz antreten. Dieses Spiel wurde eindeutig mit 7:16 Toren verloren. Die II Mannschaft der SG konnte leider kein Spiel im gesamten Turnier gewinnen. Im zweiten Spiel kam die SG I zu einem klaren 16:7 Sieg gegen die Mannschaft aus Kaldenkirchen(Raum Hamburg). Im dritten Spiel musste unsere II. Mannschaft dann gegen den Vertreter der Brandenburgliga MTV Wünsdorf antreten. Auch diese Hürde war zu hoch, denn Wünsdorf ließ auch hier nichts anbrennen und bezwang unsere zweite Vertretung klar mit 23:9 Toren. Hier zeichnete sich schon ab, dass mit dieser Truppe ein Turniersieg möglich wäre. Im nächsten Spiel der zwei Mitfavoriten um den Turniersieg, der SG Westhavelland I und B/W Wusterwitz, kam es nun darauf an, sich keine Blöße zu geben. In einer harten aber fairen Partie trennte man sich unentschieden. Somit war der Weg für den MTV Wünsdorf frei, um hier den Turniersieg zu holen. Es mussten nur noch die Spiele gegen die SG I und Wusterwitz gewonnen werden. Und so kam es dann auch. In beiden Spielen ging es voll zur Sache, aber nie war der Charakter einer groben Unsportlichkeit zu erkennen. So bezwang die Mannschaft des MTV Wünsdorf unsere SG I mit 17:14 Toren. Im Spiel gegen B/W Wusterwitz war ein klarer Sieger nicht so schnell zu erkennen. Erst zum Ende der Spielzeit schwanden die Kräfte der ehemaligen Brandenburgliga Mannschaft aus Wusterwitz, und Wünsdorf kam dann noch zu einem 13:11 Erfolg.
Somit stand fest, dass der Sieger mit 8:0 Punkten der MTV Wünsdorf war. Aufgrund der besseren Tordifferenz konnte die Mannschaft der SG Westhavelland I den zweiten Platz belegen. Dritter wurde der SV B/W Wusterwitz, vierter der TSV Kaldenkirchen und fünfter die zweite Vertretung der SG Westhavelland. Alle Mannschaften traten zur Siegerehrung auf dem Spielfeled an. Überreicht wurden die Pokale und Urkunden vom Bürgermeister der Stadt Premnitz, Herrn Roy Wallenta, dem Leiter der SG Westhavelland, Sportfreund Uwe Philipp und dem Geschäftsführer des TSV Chemie Premnitz Uwe Wittschorek. Als bester Torwart wurde der Spieler des B/W Wusterwitz, Uwe Großmann geehrt. Die meisten Tore(17) erzielte Dave Skuddis vom MTV Wünsdorf.
Bei der Neuauflage im Jahr 2014, zum 20. Turnier um den Pokal des Bürgermeisters der Stadt Premnitz, wollen alle Mannschaften wieder dabei sein.
Es hat allen Spaß gemacht.
Unser Dank geht an die zahlreichen Sponsoren, an die Schiedsrichter und alle ehrenamtlichen Helfer dieser guten Veranstaltung.

Für die SG spielten:
(SG 1)Sebastian Pitsch, Fabian Wilke, Tim Munk(4), Erik Dorhn(3)Kevin Melzer(3),Tobias Hilgendorf(10), Maik Beck(3), Daniel Zarbock(4), Marius Dossow, Norman Söchting(4), Pascal Fandry(9), Stefan Köpke(13), Fabian Woizik(6)
(SG 2) Peter Stolle, Thomas Rahn, Dominik Kuhn(10), Nikolas Schöndube(1), Maximilian Eckert, Christoph.Peters(3), Christian Semmler(4), Ronny Pusch(9), David Mieth(6), Anthony Witt(1).


Dieter Lang



19. Westhavellandturnier

03.08.13 15:20 Uhr



Erfolgreiche Saison der HSG Westhavelland

09.07.13 19:05 Uhr
Wieder ist eine Handball-Saison zu Ende. Und die abgelaufene war aufregend aber auch besonders erfolgreich für die Handballer der HSG Westhavelland. An den Start ging die Spielgemeinschaft, bestehend aus den Handballern des HSV Rathenow, des TSV Chemie Premnitz und des TSV Germania Milow mit sechs Mannschaften im Spielbetrieb und diversen Freizeitmannschaften. Dabei meldete man insgesamt zwei Männermannschaften und vier Jugendmannschaften in den verschiedenen Spielklassen. Weiterhin war die HSG an den verschiedenen Grundschulen der Region mit Kooperationen im Kinderbereich aktiv.

Auch die Verantwortlichen der HSG zeigen sich mit dem Abschneiden der HSG Westhavelland zufrieden. Alle aktiven Mitglieder der Vereinsführung haben eine tolle Arbeit abgeliefert und haben sich so erfolgreich und zielführend für den Erhalt des Handballsports im Westhavelland engagiert. Wie immer kann man eine Saison mit vielen Mannschaften nicht ohne ehrenamtliche Sportfreunde bestreiten. So gilt besonderer Dank den Mannschaftsverantwortlichen, Schiedsrichtern, Kampfrichtern, Wischern, Kassierern und allen, die sich in irgend einer Form eingebracht haben. Wie in den Jahren zuvor führte man eine Reihe traditioneller Veranstaltungen wie das Neujahrswürfeln, den Handballtag oder den Kempa-Junior-Cup durch.
Dass die HSG seit dem 30.06.2013 nicht mehr in dieser Form besteht, ist zwar unschön, ändert aber nichts an der Bereitschaft des HSV Rathenow und des TSV Chemie Premnitz, den Handballsport im Westhavelland weiter voran zu treiben. Der TSV Germania Milow entschied mit seiner Kündigung des Vertrages, in Zukunft wieder eigene Wege zu gehen. Zum 01.07. wurde aus der HSG die SG Westhavelland.

Die erste Männermannschaft präsentierte sich mit einem komplett neuen Gesicht. Nachdem viele Akteure, die in der Brandenburgliga aktiv waren, die Spielgemeinschaft verließen bzw. sich aus dem Spielbetrieb zurückzogen, trafen die Verantwortlichen die Entscheidung, nicht für die Brandenburgliga zu melden. Dies bedeutete, dass man automatisch zwei Ligen herab gestuft wird. Also wurde eine „neue“ HSG Westhavelland unter der Leitung von Stefan Köpke für die Landesliga Nord/West gemeldet. Nach einer kurzen Selbstfindungsphase konnte man beweisen, dass man mehr Potential hat, als in der Landesliga notwendig ist. Souverän kam man durch die Saison und leistete sich nur kleine Ausrutscher. Mit 29:7 Punkten und 509:385 Toren konnte man bereits drei Spieltage vor Ende der Saison die Meisterschaft feiern. Damit war es amtlich, die HSG-Männer steigen in die Verbandsliga auf. Deutlich wurde in dieser Spielzeit, dass alle Beteiligten verstanden haben, dass Handball ein Mannschaftssport ist. Häufig waren mannschaftliche Geschlossenheit und der Einsatz für den Mitspieler der Schlüssel zum Erfolg. Bester Torschütze der HSG wurde Stefan Köpke mit 128 Toren, gefolgt von Kevin Melzer (74) und Pascal Fandry (70). Die Brechstange für die meisten Strafen erhielt wie in den vergangenen Jahren Eric Dohrn.

Auch in der zweiten Männermannschaft war ein deutlicher Umbruch zu beobachten. Viele gestandene Spieler dieser Mannschaft zogen sich aus verschiedenen Gründen zurück und wechselten in die verschiedenen Freizeitmannschaften. Personell stand man also vor massiven Problemen. Dass es bei der männlichen Jugend A ebenfalls einen Spielermangel gab, der dazu führte, dass die Mannschaft nach nur einem Spiel wieder zurückgezogen wurde, nutzten die Verantwortlichen kurzer Hand im Sinne des Vereins und der Spieler. Die männliche Jugend A spielte zusammen mit den Männern der zweiten Mannschaft unter der Leitung von Peter Awe und Günther Krücken in der Kreisunion Nord/West. Da niemand das Potential und das Leistungsvermögen einschätzen konnte, ging es in erster Linie um die Bildung einer schlagkräftigen Truppe. Dass dies gelungen ist, beweist das Ergebnis der Saison. Als Kreismeister und Vizepokalsieger können alle Beteiligten stolz auf das Erreichte sein.

Die männliche Jugend B/C, trainiert von Christian Zerndt, ging in dieser Saison mit 13 Spielern an den Start. Ziel der Mannschaft, die aus Jungs der Jahrgänge 1996 – 1999 besteht, war Platz drei bis fünf. Mit Platz vier wurde dieses Ziel erfüllt. Dabei erreichte die Mannschaft 11:13 Punkte bei 234:243 Toren. Aufgrund des im Vergleich zu anderen Mannschaften jungen Durchschnittsalters verbunden mit körperlichen Defiziten war Christian Zerndt mit der Leistung seiner Spieler in dieser Saison zufrieden und sieht sie auf dem richtigen Weg. Wichtig wird es sein, die Begeisterung für den Handballsport aufrecht zu erhalten. Die besten Torschützen waren Moritz Schönemann (59) vor Julius Konschak (44) und Eric-Morten Dangszat (26). In der kommenden Saison wird das Hauptaugenmerk auf der Deckungsarbeit und dem Rückzugsverhalten liegen. Dass die Jungs seit Kurzem gemeinsam mit den dritten Männern trainieren, ist mit Sicherheit förderlich, denn in einigen Jahren sollen diese Spieler in den Männerbereich integriert werden.

Die männliche Jugend D/E hat ebenfalls eine sehr gute Saison gespielt. Die Mannschaftsverantwortliche Lisa Deike konnten sich immer wieder über hochmotivierte Kinder freuen. Auch war ständig eine Weiterentwicklung zu erkennen. Dass es am Ende der Saison nur für wenige Punkte gereicht hat, ist zweitrangig. Leider bleibt die Mannschaft altersbedingt nicht so bestehen. Deshalb werden wieder Kinder gesucht, die Lust haben, Handball zu spielen.
Die Saisonabschlussfeier, bei der in Zabakuck die Zelte aufgeschlagen wurden, war ein war ein voller Erfolg. Alle hatten viel Spaß. Der Dank geht hier noch einmal an die Eltern, die dabei waren.



Von unglaublichen Stromschnellen und unüberwindbaren Höhen – Saisonabschluss der dritten Männermannschaft

29.05.13 20:07 Uhr
Am vergangenen Wochenende absolvierten die dritten Männer der HSG Westhavelland ihre Saisonabschlussfahrt. Welche Saison könnte man sich mit Blick auf den fehlenden Spielbetrieb fragen. Die Mannschaft besteht zum großen Teil aus ehemaligen Spielern der ersten Männermannschaft und so ist es üblich, am Ende eines Jahres etwas gemeinsam zu unternehmen. Die dritte Männermannschaft, die sich eigentlich nur im Trainingsbetrieb befindet, hat in diesem Jahr lediglich die Vorrunde des Pokal-Final-Fours gespielt und dieses Turnier gewonnen. Dass die Finalrunde ebenfalls am vergangenen Wochenende stattfand, war zwar ärgerlich, hielt aber niemanden davon ab, die Reise ins Österreichische Flachau anzutreten. 15 Mann starteten Donnerstag Nacht, um drei tolle Tage zu erleben. Dass das Wetter alles andere als gut war, war sicher Besorgnis erregend, zumal die geplanten Aktivitäten an der frischen Luft bzw. im Wasser stattfinden sollten.
Nach einigen Stunden Fahrt und einem ordentlichen Frühstück ging es am Freitag Mittag auch schon los. Ausgestattet mit Neoprenanzügen und Helmen ging es auf die Riverdance-Tour mit Raftingbooten. Eine gute Stunde ging es die Salzach hinab. Dabei wurden unglaubliche Stromschnellen, Walzen und Schwälle überwunden. Temperaturen knapp über Null Grad und Dauerregen wurden ausgeblendet, denn alle gingen an ihre Grenzen und hatten Spaß dabei. Dass die HSG-Männer für die Rettung eines Kälbchens indirekt mitverantwortlich waren, konnte man sogar am Samstag der Flachauer Lokalpresse entnehmen (http://www.salzburg24.at/kalb-lebend-aus-salzach-geborgen/3584363). Die wohlverdiente heiße Dusche in Verbindung mit dem ein oder anderen Saunagang waren ein guter Ausgleich zu der körperlichen Anstrengung. Mit einem gemütlichen Grillabend endete der Freitag.
Auch am Samstag stand körperliche Betätigung im Mittelpunkt. Wieder ging es im Neoprenanzug ins kalte Nass. Beim Canyoning durch eine Schlucht ging es um Schwimmen durch eiskaltes Wasser, Klettern, todesmutige Sprünge aber auch um Abseilen aus „unmenschlichen Höhen“ (subjektive Einschätzung zweier Teilnehmer). Dabei bewies der eine mehr, der andere weniger Mut, Höhen bis zu acht Metern zu überwinden. Nach 90 Minuten hatten es alle geschafft. Eine Tour, die Begeisterung brachte, aber auch körperlich anspruchsvoll war, war zu Ende.
Ein Highlight sah die Reise noch vor. Das lange erwartete Champions-League-Finale am Samstag Abend war natürlich auch bei den Handballern ein großes Thema. Sie verbunden dieses Spiel mit einem Tippspiel, in dem der Fußballsachverstand der Teilnehmer geprüft werden sollte. So ist es kaum verwunderlich, dass Karsten Gäde als ehemaliger Fußballer alle anderen hinter sich ließ und einen exklusiven Preis für dieses Tippspiel abräumte. Vielleicht war es aber auch einfach nur Glück. Dass für die Mehrheit der Teilnehmer das Ergebnis des Fußballspiels enttäuschend war, war mit Blick auf die Erlebnisse in Flachau schnell vergessen.
Die dritte Männermannschaft bedankt sich bei Steinbrecher und Partner, Sven Hammermeister, Sport Heinrich und bei der HSG Westhavelland für die Unterstützung für diese Reise. Ein großer Dank gilt Matthias Haase, der die komplette Planung und Organisation für eine tolle Reise nach Flachau übernommen hat.




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