Aktuelles


Auf geht’s in die neue Saison

14.09.16 21:23 Uhr
Am Samstag startet die erste Männermannschaft der SG Westhavelland in die neue Saison. In der Landesliga Mitte will die Mannschaft um Kevin Melzer eine ordentliche Rolle spielen. Gegen den Tabellendritten des letzten Jahres HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf 2 wird man also gleich sehen können, wo man in dieser Liga steht. Die Vorbereitung der SG lief gut, die Trainingsbeteiligung war ordentlich, nun muss man das nur noch in den Spielbetrieb bringen. Kevin Melzer fehlt urlaubsbedingt, hat aber seine Spieler im Vorfeld vernünftig eingestellt. Anwurf ist um 16:00 in der Premnitzer Sporthalle.




Pokal zum Saisonauftakt

08.09.16 21:27 Uhr
Am Samstag starten die Handballer der SG Westhavelland in die neue Saison. Zu Beginn stehen Pokalspiele für die beiden Männermannschaften an. Gespielt wird wieder in Turnierform.
Dabei trifft die erste Männermannschaft am Samstag in Templin auf den Templiner SV Lok, den MTV Altlandsberg und den SV Blau-Weiß Wusterwitz. Sicher wird die SG hier nur eine Außenseiterrolle spielen, doch für Kevin Melzer ist ein Spiel das beste Training. Seine Mannschaft muss zusammenfinden und die Spielabläufe verinnerlichen. Als Vorbereitung auf die Saison, die kommende Woche beginnt, dient dieses Turnier also allemal. Als Favorit startet sicher die Mannschaft des MTV Altlandsberg. Das Turnier beginnt um 15:00 Uhr. Die SG spielt um 16:00 gegen Templin.
Auch die Oldies der SG sind wieder im Pokal vertreten. Sie spielen am Sonntag in Fredersdorf gegen die TSG Rot-Weiß Fredersdorf, den SV Jahn Bad Freienwalde und den SV Eichstädt 1949. Das Turnier beginnt um 11:00 Uhr. Die SG sielt im ersten Spiel gegen die Gastgeber aus Fredersdorf.


Westhavellandturnier in Premnitz

28.08.16 11:38 Uhr
Zum 22. Mal fand am vergangenen Samstag in der Premnitzer Sporthalle das traditionelle Westhavellandturnier statt. Ferienbedingt musste Dieter Lang als Organisator in diesem Jahr viele Absagen hinnehmen. So starteten lediglich drei Mannschaften in dieses Turnier. Neben der ersten Männermannschaft der SG und den SG-Oldies konnte Peter Reckzeh mit seiner neuen Mannschaft des SV 63 West Brandenburg 2 begrüßt werden. Auch in den einzelnen Mannschaften fehlten viele Spieler. Trotzdem stand für alle Trainer der Vorbereitungscharakter an erster Stelle. Kevin Melzer legte vor allem Wert darauf, dass Spielabläufe gefestigt werden.
Im ersten Spiel standen sich die SG und Brandenburg gegenüber. Die Westhavelländer starteten gut in dieses Spiel und führten schnell. In der Deckung stand man gut und im Angriff gelangen viele einfache Tore. Zur Halbzeit führte man 6:4. Doch zu Beginn der zweiten Halbzeit schlichen sich einige Unzulänglichkeiten ein. Da die Gäste ohne Wechselspieler antraten, hatte das allerdings kaum Auswirkungen. Nach und nach ließ die Kraft nach, was die SG nutzen konnte. Zum Spielende führte man deutlich mit 19:11 und gewann diese Partie verdient.
Auch die SG-Oldies fanden gegen Brandenburg gut ins Spiel. Dabei hatten sie den Vorteil, dass der SV bereits ein Spiel hinter sich hatte und dass die Bank der Awe-Truppe gut gefüllt war. Zur Halbzeit führten die SG-Oldies mit 7:5. Als sich zu Beginn der zweiten Halbzeit ein Brandenburger Spieler verletzte, entschied Awe, ebenfalls mit einem Mann weniger zu spielen. Doch bei Brandenburg lief nicht mehr viel zusammen und die SG verwaltete den Vorsprung. Zum Ende stand es 15:12 für die SG-Oldies.
In der letzten Partie spielten also die SG und die SG-Oldies um den Turniersieg. Es entwickelte sich ein gutes Spiel, in dem die erste Männermannschaft leichte Vorteile hatte. Über das ganze Spiel führte die Mannschaft von Kevin Melzer. Bis fünf Minuten vor Schluss sah man wie der sichere Sieger des Turniers aus, denn man führte mit drei Toren Vorsprung. Doch viele Unzulänglichkeiten in der Schlussphase führten dazu, dass die Oldies das Spiel drehten. Am Ende gewannen sie mit 20:19 und waren überglücklich über diesen knappen Sieg. Vielleicht kann man sagen, dass sich am Ende die Erfahrung der Oldies ausgezahlt hat, oder dass sich die erste Mannschaft am Ende unglücklich präsentiert hat.
Letztendlich waren alle zufrieden mit den Leistungen, die abgerufen wurden. Viele gute Ansätze waren zu beobachten. Kevin Melzer schaut zuversichtlich auf die kommenden Aufgaben und weiß, woran in den nächsten Wochen zu arbeiten sein wird.
Der nächste Termin für die SG-Handballer ist das zweite Septemberwochenende, in dem die beiden Männermannschaften im Pokal antreten werden.


Dieter Lang erhielt vor dem Turnier nachträgliche Glückwünsche zu seinem 80. Geburtstag von den Verantwortlichen der SG und des TSV Chemie Premnitz




Westhavellandturnier in Premnitz

24.08.16 10:15 Uhr
Am Samstag findet in der Premnitzer Sporthalle das traditionelle Westhavellandturnier der SG Westhavelland statt. Leider war die Suche nach Teilnehmern diesmal ferienbedingt nicht so erfolgreich, wie in den letzten Jahren. So kann lediglich der letztjährige SG-Trainer Peter Reckzeh mit seiner neuen Truppe SV 63 Brandenburg/West 2 begrüßt werden. Dazu starten die SG und sie Ü40 der SG in dieses Turnier. Sicher haben sich das alle anders vorgestellt, doch wird man dieses Turnier für die Vorbereitung auf die Saison nutzen. Kevin Melzer, der neue SG-Coach, ist mit der Vorbereitung seiner Mannschaft bisher zufrieden und hofft auf einen guten Start in die neue Saison. Anwurf in Premnitz ist um 10:00 Uhr.



Mission „Titelverteidigung“ scheitert im Finale

19.06.16 20:08 Uhr
Es sollte das Event des Jahres für die SG Westhavelland werden und Uwe Philipp und sein Org-Team haben alle Hebel in Bewegung gesetzt, dass es das wird. Am Samstag fand in Premnitz die 11. Ostdeutsche Meisterschaft der Ü40 Handballer statt. Als letztjähriger Gewinner war es der SG vorbehalten, dieses Turnier in diesem Jahr auszurichten. Seit Wochen wurden Pläne geschmiedet, Sponsoren akquiriert, Helfer gesucht und alle Vorbereitungen getroffen, dass der 18. Juni 2016 für alle Handballer und Zuschauer im Westhavelland ein toller Tag wird. Viele erfahrene Spieler, die zum Teil in der ersten und zweiten Bundesliga aktiv waren, trafen sich in der Premnitzer Sporthalle um die beste Ü40-Mannschaft Ostdeutschlands zu ermitteln. Die Mannschaft der SG hat sich in verschiedenen Turnieren und Testspielen akribisch auf die Mission „Titelverteidigung“ vorbereitet und war nun hoch motiviert, sich dafür zu belohnen.
Als Ü40-Landesmeister qualifizierten sie die Mannschaften des SV Fortuna ´50 Neubrandenburg für Mecklenburg/Vorpommern, der Erzgebirgische Handballclub Aue für Sachsen, der TSV Rudow 1888 für Berlin, die SG Motor Arnstadt für Thüringen, der MTV 1860 Altlandsberg für Brandenburg und die SG Westhavelland als Titelverteidiger. Gespielt wurde in zwei dreier Staffeln bei einer Spielzeit von zweimal 12 Minuten. In der ersten Staffel standen sich Arnstadt, Aue und Altlandsberg, in der zweiten die SG, Neubrandenburg und Rudow gegenüber.
Pünktlich um 09:30 Uhr pfiffen die Schiedsrichter das erste Spiel an. Nach einer kurzen Abtastphase kam Aue gegen Altlandsberg besser ins Spiel und setzte sich am Ende mit 13:9 durch. Hoch motiviert ging Rudow im zweiten Spiel gegen Neubrandenburg zu Werke und zeigte, dass man sicher eine Rolle um den Turniersieg mitspielen wollte. Am Ende hieß es 13:10 für die Berliner. Im zweiten Spiel der ersten Staffel konnte sich dann Altlandsberg deutlich mit 10:5 gegen Arnstadt durchsetzen. Im ersten SG-Spiel hieß der Gegner Neubrandenburg. Peter Awe forderte vor dem Spiel die nötige Aggressivität. Von Anfang an war es wichtig, die richtige Einstellung zu finden. Da Neubrandenburg das erste Spiel verlor, standen die Gäste also unter Druck. Somit war Vorsicht geboten. Doch die SG startete mit Schwierigkeiten in dieses Spiel. Lange Zeit konnte sich keine Mannschaft absetzen. Erst in der Schlussphase gelang es, sich aus einer guten Deckung heraus Vorteile zu erarbeiten. Die SG gewann mit 12:8. Mit einem souveränen 14:10 qualifizierte sich Aue im nächsten Spiel gegen Arnstadt als erste Mannschaft für das Halbfinale. Sicher war auch Aue eine Mannschaft, die um den Titel mitspielen konnte. Im letzten Gruppenspiel standen sich die SG und Rudow gegenüber. Es entwickelte sich ein intensives Spiel, in dem Rudow leichte Vorteile hatte. Hinzu kamen zwei frühe Zeitstrafen gegen den Abwehrchef der Westhavelländer Sven Schössler und eine rote Karte gegen Andreas Wendland. Zur Halbzeit stand es 3:3 unentschieden. In der zweiten Hälfte war es Dirk Juntke im SG-Tor, der seine Mannschaft mit tollen Paraden auf die Siegerstraße brachte. Immer wieder konnte er die gegnerischen Bälle abwehren, was seine Vorderleute häufig zu einfachen Toren nutzen konnten. Die SG gewann mit 9:4 und war auch als Gruppenerster für das Halbfinale qualifiziert.
Die Halbfinals lauteten also Aue gegen Rudow und die SG gegen Altlandsberg. Das erste Halbfinale war ein Duell auf Augenhöhe. Aue und Rudow schenkten sich nichts und gingen im Gleichschritt durch das Spiel. Bis zum Ende konnte sich keine Mannschaft absetzen. Erst kurz vor Schluss ging Rudow Führung und gab diese bis zum Schlusspfiff nicht mehr ab. Die Sachsen aus Aue verließen enttäuscht das Spielfeld, während sich Rudow über den Finaleinzug freute. Das zweite Halbfinale gestaltete sich bei weitem nicht so spannend. Die SG war gegen Altlandsberg deutlich überlegen. Bereits zur Halbzeit war die Entscheidung gefallen, denn die Westhavelländer führten mit 7:1. Diese komfortable Situation nutzte Peter Awe, um durchzuwechseln. Altlandsberg konnte zwar den Rückstand verkürzen, ohne aber den SG-Sieg zu gefährden. Mit einem 10:5 zog auch die SG ins Finale ein.
Es folgten die Platzierungsspiele. Im Spiel um Platz fünf standen sich Arnstadt und Neubrandenburg gegenüber. In einem engen Spiel setzten sich die Thüringer am Ende knapp mit 12:11 durch. Auch das Spiel um Platz drei endete 12:11. Hier konnte sich Aue gegen Altlandsberg über den dritten Podestplatz freuen.
Im Finale standen sich nun die SG und Rudow gegenüber. Allen war klar, dass dieses Spiel sicher nicht noch einmal so laufen würde, wie in der Vorrunde. Und so kam es. Vor einer tollen Kulisse erwischte die Mannschaft um Peter Awe einen schlechten Start. Viele vergebene Torchancen nutzten die Gäste aus Berlin, um sich in Führung zu bringen. Beim Stand von 2:5 sah es für die Westhavelländer nicht gut aus. Doch man gab sich nicht auf und kämpfte sich auf beeindruckende Weise zurück ins Spiel. Beim Stand von 5:5 war wieder alles offen. Als man in der letzten Minute mit 7:6 in Führung ging, war die Stimmung in der Halle kaum zu übertreffen. Durch gute Abwehraktionen gelang es, die Angriffsversuche der Gäste immer wieder zu unterbrechen. Zwei Sekunden vor Schluss war man fast am Ziel. Doch Rudow bekam noch einen Freiwurf zugesprochen und versenkte diesen im Tor. 7:7 Unentschieden nach der regulären Spielzeit. So musste dieses Finale im Siebenmeter-Werfen entschieden werden. Jede Mannschaft benannte fünf Werfer. Dass hier Glück und Pech ganz nah beieinanderliegen, zeigten die nächsten Minuten. Rudow versenkte einen Ball nach dem anderen, die SG traf leider nicht. So waren das Spiel und auch das Turnier beim Stand von 7:10 aus SG-Sicht entschieden. Auf der Zielgeraden scheiterte die SG an der Mission „Titelverteidigung“ und musst sich der besten Mannschaft des Turniers unglücklich geschlagen geben. Die Gäste aus Rudow feierten den Gewinn der 11. Ostdeutschen Ü40-Meisterschaft und nehmen den Wanderpokal bis zum nächsten Jahr mit nach Berlin. Enttäuscht, aber mit dem Gefühl, alles gegeben zu haben, verließ die SG das Parkett. Peter Awe fand nach dem Spiel die richtigen Worte. „Dank der tollen Unterstützung der Zuschauer ist dieses Turnier ein grandioser Tag geworden, auch wenn am Ende die glücklichere Mannschaft gewonnen hat. Nach einem schwachen Start ins Finale, waren es unsere Fans, die uns zurück ins Spiel gepeitscht haben. Besonderer Dank der Mannschaft gilt Uwe Philipp und seinem Team für die tolle Organisation der 11. Ostdeutschen Meisterschaften.
Als bester Torhüter wurde Daniel Braun vom MTV Altlandsberg gewählt. Bester Torschütze wurde Holger Klatt, ebenfalls vom MTV Altlandsberg, mit 14 Treffern.

Die SG Westhavelland bedankt sich bei allen Mannschaften, Kampfrichtern, Schiedsrichtern, Zuschauern, Helfern, Sponsoren und Förderern, die dieses gelungene Event in Premnitz möglich gemacht haben. Es war etwas Großes, was sicher einen besonderen Platz in der SG-Geschichte erhalten wird.

Für die SG spielten: Peter Stolle, Dirk Juntke, Thomas Rahn im Tor; Jan-Peter Schwanz, Holger Ulbricht, Ralf Krücken, Sven Schössler, Dirk Konschak, Günter Krücken, Marco Herrmann, Matthias Haase, Christian Zerndt, Thorsten Müller, Ronny Pusch, Andreas Wendland.




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